Angeregt durch einen Hinweis des Fachlehrers Gerd Wenschkewitz probierte der Ratsgymnasiast Clemens Reimelt im Schuljahr 2018/19 einfach mal die Aufgaben der Chemie-Olympiade für den Jahrgang 9 aus. Obwohl seine Ergebnisse bereits da schon klasse waren, erhielt er von den Initiatoren des Wettbewerbs keine Rückmeldung – der Schule war bei der elektronischen Übermittlung der Ergebnisse ein Fehler unterlaufen…
Anstatt sich frustrieren zu lassen, zog Clemens vielmehr die Konsequenz, es im 10. Jahrgang noch einmal mit einer Teilnahme zu versuchen – und erhielt sagenhafte 59 von 61 Punkten. Damit erreichte er die zweite Runde der Chemie-Olympiade und gehört somit sogar zu den besten 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Niedersachsen. Herzlichen Glückwunsch!
Als Kostprobe hier eine Aufgabe aus Runde 1 (Jahrgangsstufe 10)
Aufgabe 5: „Schmutzige Kleider“
Der Mensch ist seit der Erfindung von Kleidung bestrebt, diese sauber zu halten. Da Schmutz häufig fettige Anteile besitzt, muss eine waschaktive Substanz (Tensid) zwei Merkmale in sich vereinen: Sie muss einen unpolarem und einen polaren Teil aufweisen.
a) Zeichne eine Strukturformel für ein selbstgewähltes Fett-Molekül und benenne die Bestandteile.
b) Erkläre die Funktion des unpolaren und des polaren Teils eines Tensids.
c) Beurteile folgende Stoffe auf ihre Einsatzfähigkeit als waschaktive Substanz:
- CH3-(CH2)16-COOCH3
- CH3-(CH2)11 –OSO3–Na+
- C2H5-OSO3–Na+
Am 18. März geht es nun für Clemens in Achim weiter: Mit den anderen 30 nominierten Schülerinnen und Schülern nimmt er an der nächsten Runde teil. Nach einem sicherlich fordernden Vormittag voller Knobelaufgaben wird nachmittags noch ein Vortrag angeboten. Wenn dann nach einer Wartezeit die Ergebnisse bekannt gegeben werden, ist Clemens vielleicht qualifiziert für die dritte Runde auf Bundesebene. Wir gratulieren ihm aber bereits jetzt zum bisher Erreichten und drücken ihm die Daumen für die kommende Runde!
Im Rahmen der Besichtigungen der Ausstellung wurden an die Besucherinnen und Besucher begleitende Fragen in Form eines Quiz‘ verteilt, insgesamt mehr als 200 an der Zahl. Ausgewertet wurden die Bögen von der Klasse 8P1, die auch den Ausstellungsteil zu Anne Frank vorbereitet hatte. Preisträgerin ist die Schülerin Silja Kiesel aus der Klasse 8F, sie erhielt aus den Händen von Schulleiterin Iris Rehder einen vom

Mit besonderer Spannung erwartet hatte das Kollegium des Ratsgymnasiums in diesem Jahr den „Tag der Offenen Tür“ – zum ersten Mal wurde ein neues, im Lauf des vergangenen Jahres von Kollegium, Fachobleuten und
Als sich der Aufenthalt in Mexiko dem Ende zuneigt, fragen die ersten Schüler, ob wir nicht verlängern können. Auf meine Frage ob um eine Woche ist die einhellige Antwort „Um ein Jahr“! Diese Schülerreaktion lässt eindeutig darauf schließen, dass die nunmehr dritte Austauschbegegnung des Ratsgymnasiums mit Schülern unserer Partnerschule
Neben der Teilnahme am Unterricht und verschiedenen Beobachtungsaufgaben zu interkulturellen Aspekten, kam auch das Ausflugsprogramm nicht zu kurz. Nach der traditionellen Stadtrundfahrt durch die Millionenstadt und dem Besuch der beeindruckenden Pyramidenanlage von Teotihuacán ging es mit fast 50 Schülern und fünf Lehrern in die Silberstadt Taxco in der Sierra Madre. Durch die inhaltliche Vorbereitung des Austausches im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft am Ratsgymnasium konnten unsere Schüler Führungen und Erklärungen besser verstehen und geschichtlich einordnen, obwohl der eine oder andere die Mayas immer noch mit den Azteken verwechselt …
Um euch gleich zum Weiterlesen zu motivieren, möchte ich zu Beginn sagen, dass dieser Austausch absolut lohnenswert war!
Ebenso herzlich wurden wir am ersten Schultag mit einer landestypischen Zeremonie willkommen geheißen. Die festen Programmpunkte, die sowohl mit als auch ohne die Mexikaner stattfanden, ermöglichten uns einen intensiven Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes! Egal in welcher Konstellation: der Gruppenzusammenhalt und die Stimmung waren immer großartig.
Es ist der guten Vorbereitung, Begleitung und natürlich der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort geschuldet, dass wir uns jederzeit sicher fühlten und uns oft frei bewegen konnten. Somit wurden auch unsere Ängste und Bedenken uns in einem der „gefährlichsten Länder der Welt“ aufzuhalten ausgeräumt und teilweise als „Vorurteile“ erkannt. Der Aufwand (extra Schulstunden, Projektarbeit zuhause…) sollte einen auf gar keinen Fall davon abhalten, diese einmalige Chance zu ergreifen – ich selber würde es jederzeit wieder machen!
Betreut wurde das Praktikum vor Ort von Mitarbeitern der Rotenburger Werke, die
Im Vorfeld hatte er bereits das Schwerpunktinteresse der Schülerinnen und Schüler ermittelt, so dass der zuständige Oberstufenkoordinator am Ratsgymnasium, Norbert Bitzer, Patinnen und Paten aus dem 12. Schuljahrgang gewinnen konnte, die den Gästen den Vormittag über als Ansprechpartner zur Verfügung standen. Beim Besuch in den verschiedenen Lerngruppen konnten sich die zunächst einmal temporären Mitschülerinnen und Mitschüler bereits überzeugend in die unterrichtliche Arbeit einbringen.