Elterininformationen zu den Folgen der Schulschließung

Die erste Woche des Unterrichtsausfalls wegen des Coronavirus liegt hinter uns. Sie alle haben in einer Zeit großer Unsicherheiten veränderte Arbeits- und Lebensbedingungen in den Familien organisieren müssen.

Die angebotene Notbetreuung am Ratsgymnasium wurde bisher kaum in Anspruch genommen. Da seit Donnerstag auch der Schulbusbetrieb eingeschränkt ist, bitte ich Sie einen eventuell auftretenden Bedarf für die Betreuung ab jetzt bereits am Vortag bis 12:00 Uhr für den Folgetag telefonisch im Sekretariat des Ratsgymnasiums (04261–9833535) anzumelden.

Viele Schülerinnen und Schüler machen gerne von der Möglichkeit Gebrauch, sich durch die Aufgaben auf Iserv weiterhin vertiefend mit dem Unterrichtsstoff zu beschäftigen. Auch wenn der Server durch die hohe Nachfrage zeitweise an seine Grenzen kommt, funktioniert dieser digitale Weg der Kommunikation zwischen Lehrkräften und Lernenden erfreulich gut und wird auch in der kommenden Woche genutzt werden.

Wie bereits mitgeteilt werden anstehende Klassenarbeiten verschoben oder gegebenenfalls durch alternative Lernleistungen ersetzt. Ein angepasster Klausurplan für Jahrgang 12 wird nach den Osterferien veröffentlicht. Auch die Wahlen zur zweiten Fremdsprache in Jahrgang 5 sowie für die Profile im Jahrgang 7 werden verschoben, bis alle Schülerinnen und Schüler ausreichend informiert sind.

Alle außerschulischen Aktivitäten – also z.B. Austauschfahrten, Klassenfahrten, Wandertage, außerschulische Lernorte oder Sportwettkämpfe – müssen bis zu den Sommerferien entfallen. Über die genaueren Modalitäten hierzu werden wir die Betroffenen nach Wiederaufnahme des Unterrichts möglichst schnell konkret informieren.

Auch als Schulgemeinschaft leisten wir unseren Beitrag zur allgemeinen Solidarität, indem wir soziale Kontakte weitgehend einschränken. Somit ist unsere Kommunikation auf digitale Medien verlagert und auch diese Elterninfo erreicht Sie auf unüblichem Wege. Ich werde Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, wenn es neue Informationen gibt.

Bis dahin wünsche ich uns allen, dass die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion erfolgreich sind und wir uns gesund und wohlbehalten am Ratsgymnasium wiedersehen.

Ihre

Iris Rehder

„Management Information Game“ mit Teilnehmerschaft des Ratsgymnasiums

Im Rahmen des „Management Information Game“ der Sparkasse Rotenburg-Osterholz nahmen 21 Schülerinnen und Schüler vom Ratsgymnasium und der BBS Rotenburg fünf Tage an dieser jährlichen Wirtschaftssimulation teil, bei der sie in die Rolle von Unternehmern schlüpften, die ihr Produkt vermarkten wollen.

Obwohl sie den Ausfall des vorgesehenen Präsentationsabends am vergangenen Donnerstag verkraften mussten, gab es laut Andreas Mätzold, Spielleiter des MIG bei der Sparkasse, dennoch überzeugende Ergebnisse der dargestellten Firmen. Zwar waren die Jungunternehmer enttäuscht, dass sie ihre Produkte schließlich nicht wie üblich einer Jury präsentieren konnten, gleichzeitig überwog aber angesichts der Lage die Freude, dass das Planspiel zu Ende gebracht werden konnte.

Mit spannenden Produktideen wie der einer elektronischen Zahnbürste mit Bluetoothanbindung über innovative Kopfhörer bis hin zum medizinischen Gesundheitstest für die Tasche haben die Schülerinnen und Schüler ihre Produkte erdacht, vermarktet und versucht, sich mit ihnen auf dem virtuellen Wirtschaftsmarkt zu behaupten.

Die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums Rotenburg waren inzwischen zum 13. Mal beim Planspiel dabei und waren, ebenso wie ihre Vorgängerinnen und Vorgänger in den Jahren zuvor, begeistert von den Einblicken und Erfahrungen, die sie in dieser Woche haben sammeln können.

Eindrücke vom MIG 2020

Besuch im Kunstturm: Beeindruckende Originale in groß und klein

Im Rahmen des Kunstunterrichtes besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7A und 5B  den Kunstturm in Rotenburg und ließen sich auf die unterschiedlichen Stimmungen der dort präsentierten Werke von Meta Schillmann (*1944) ein.

Die Künstlerin Metta Schillmann

Sie bearbeitet in ihren Werken die Malgründe, zumeist Leinwand oder Papier, mit überlagernden Kringeln und Linien. Manche der hierbei verwendeten Techniken, zum Beispiel das Ritzen von Spuren in zuvor angelegte Ölpastellflächen, waren den Schülerinnen und Schülern aus eigenem unterrichtlichem Arbeiten bereits vertraut. Dennoch gab es noch viel zu entdecken für die jungen Künstlerinnen und Künstler. Beeindruckend waren so nah vor den originalen Werken vor allem die Tiefe der Farbwahl und die Anlage der Farbschichtungen. So konnten wiederkehrende Stilmittel wie wiederkehrende Rot-,Orange- oder Rosatöne in den Werken erkannt und benannt werden, aber auch Variationen in den seriellen Arbeiten der Künstlerin wurden sichtbar.

Tabea Bruns, selbst Studentin an der Hochschule für Kunst im Sozialen in Ottersberg, führte durch die Ausstellung. Sie beschrieb berührend und mit spannenden Anekdoten, wie Meta Schillmann seit nunmehr fünf Jahren intensiv und voller Kraft und Energie in der Bildnerischen Werkstatt arbeitet.

Die nur noch bis zum 14. März laufende Ausstellung zeigt aktuelle wie auch ältere Arbeiten aus dem Archiv der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke. Dieses umfasst mittlerweile ca. 10.000 Werke der Bildenden Kunst aus den vergangenen Jahrzehnten.

CORONAVIRUS: Niedersachsen schließt ab Montag alle Schulen

An allen Schulen in Niedersachsen – also auch am Ratsgymnasium – findet von Montag, den 16.3.2020, bis zum 18.4.2020 KEIN UNTERRICHTSBETRIEB statt. Am Ratsgymnasium ist von 8:00-13:00 Uhr eine Notversorgung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-8, insbesondere wenn die Eltern in Gesundheitsberufen tätig sind, gewährleistet. Auch bei beruflichen Härtefällen kann diese in Anspruch genommen werden. Schülerinnen und Schüler für den Notdienst melden sich bitte morgens jeweils beim Sekretariat an.

Alle Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich an Schultagen bis 10:00 Uhr auf Iserv über neue Mitteilungen zu informieren. Dort finden sie auch Aufgaben für ihre Lerngruppen, die in häuslicher Arbeit selbstständig bearbeitet werden können. Der Austausch mit den Lehrkräften und die Rückmeldungen zu den Aufgaben erfolgen ebenfalls über Iserv.

Anstehende Klassenarbeiten werden verschoben oder gegebenenfalls durch alternative Lernleistungen ersetzt. Ein angepasster Klausurplan für Jahrgang 12 wird nach den Osterferien veröffentlicht. Auch die Wahlen zur zweiten Fremdsprache in Jahrgang 5 sowie für die Profile im Jahrgang 7 werden verschoben, bis alle Schülerinnen und Schüler ausreichend informiert sind.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Gelassenheit in diesen doch turbulenten Zeiten – bitte bleiben Sie gesund!

Schulleitung und Kollegium des Ratsgymnasiums

WICHTIGER HINWEIS: Zukunftstag 2020 verschoben!

Das niedersächsische Kultusministerium hat darüber informiert, dass der Zukunftstag verschoben wird.

Da das Ratsgymnasium an diesem Tag eine langfristig geplante schulinterne Lehrerfortbildung durchführt, findet dennoch am 26./27.03. kein Unterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler werden von ihren jeweiligen Fachlehrkräften Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung erhalten. Bei Betreuungsproblemen wenden sich betroffene Familien bitte über die Klassenleitungen an die Schule. Das Ratsgymnasium wird – bei gemeldetem Bedarf – ein Betreuungsangebot in der Schule organisieren.

Wieso ist’s denn da im Beet so bunt?

Jule Marucha und Anna Baden, beide Schülerinnen der Klasse 7M am Ratsgymnasium Rotenburg, haben eine recht ungewöhnliche Beschäftigung. In den Pausen sieht man sie häufig über die Beete auf den neu gestalteten Schulhöfen gebeugt und in den dort den Mutterboden bedeckenden Kieselsteinen wühlen, den einen oder anderen Stein aufheben und wieder weglegen – um schließlich jede einen einzustecken. Steindiebstahl? Aber nein, weit gefehlt!

Seit ziemlich genau vier Wochen nehmen Jule und Anna an jedem Schultag einen Kiesel mit nach Hause, bemalen ihn mit Nagellack und legen ihn am nächsten Morgen möglichst unbemerkt wieder ins Beet. Beinahe 50 Einzelstücke sind so bereits entstanden, alle möglichen Ideen haben die beiden gestalterisch verwirklicht: Schnecken, Pinguine, Melonenstücke, Blumen und witzige Monster sind entstanden und geben den Beeten eine ganz besondere Note.

Zunächst schenkten nur wenige Schülerinnen und Schüler den Steinen Aufmerksamkeit, nach einigen Tagen aber machten sich die kleinen, bunten Steine in der langsam, aber stetig wachsenden Masse dann doch bemerkbar. Blieben zunächst nur die Pausenaufsichten verdutzt stehen, um zu schauen und zu staunen, so bemerken immer mehr der die Pausen genießenden Schülerinnen und Schüler die bunten Kleinode, schauen sie an und freuen sich über diese liebevolle Geste.

„Eigentlich hatten wir nur Langeweile,“ so sagen es Anna und Jule. Schön, was man daraus alles machen kann.

RGR bei der Fachtagung der Europaschulen

Ende Februar fand in Soltau die jährliche Fachtagung der „Europaschulen in Niedersachsen e.V.“ statt. In diesem Verbund ist auch das Ratsgymnasium Rotenburg inzwischen Mitglied.

Erwin Eggers (BBS) und Susanne Rohde (RGR) vertraten die Rotenburger Schulen.

Im Rahmen von Fortbildungen zu Themen wie eTwinning – Europa im Klassenzimmer“ konnten sich die Anwesenden zu zahlreichen Inhalten im Spannungsfeld zwischen schulischem Alltag und europäischer Idee informieren, ehe die Mitgliederversammlung des Netzwerkes den ersten Tag des Treffens beschloss.

Am nächsten Morgen informierte zunächst Elisabeth Walter aus dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen umfänglich zu aktuellen Entwicklungen bei den Europaschulen: Im Zentrum standen dabei die neuen Austauschformate im Rahmen des Programms „Erasmus+“ ab 2021.

Unter dem Titel „Europa in der Krise – Was tun?“ referierten die ehemalige Angehörige des Europaparlamentes Rebecca Harms und Johannes Schraps (MdB). Letzterer benannte die aktuellen Herausforderungen der EU: Klimawandel, Digitalisierung, Flucht und Migration, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Eurostabilität sowie Rechtspopulismus und EU-Skeptizismus.

Die Ausführungen lieferten den Zuhörerinnen und Zuhörern Ansätze für die sich anschließende angeregte Diskussionsrunde. Berichte über in der Ukraine, im Grenzgebiet zwischen staatlicher ukrainischer Hoheit und dem von Separatisten gehaltenen Gebiet, gemachte Erfahrungen verdeutlichten eindringlich, dass dauerhafter Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit ist, die Fragen der europäischen Sicherheit auch in Zukunft nicht kleingeredet werden dürfen.

Eine fächerübergreifende Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler besonders an den Europaschulen muss also weiterhin dazu beitragen, die Jugend für den europäischen Gedanken zu gewinnen und zu überzeugen.

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