Vor ziemlich genau einem Jahr, im Februar 2019, erhielt das Ratsgymnasium Rotenburg als Ergebnis einer mehrmonatigen Genese sein neues Logo. Schülerschaft, Eltern und Kollegium hatten sich zuvor mit großer Mehrheit für den Entwurf mit Bezug zur Bronzeplastik „Fohlengruppe“ von Georg Fuhg entschieden, die mit Unterbrechung seit 1964 als Zeichen der Völkerverständigung vor der Schule an der Gerberstraße steht. Auch die neue Homepage ging damals zeitgleich an den Start, die Drucksachen und Briefköpfe der Schule wurden ebenso umgestellt wie die Zeugnisköpfe.
Auch am Gebäude sollte diese Veränderung sichtbar werden, war doch im Zuge der Neugestaltung des Haupteinganges vor einigen Jahren die alte Beschilderung abgebaut und nicht wieder angebracht worden. Das Fehlen einer klaren Beschilderung hatte in der Vergangenheit dann auch immer wieder zu mal mehr, mal weniger lustigen Verwechslungen der Schulgebäude geführt.
In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rotenburg, insbesondere mit Christina Kreijkes vom Amt für Gebäudemanagement, und dem Bremer Fachbetrieb für Werbetechnik „werbeschnipsel“ gelang es, Schriftzug und Logo in hochwertigem gebürstetem Edelstahl an die Fassade zu bringen. Bei fiesem norddeutschem Schietwetter harrten die beiden angereisten Monteure den ganzen Tag über auf Leitern auf dem Vordach aus, bohrten und schraubten – um am folgenden Tag bei strahlendem Sonnenschein den frisch polierten, in der Frühlingssonne glänzenden Schriftzug zu übergeben.
Und so staunten die ankommenden Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kolleginnen und Kollegen heute morgen nicht schlecht – und freuten sich.
Jule Marucha und Anna Baden, beide Schülerinnen der Klasse 7M am Ratsgymnasium Rotenburg, haben eine recht ungewöhnliche Beschäftigung. In den Pausen sieht man sie häufig über die Beete auf den neu gestalteten Schulhöfen gebeugt und in den dort den Mutterboden bedeckenden Kieselsteinen wühlen, den einen oder anderen Stein aufheben und wieder weglegen – um schließlich jede einen einzustecken. Steindiebstahl? Aber nein, weit gefehlt!

Im Rahmen der Besichtigungen der Ausstellung wurden an die Besucherinnen und Besucher begleitende Fragen in Form eines Quiz‘ verteilt, insgesamt mehr als 200 an der Zahl. Ausgewertet wurden die Bögen von der Klasse 8P1, die auch den Ausstellungsteil zu Anne Frank vorbereitet hatte. Preisträgerin ist die Schülerin Silja Kiesel aus der Klasse 8F, sie erhielt aus den Händen von Schulleiterin Iris Rehder einen vom

Mit besonderer Spannung erwartet hatte das Kollegium des Ratsgymnasiums in diesem Jahr den „Tag der Offenen Tür“ – zum ersten Mal wurde ein neues, im Lauf des vergangenen Jahres von Kollegium, Fachobleuten und
Als sich der Aufenthalt in Mexiko dem Ende zuneigt, fragen die ersten Schüler, ob wir nicht verlängern können. Auf meine Frage ob um eine Woche ist die einhellige Antwort „Um ein Jahr“! Diese Schülerreaktion lässt eindeutig darauf schließen, dass die nunmehr dritte Austauschbegegnung des Ratsgymnasiums mit Schülern unserer Partnerschule
Neben der Teilnahme am Unterricht und verschiedenen Beobachtungsaufgaben zu interkulturellen Aspekten, kam auch das Ausflugsprogramm nicht zu kurz. Nach der traditionellen Stadtrundfahrt durch die Millionenstadt und dem Besuch der beeindruckenden Pyramidenanlage von Teotihuacán ging es mit fast 50 Schülern und fünf Lehrern in die Silberstadt Taxco in der Sierra Madre. Durch die inhaltliche Vorbereitung des Austausches im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft am Ratsgymnasium konnten unsere Schüler Führungen und Erklärungen besser verstehen und geschichtlich einordnen, obwohl der eine oder andere die Mayas immer noch mit den Azteken verwechselt …
Um euch gleich zum Weiterlesen zu motivieren, möchte ich zu Beginn sagen, dass dieser Austausch absolut lohnenswert war!
Ebenso herzlich wurden wir am ersten Schultag mit einer landestypischen Zeremonie willkommen geheißen. Die festen Programmpunkte, die sowohl mit als auch ohne die Mexikaner stattfanden, ermöglichten uns einen intensiven Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes! Egal in welcher Konstellation: der Gruppenzusammenhalt und die Stimmung waren immer großartig.
Es ist der guten Vorbereitung, Begleitung und natürlich der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort geschuldet, dass wir uns jederzeit sicher fühlten und uns oft frei bewegen konnten. Somit wurden auch unsere Ängste und Bedenken uns in einem der „gefährlichsten Länder der Welt“ aufzuhalten ausgeräumt und teilweise als „Vorurteile“ erkannt. Der Aufwand (extra Schulstunden, Projektarbeit zuhause…) sollte einen auf gar keinen Fall davon abhalten, diese einmalige Chance zu ergreifen – ich selber würde es jederzeit wieder machen!
Betreut wurde das Praktikum vor Ort von Mitarbeitern der Rotenburger Werke, die