Am Donnerstag, den 04.06.2026, nahm sich Landrat Marco Prietz in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Volksbundes die Zeit, um im Ratsgymnasium die Klasse 10L mit Urkunden zu ehren. Ebenfalls angereist war Herr Effinger, der Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes.
Die Klasse hatte am 17. November 2025 einen ganzen Vormittag für die Arbeit des Volksbundes gesammelt und hierbei ein gutes Ergebnis erzielt.
Herr Prietz ging in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Erinnerungskultur ein, vor allem in Bezug auf das Gedenken an die Weltkriege und die Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Zusammenhang würdigte er mit sehr persönlichen Worten die Beiträge aller beteiligten Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums zur Unterstützung dieser Arbeit und den damit einhergehenden Lernprozess der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus würdigte er die langjährige Zusammenarbeit des Ratsgymnasiums mit dem Volksbund im Rahmen des Kooperationsvertrages und bedankte sich ausdrücklich bei den Schülerinnen und Schülern der 10L, bei der für die Organisation verantwortlichen Lehrkraft sowie bei der Schulleitung für das gezeigte Engagement. Herr Effinger erläuterte die Entstehung und Funktion des Volksbundes sowie die Verwendung der gesammelten Gelder und schloss sich den Dankesworten an. Abschließend wurden die Urkunden persönlich durch Herrn Prietz mit Handschlag ausgehändigt. Abgeschlossen wurde die Zeremonie mit einem gemeinsamen Gruppenfoto.
Text und Fotos: Norbert Bitzer






Auch der Landrat sprach allen Beteiligten persönlich und im Namen des Volksbundes seinen Dank aus. Der gemeinnützige Verein, so Luttmann, betreue seit 1919 die Gräber gefallener deutscher Soldaten, da zunächst das die von Krisen und Verwerfungen geschüttelte junge Weimarer Republik diese Aufgabe nicht bewältigen konnte. Über viele Jahrzehnte sei inzwischen nach einem weiteren Weltkrieg der Frieden in Europa gewachsen, so dass der Gedanke an Krieg in den Köpfen junger Menschen kaum mehr eine Rolle spiele – Frieden aber, das müsse eine Lehre der Vergangenheit sein, dürfe nicht als Selbstverständlichkeit genommen werden, dieser sei vielmehr harte Arbeit. Deshalb sei es wichtig, sich die Zeugnisse der Kriege bewusst anzuschauen, zu lernen, wie es so weit hat kommen können. Die