Die Aula des Ratsgymnasiums war mal wieder picke packe voll mit Schüler*innen des 10.-13. Jahrgangs, die das erste Mal bei der niedersächsischen Kommunalwahl am 13.09. teilnehmen können.
Am Freitag, den 28.08., haben sich die drei Bürgermeisterkandidat*innen der Stadt Rotenburg Henning Poppe, Astrid Mujica-Alvarado und Stefan Fuchs bei uns in der Aula in der 3. und 4. Stunde einer offenen Gesprächsrunde den brennenden Fragen der Schüler*innen zur Politik in Rotenburg Wümme gestellt.
Die Veranstaltung für Schüler*innen und von Schüler*innen war keine Podiumsdiskussion, sondern eher eine Informationsveranstaltung, in der sich die drei Kandidat*innen persönlich vorstellen konnten und ihre zukünftigen Ideen für die Stadt Rotenburg Wümme darstellten. Die Schüler*innen des Politik Kurs 12 po3 von Herrn Artinger übernahmen die Moderation und begrüßten die geladenen Vertreter*innen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde kamen sie gleich auf den Punkt der dringendsten Probleme in Rotenburg und wie sie diese Herausforderungen in der Zukunft lösen wollen. Die dringenden Abwasserkanalsanierungen und die Belebung des Stadtkerns wurden hier als Themen von den drei Kandidat*innen angeführt. Ebenso wurden auch die Bereiche angesprochen, die ganz besonders die jungen Menschen interessierten, z. B. Aufenthaltsbereiche und Treffpunkte für Jugendliche, die zumeist doch eher am Rand der Stadt zu finden seien und eher im Zentrum liegen sollten.
Die Zuhörer*innen konnten im Verlauf ihre Fragen in einem geschützten Rahmen auf einer digitalen Plattform stellen und diese wurden von den Moderator*innen in der Gesprächsrunde aufgegriffen. Sehr sicher und souverän traten die drei Bürgermeisterkandidat*innen auf und beantworteten die an sie gestellten Fragen. Bei der Vielzahl an Fragen konnte leider nur ein Teil beantwortet werden, da es sonst den Rahmen gesprengt hätte.
Nach eineinhalb Stunden Gespräch mussten die drei Bürgermeisterkandidat*innen zum Abschluss in einer Minute erklären, warum gerade sie von den vielen anwesenden Jungwähler*innen gewählt werden sollten. Sehr routiniert und in der zeitlichen Vorgabe antworteten sie sehr souverän.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die vielleicht auch eine Hilfe für die noch nicht getroffene Wahlentscheidung der Jungwähler*innen am Sonntag, den 13.09. war.
(Text: André Artinger)