Beeindruckende Theater-Musik-Aufführung Brockel 1945 in der Aula

Am 6. Februar traten unsere ehemalige Schülerin Lisa Hoppe (Kontrabass, Gesang) und Nico Delpy (Schauspiel, Gesang) auf Einladung der Fachgruppe Geschichte in der Aula auf: Mit den Mitteln der Musik und des Theaters erzählten sie den Schüler*innen der Jahrgänge 10-12 von dem schrecklichen Ende von 41 KZ – Häftlingen in einem Güterwaggon am Bahnhof Brockel – in unserer Region, im April 1945. Und sie erzählten vom beinahe noch schrecklicheren Schweigen der Dorfgemeinschaft danach. Es war ein eindrucksvolles Stück über die schwierige Vergangenheitsbewältigung und die Auswirkungen von Verdrängen und Verschweigen von Dingen, die doch wieder an die Oberfläche kommen. Es war eine Dokumentation der Ereignisse, dargestellt an Original – Schriftstücken von 1949 und 1965 und es war Theater zugleich, sodass nicht abstrakte Geschichte geboten wurde, sondern ein lebendiges, farbiges Bild jener Zeit mit vielen Elementen des Musiktheaters.

Gerade heute, in unserer Zeit, werden verstärkt Versuche unternommen, deutsche Geschichte und Verantwortung wegzuschieben oder in die Mottenkiste der Geschichte wegzuschließen und den Schlüssel zu verlieren. Die lebendige 30 – jährige Erinnerungskultur ist heute bedroht; das Stück Lisa Hoppes und Nico Delpys ist ein Appell an uns, das nicht zuzulassen.

Großen Dank möchte ich Jörn Gohde für seine großartige technische Unterstützung, der Film – AG und dem Publikum aussprechen, das beim auflockernden BRD – Quiz und im Gespräch mit den Künstlern nach der Aufführung viel Sachwissen gezeigt hat.

(Text: Harald Asmuth)

Berufsinformationstage 2026 am Ratsgymnasium

Der viele Schnee am Montag hätte fast zu einem digitalen Format in Form von Videokonferenzen geführt, aber nach anfänglichem Ruckeln und einigen Verspätungen konnten die Berufsinfotage beginnen. Durch Corona und die Bauarbeiten am Ratsgymnasium wurden die Berufsinformationstage zweimal ausgesetzt, zuletzt stattgefunden haben sie im Januar 2020. Doch jetzt am 26. und 27.01.2026 war es wieder so weit. Der Freundeskreis des Ratsgymnasium organisierte mit Herrn Artinger, dem Verantwortlichen für die Berufs- und Studienorientierung, nun schon zum 19. Mal die Berufsinfotage. Auch diesmal wurden wieder über 60 Referentinnen und Referenten aus den unterschiedlichsten Berufs- bzw. Studienfeldern eingeladen, die über Möglichkeiten und Bildungswege berichteten. Die Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrgang konnten nach eigenem Interesse auswählen. Insgesamt besuchten sie verbindlich bis zu fünf Vorträge am Tag. Die Resonanz der Schülerinnen und Schüler war insgesamt sehr positiv. In einem für die Veranstaltung eingerichteten Café konnten sich alle Teilnehmenden austauschen. Auf Spendenbasis stellte der 12. Jahrgang auch Kuchen zur Verfügung, der von allen Teilnehmenden dankbar angenommen wurde.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Berufsinfotage in zwei Jahren, die das Schulleben sehr bereichern und danken für die Unterstützung des Freundeskreises.

(Text: André Artinger)

Ein großartiger Winterball leitet die besinnliche Weihnachtszeit ein

Auch in diesem Jahr, am 19.12.2025, konnten beinahe 400 Besucherinnen und Besucher beim Winterball des Freundeskreises begrüßt werden, um gemeinsam einen tollen Abend zu verbringen. Die Oase im Luhner Forst bot wieder einmal ein angemessenes Ambiente um zu feiern, zu tanzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die wirklich besondere Atmosphäre zu genießen.

Zahlreiche aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler und etliche Lehrerkräfte des Ratsgymnasiums hatten den Weg zum Winterball gefunden und genossen in feierlicher Kleidung und bei bester Laune die ausgelassene Stimmung.

Ein herzlicher Dank gebührt dem Freundeskreis, der dieses Ereignis zum wiederholten Male organisiert und unterstützt hat und so den Gästen diese Gelegenheit bietet, ein so großartiges Fest miteinander zu feiern!

Auch im nächsten Jahr können sich Interessierte schon auf eine weitere Auflage des Winterballs freuen, geplant ist er zur Zeit für das Wochenende vor Weihnachten, am 18. oder 19.12.2026.

Sportassistenz-Ausbildung mit Blick über den Tellerrand

Das Ratsgymnasium freut sich, frisch ausgebildete Sportassistenten und Sportassistentinnen als Helfer bei zukünftigen sportlichen Gelegenheiten einsetzen zu können.

Nach ein paar Jahren Pause konnte nun im November eine durch den Kreissportbund Rotenburg initiierte Ausbildung in Kooperation mit dem Ratsgymnasium stattfinden. Nach der Anfrage der Sportreferentin Sarah Joneleit konnten die verantwortlichen Sportlehrer Bruno Gärtner und Philipp Schwabe direkt viele engagierte Schüler und Schülerinnen finden, die sich für diese Ausbildung begeistern ließen.

Erste Erfahrungen in der Betreuung von Kindern hatte der Großteil von ihnen schon in ihren Sportvereinen gesammelt, nun konnten sie eine offizielle Ausbildung mit Zertifikat in Angriff nehmen. Finn Gruchmann, Tilda Adam, Celina Gaulke, Jasmin Wahlers, Henning Mönch, Maximilian Cohrs, David Beta, Julian Gärtner, Maja Osipov, Alexandru Timosenco, Ghislin Sohou, Zoe Behrend und Lotte Poppe nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer anderer Schulen aus dem Kreisgebiet in der Jugendherberge Rotenburg vier Tage intensiver Schulung zu verbringen. Verschiedene Fragestellungen wurden in Theorie und Praxis bearbeitet:

  • Was macht einen guten Übungsleiter aus?
  • Wie gestalte ich eine Übungseinheit?
  • Welche Sicherheitsvorkehrungen muss ich beachten?
  • Wie verhalte ich mich bei einem Unfall oder Konflikt?

Durch das Wohnen vor Ort ergab sich direkt eine positive Gruppendynamik, welche auch durch die engagierten Referenten gefördert wurde. Als Rückmeldung erhielten die betreuenden Lehrer z.B. folgende Aussagen:

  • „Die Inhalte der Einheiten kann ich sehr gut anwenden in meinem Verein.“
  • „Es war richtig gut mit Schülern anderer Schulen zusammenzuarbeiten.“
  • „Die Mitarbeiter waren richtig gut.“

Diese besondere Lernsituation ermöglichte so den Schülerinnen und Schülern einen Blick über den Tellerrand des Lernens am Ratsgymnasium hinaus.

Besonders hervorzuheben ist zudem die große Bereitschaft des Arbeitskreises Rotenburger Sportvereine „ARS“ und des Freundeskreises des Ratsgymnasiums, die für den Großteil der für die Teilnehmer entstandenen Kosten aufgekommen sind.

Nun freuen sich die Sportassistenten auf ihre ersten Einsätze in der Schule und den Sportvereinen.

(Text und Foto: Philipp Schwabe)

 

Friedensdienst auf dem Golm (Usedom)

Im Oktober 2025 stand für den 10. Jahrgang die Kursfahrt nach Garz auf Usedom zur Kriegsgräberstätte „Auf dem Golm“ an. Am Montagmorgen um 7:30 Uhr versammelten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Vorfreude an der Bushaltestelle in der Gerberstraße. Kurz vor acht kam dann der Reisebus und zunächst wurden alle Koffer eingeladen. Wenig später startete die etwa sechs Stunden lange Fahrt. Es wurde viel geschlafen, gelacht und geredet.

Nach der Ankunft gegen 14:15 Uhr wurden die Zimmer verteilt. Danach hatten alle Freizeit. Manche richteten sich gemütlich ein, andere zog es direkt ans Wasser. Leider spielte das Wetter an einigen Tagen nicht mit. Es regnete viel, sodass wir nach einem Spaziergang am Strand ziemlich nass zurückkehrten. Nach dem Abendessen trafen sich viele, wie fast jeden Abend im Gemeinschaftsraum. Dort wurde begeistert Tischtennis, Airhockey und Tischkicker gespielt.

Am Dienstag stand ein kurzer Polnischkurs auf dem Programm, bei dem wir uns auf die spätere Stadtrallye in Swinemünde vorbereiteten. Nach der Stadtralley gingen wir alle zusammen an den Strand. Von dort aus erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann noch eigenständig Swinemünde.

Am Mittwoch mussten wir früh aufstehen. Es ging ins Historisch-Technische Museum nach Peenemünde. Während einer spannenden einstündigen Führung erfuhren wir viel über den Raketenbau im Nationalsozialismus und weitere geschichtliche Hintergründe. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Heringsdorf. Dort besichtigten wir zunächst die Kaiserbäder und erkundeten anschließend in kleinen Gruppen die Promenade mit ihren vielen Souvenirständen. Einige kauften dort auch Mitbringsel für Familie und Freunde. Nach einem langen Tag wartete der Bus in Ahlbeck auf uns, um uns zurück zur Jugendbegegnungsstätte zu bringen. Am Abend fand im Gemeinschaftsraum ein Tischtennisturnier mit Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften statt. Viele kamen zum Zuschauen oder Mitspielen. Es war ziemlich spannend und lustig.

Am Donnerstag stand die Einführung über den Golm an. Anschließend besuchten wir die Kriegsgräberstätte, die nur etwa sieben Minuten Fußweg entfernt lag. In Kleingruppen bearbeiteten wir Aufgaben und erkundeten die Stätte eigenständig. Dabei arbeiteten wir auch mit Zeitzeugenberichten und einer Ausstellung vor Ort. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause folgte das Vertiefungsmodul „Jugend im Sozialismus“, in dem wir viele neue Informationen erhielten. Am letzten Abend hieß es dann: Koffer packen!

Am Freitagmorgen wurden sie schon früh in den Bus geladen. Danach war aufräumen, frühstücken und abfahren angesagt. Pünktlich um 9 Uhr traten wir die Heimreise an. Eine spannende und schöne Fahrt ging zu Ende und es hieß Abschied nehmen. Am Nachmittag kamen wir wieder in Rotenburg an, wo uns die Eltern der Schülerinnen und Schüler schon erwarteten.

Viele Ehrungen bei der diesjährigen Abiturientenfeier

Stolz und voller Freude gratulieren wir allen Schülern und Schülerinnen, die im Jahr 2025 ihr Abiturzeugnis am Ratsgymnasium entgegennehmen konnten!

Ein sonniger Tag und ein beeindruckendes musikalisches Programm mit Orchester und Chor bildeten den Rahmen für eine feierliche Verabschiedung der diesjährigen Abiturienten und Abiturientinnen. Ihre Familien und Freunde sowie die Lehrkräfte konnten sie um 11.00 Uhr nun wieder in unserer Aula einziehen sehen, in der sie dann stolz ihr Abiturzeugnis und die von der Kreisgemeinschaft Angerburg gespendeten Alberten entgegennehmen konnten.

 

Nach den ersten Begrüßungsworten von Schulleiterin Iris Rehder sprach Hans-Jürgen Krahn als Vertreter des Schulträgers einen herzlichen Glückwunsch aus. Ausgehend von einem Song der Toten Hosen: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit…“, lobte er die Abiturienten, da sie im Gegensatz zu den Fußballern, die ja bekanntlich nicht immer erfolgreich seien, hier ihr Ziel erreicht hätten. Auch forderte er sie auf, trotz heutiger Krisen optimistisch zu bleiben und erfolgreich die Herausforderungen zu meistern, die auf sie warteten und so die Zukunft mitzugestalten.

Onno Hagenah als Vorsitzender des Freundeskreises gratulierte ebenfalls und bat um Applaus für unsere fantastischen AbiturientInnen, deren Eltern und auch die sie mit Geduld und Begeisterung begleitenden Lehrkräfte. Er warb in seiner Ansprache auch dafür, den Freundeskreis zu unterstützen, damit besondere Projekte, die Musik, iPad-Zuschüsse etc. ermöglicht werden können. Er wies darüber hinaus darauf hin, dass der Winterball eine tolle Möglichkeit sei, sich als ehemaliger Jahrgang wieder zu treffen „mal stehend, mal liegend“.

 

Es folgte Norbert Bitzer, der als Jahrgangskoordinator diesen ihm als besonders in Erinnerung bleibenden Jahrgang herzlich gratulierte. Anhand der Metapher „behüteter Garten“ formulierte er einen möglichen dankbaren Blick der Schüler/Innen zurück an ihr Elternhaus oder an ihre Schulzeit, in der zahlreiche Früchte bereitgehalten wurden, an denen sie sich bedienen konnten. Diese Metapher passe aber nicht wirklich, da „ihr ja kein Gemüse seid“, und so folgte eine weitere, das „Losgehen aus dem sicheren Hafen“, welches eine große Fahrt des Erwachsenenwerdens bedeute, die ihnen bevorstände. In Zukunft sollten sie individuell und autonom bleiben, kreativ und leistungsstark. Er lobte am Ende noch ihre engagierte Beteiligung und Durchführung von Projekten wie die Ideenwerkstatt, das Schultheater, die Lesenächte und die Kleinkunstabende und sprach deutlich seinen Wunsch aus, dass die AbiturientInnen sich gerne an ihre Zeit an unserer Schule erinnern sollten. Auch Frau Kiesel als Elternvertreterin lobte diesen Jahrgang als sehr engagierten und musikalisch starken. Sie gratulierte ebenso herzlich und stolz im Namen der gesamten Elternschaft.

Für die Abiturienten und Abiturientinnen bedankten sich Emma Lüdemann und Vincent Schwiebert bei ihren Eltern und ihren Lehrer für die wichtige Unterstützung und erzählten amüsante Erlebnisse aus ihrer 3245 Tage dauernden Schulzeit, in der sie von schüchternen kleinen 5.KlässlerInnen zu starken selbstbewussten Erwachsenen über sich selbst hinausgewachsen seien.

 

Zum Abschluss gratulierte Iris Rehder den AbiturientInnen ganz herzlich zum bestandenen Abitur. Ausgehend vom diesjährigen Abispruch „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ aus den alttestamentlichen Psalmen zeigte sie, dass dies ein Lebensgefühl widerspiegele, das eine Freiheit verspräche zur eigenen Gestaltung des Lebens und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, „wann Sie morgens aufstehen, wo Sie wohnen und wofür Sie sich zu interessieren haben.“ Sie wies dabei allerdings darauf hin, dass es genügend Gründe gäbe, sich nicht besonders frei zu fühlen wie Wirtschaftskrisen, Kriege, bröckelnde Demokratien und den Klimawandel. Diese Herausforderungen und Unsicherheiten müssten sie zwar ernst nehmen, aber auch „in diesen Problemen der Gegenwart die Vorboten einer neuen besseren Zukunft“ sehen. Außerdem helfe das Gefühl von Trotz, das positiv konnotiert Kraft und Motivation gebe, zu kämpfen. Zum Schluss forderte Sie die AbiturientInnen auf, sich auf sich und ihren persönlichen Kompass zu besinnen und sich nun gut vorbereitet auf den Weg in die Zukunft zu machen und ihre Freiräume zu nutzen.

 

Oberstufenchor von Kirsten Toddenroth

Tanzen und angeregte Gespräche beim Winterball 2024

Voller Vorfreude erschienen die Besucher und Besucherinnen beim diesjährigen Winterball des Freundeskreises.  Am 21.12.24. fanden sich mehr als 350 Schüler und Schülerinnen, Ehemalige und auch Lehrer und Lehrerinnen des Ratsgymnasiums in der Oase im Luhner Forst ein, die gemeinsam einen tollen Abend verbrachten. In festlicher Kleidung und mit guter Laune tanzten und feierten sie bis in die frühen Morgenstunden. Sie genossen die fröhliche Tanz-Feierlaune, führten angeregte Gespräche und erlebten eine besondere Atmosphäre, die die nachfolgende besinnliche Weihnachtszeit einleitete. Zahlreiche Ehemalige tanzten mit und unter anderem sogar der Abi-Jahrgang ’91.  

Feier zur Abiturentlassung 2024

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Schüler und Schülerinnen des Ratsgymnasiums, die im Jahr 2024 ihr Abiturzeugnis in den Händen halten können.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit abwechslungsreichem musikalischen Begleitprogramm wurden die Abiturienten und Abiturientinnen feierlich verabschiedet. Trotz des Umbaus war die Aula freigeräumt worden, damit sie dort um 11.30 Uhr wie in den vergangenen Jahren einziehen konnten, wo sie schon von ihren Familien, Freunden und Lehrkräften erwartet wurden. Dort nahmen sie stolz ihr Abiturzeugnis, die von der Kreisgemeinschaft Angerburg gespendeten Alberten und eine Anstecknadel des Ratsgymnasiums zur Erinnerung entgegen. Einige von ihnen wurden für ihre besonderen Leistungen und/oder für ein hervorragendes Abitur unter 2.0 geehrt.

Ehrungen für besondere Leistungen

Zunächst sprach ihnen Herr Dr. Lühring als Schulträger einen herzlichen Glückwunsch aus. Er betonte dann vor allem die umfangreichen baulichen Veränderungen am Ratsgymnasium, die sie in ihrer Schulzeit miterlebt haben, die aber zum Teil erst in den nächsten Wochen und Monaten abgeschlossen werden würden.

Frau Rehder gratulierte den Abiturienten und Abiturientinnen ganz herzlich zum bestandenen Abitur und betonte, dass die in der Schule vermittelten Fähigkeiten sicherlich so unterschiedlich seien wie die Wege, die ihnen jetzt offenständen. Sie wünschte sich von den Abiturienten, dass diese die Tugend der Dankbarkeit schätzten und ihren Blick für die vielen Kleinigkeiten im Alltag schärften, um ein erfülltes und reicheres Leben zu gestalten. Dabei sei auch die Tugend des Vertrauens in die Mitmenschen nötig, das respektvolle Zuhören des Gegenübers sowie die Selbstdisziplin, mit der sie sich auch auf das Abitur vorbereitet hätten.

Als passende Ergänzung zur notwendigen gelassenen Grundhaltung erläuterte sie das folgende Zitat des US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“. Schließlich wünschte sie den Abiturient/innen für ihre Zukunft genügend Zuversicht, die sie jedoch auch gut trainieren müssten.

Die Jahrgangskoordinatorin Dana Stäblein-Fischer hielt zusammen mit der Tutorin Claudia Harnack eine sehr humorvolle, kurzweilige Rede, in der sie sich dem Thema Energie in allen möglichen Varianten zuwendeten. Über die demonstrierten Energieschübe des Kinderriegels hin zu der bei den Schüler/Innen gesuchten und vermuteten Bewegungsenergie konnten verschiedene energetische Elemente nachvollzogen werden, die bei den Zuhörenden ein Schmunzeln hervorlockten.

Für die Eltern gratulierte Frau Lüdemann den AbiturientInnen herzlich, wünschte ihnen für ihre Zukunft alles Gute und rezitierte passende Gedanken des Künstlers Pablo Picasso.

Herr Onno Hagenah, Vorsitzender des Freundeskreises, gratulierte den Abiturient/Innen ebenso und warb in besonderer Weise für eine Mitgliedschaft, um die Schule zu unterstützen, damit auch weiterhin besondere Projekte gefördert werden können.

Zuletzt bedankten sich die SchülervertreterInnen Tharra Mohammed Ali und Muhammed Aktas bei ihren Eltern und den Lehrer/Innen und erzählten von ihren Erlebnissen mit und in diesem Jahrgang. Dabei erwähnten sie, dass die anfängliche Idee, eine Rede mithilfe von ChatGPT generieren zu lassen, scheiterte, da sie merkten, dass dabei der persönliche Bezug und die notwendigen Emotionen fehlten. In ihrer gehaltenen Rede konnten sich die Zuhörenden nun über amüsante Anekdoten und individuelle Gedanken freuen.

Muhammed Aktas und Tharra Mohammed Ali

Erster Einsatz der neu ausgebildeten SportassistentInnen

Am Ende des 1.Halbjahres, nachdem 8 Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen die Sportassistenten-AG absolviert hatten, folgte die erste Bewährungsprobe.

Zu Beginn des Halbjahres hatten sie verschiedene Aspekte erprobt, die für ihre verantwortliche Rolle als Sportassistenten von Bedeutung sind. Was bedeutet es für mich, nun Verantwortung zu übernehmen? Wie trete ich selbstbewusst auf und welche organisatorische Entscheidungen helfen mir dabei? Wie gestalte ich eine Praxisstunde, welchen Leitfaden kann ich verfolgen?

In einigen selbst-gestalteten Trainingseinheiten reflektierten sie ihr eigenes Handeln.

Auch die Planung und Durchführung von Turnieren oder anderen sportlichen Projekten standen auf dem Programm. Dazu übernahmen die Sportassistenten die Planung des Basketballturniers der 8.Klassen und zahlreiche Aufgaben während des Turniers.

Auch neue Ideen, wie das Angebot eines Kiosks oder die Durchführung eines Korblegerwettbewerbs, brachten sie mit ein.

Am Morgen des Turniers war nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Sportassistenten eine gewisse Nervosität zu spüren. Aber mit ihren Sportassistenten-Shirts, die sie zum Turnier erhielten, fühlten sie sich hoffentlich schon sicherer in ihrer noch ungewohnten Rolle. Herzlichen Dank an den Freundeskreis des Ratsgymnasiums für die großzügige Unterstützung bei der Anschaffung!

Am Ende des Turniers waren alle froh, dass die Planungen sich in der Praxis bewährten und sich die Mühen gelohnt haben.

Weitere Einsätze und Erfahrungen dürfen kommen.

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