Die 8b besucht Bürgermeister Torsten Oestmann

Die Klasse 8b besuchte mit ihrem Lehrer André Artinger im Rahmen des Politikunterrichtes am 11.12. um 9:00 Uhr den  Rotenburger Bürgermeister Torsten Oestmann. Für viele Schülerinnen und Schüler war es überhaupt der erste Besuch im Rathaus.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Politik in der Gemeinde“ konnte der Ratssaal im Rotenburger Rathaus angeschaut und  vor Ort Eindrücke gesammelt werden, wo die Politik in der Gemeinde gemacht wird. Auch die Sitzordnung der unterschiedlichen Parteien im Ratssaal war ein Thema.

Der Bürgermeister nahm sich viel Zeit für die Besucherinnen und Besucher und stellte sich allen Fragen zu den unterschiedlichsten Themen: von der Arbeitsbelastung eines Bürgermeisters bis hin zu Fragen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um in Zukunft gegen Starkregen-Ereignisse gewappnet zu sein. Torsten Oestmann zeigte sich sehr erfreut über das rege Interesse und auch die Schülerinnen und Schüler waren im Anschluss sehr zufrieden und erstaunt, wie professionell all ihre Fragen beantwortet wurden.

Am Ende des Besuchs stand die Erkenntnis, dass der Beruf des Bürgermeisters in Rotenburg Wümme ein sehr vielfältiger und spannender sein kann, aber auch eine sehr große Verantwortung mit sich bringt. Zumindest ein Schüler konnte sich vorstellen, diesen Beruf in Zukunft vielleicht auch mal selbst zu ergreifen.

(Text und Foto André Artinger)

Eindrücke der Parisfahrt

Hier folgen jetzt einzelne eindrucksvolle Berichte über den Aufenthalt in Paris, die von teilnehmenden Schüler/Innen verfasst wurden:

Mittwoch 27.11.24

Nach unserer Anreise über Köln, Mainz, Mannheim und Saarbrücken bis zum Gare de l’Est begann endlich unser Aufenthalt in Paris und zwar im Marais, dem vierten Arrondissement, einem trubeligen, schönen Viertel mit traditionellem und kunstvollem Charme. Nach unserer verspäteten Anreise mit der Bahn nahmen wir mittags die métro bis Saint Paul, unweit unserer Jugendherberge MIJE gelegen. Hier wurden wir freundlich empfangen, stellten unser Gepäck ab und machten uns nach der langen Fahrt kurz frisch.

Nachmittags gingen wir in das Musée Picasso. Hier wurden wir auf französisch empfangen und studierten die Gemälde von Pablo Picasso. Er hat abstrakte und schwer zugängliche Gemälde erschaffen. Die einzigartigen Eindrücke dort führten zu interessanten Gespräche miteinander. Schwierig war es für uns, die auf französisch verfassten Bildbeschreibungen und Erklärungen zu verstehen.

Während des Spaziergangs durch unser Viertel le Marais zurück zur Jugendherberge gingen wir an der Place des Vosges vorbei. Der erste Name war Place Royale, ein rechteckig angelegter Platz, der erstmalig in Europa auf allen vier Seiten des Platzes mit dreigeschossigen Häusern mit Arkaden im Erdgeschoss bebaut wurde.

In der Jugendherberge angekommen, durften wir unsere gemütlichen Zimmer beziehen und hatten eine kurze Pause, bevor wir im Hauptgebäude des MIJE an der Rue Fourcy zu Abend aßen. Dort war das Abendessen vielseitig und man konnte seine Ressourcen wieder auffüllen, die bei diesem anstrengenden Tag aufgebraucht waren. Außerdem hatte man eine gute Auswahl an Essen und es gab für jeden etwas, das uns geschmeckt hat. À la française, gab es in der Jugendherberge  verschiedene Vorspeisen, ein Hauptgericht und verschiedene Desserts! Ein anstrengender, aber schöner Tag! (Ella, Finja, Mia, Berenike, Eleonora, Louisa

Donnerstag 28.11.24

Unser Tag begann mit einem Besuch der Sainte-Chapelle, einer beeindruckenden gotischen Kapelle auf der Île de la Cité. Besonders schön waren die riesigen, farbenfrohen Glasfenster, die uns alle ins Staunen versetzten. Es war faszinierend, wie das Sonnenlicht die Farben der Fenster in die Kapelle warf und eine magische Atmosphäre schuf. Anschließend hatten wir Zeit, uns in der Nähe der Notre-Dame-Kathedrale zu entspannen, wo wir köstliche Crêpes aßen. Dies war ein perfekter Snack nach dem ersten Programmpunkt, ehe wir bei strahlend blauem Himmel eine Fahrt auf der Seine, vorbei an allen wichtigen Bauwerken der Stadt, genossen.

Nach einer kurzen Mittagspause machten wir uns auf den Weg zum Musée d’Orsay, einem ehemaligen Bahnhof, der heute ein berühmtes Kunstmuseum ist. Dort konnten wir einige der bekanntesten Werke des Impressionismus bewundern, darunter Gemälde von Monet, Van Gogh, Manet und Degas. Viele von uns waren beeindruckt von der Vielfalt der Kunstwerke und der besonderen Architektur des Gebäudes. Besonders die Uhr, durch die man den Sonnenuntergang hinter der Sacré Cœur bewundern konnte, hat uns sehr gefallen.

Der krönende Abschluss des Tages war der Besuch des Eiffelturms. Vom Trocadéro, dem Platz mit einer der besten Aussichtspunkte auf den Eiffelturm, genossen wir den Anblick des beleuchteten Wahrzeichens. Als die Lichter des Eiffelturms anfingen zu funkeln, war die Stimmung einfach magisch. Die Straßenmusiker betonten diese Atmosphäre mit ihrer Musik. Viele von uns machten Fotos, um diesen besonderen Moment festzuhalten. Das gemeinsame Verhandeln über Souvenirs, angeleitet durch Frau Richter, war unser Highlight am Abend. Der Tag war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem wir nicht nur die Schönheit von Paris entdeckten, sondern auch Zeit miteinander verbringen konnten. (Sören, Lina, Nils, Sophia, Greta, Jule, Milla, Martje, Timo, Annika, Jesper)

Freitag, 29.11.24 

Am Freitag hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Der Tag, auf den wir uns alle freuten.

An diesem Freitagmorgen wurden wir um 7:30 Uhr geweckt. Es folgte das typisch französische Frühstück mit Baguette, Marmelade und Kuchen. Hiernach machten wir uns auf den Weg zum Louvre. Wir wurden dort herzlich zu der Führung begrüßt, die auf französisch stattfand. Zunächst waren wir skeptisch, doch die Dame sprach langsam und deutlich, sodass wir sie gut verstehen konnten. Am meisten beeindruckten uns die Geschichten der Kunstwerke und die Architektur des ehemaligen Palastes. Auffällig waren hier die großen Zimmer mit hohen Decken sowie die vielen goldenen Details. Am Ende der Führung bekamen wir endlich die Mona Lisa zu Gesicht. Überraschend klein, aber beeindruckend. Im Saal angekommen, in dem das Gemälde hing, mussten wir uns jedoch erst einmal einen Weg durch die Menschenmenge erkämpfen, um einen Blick auf das Werk von Leonardo da Vinci zu werfen.

Nach dem Museumsausflug startete unser freier Nachmittag, den wir auf dem Weihnachtsmarkt des Louvre verbrachten. Der Weihnachtsmarkt war mit vielen kleinen Buden gestaltet, wobei viele deutsche Spezialitäten und schweizerische Stände auffällig waren. Das absolute Highlight war das Riesenrad, mit dem wir über ganz Paris blicken konnten. Nach dem Weihnachtsmarkt sind wir mit der Metro (erstaunlicherweise funktionierten alle Tickets 😉 , weiter zur Champs-Élysées gefahren. Hier haben wir den Triumphbogen besichtigt und zum ersten Mal ein echtes pain au chocolat gegessen. Auf den Champs-Elysées wechseln sich viele kleine Geschäfte und Luxusmarken ab. Am Abend haben wir im MIJE gegessen. Danach sind wir zum Atelier des Lumières gelaufen. Hier haben wir einen Zusammenschnitt von Asterix-Filmen gesehen, der in einer Halle an Wände, Boden und Decke  gebeamt wurde, sodass man sich virtuell im Film befand. Abschließend sind wir mit 5-stelligen Schrittzahlen schlafen gegangen…(Caja und Magdalena)

Freitag, 29.11.24

Für Freitag Vormittag war vorgesehen, den Louvre zu besichtigen und danach den Tag in kleinen Gruppen selbst zu gestalten. Das Musée du Louvre ist an der riesigen Glaspyramide zu erkennen. Das Museum befindet sich im historischen Königspalast, der ehemaligen Residenz der französischen Könige. Im Zuge der französischen Revolution wurde aus dem Palast 1793 ein Kunstmuseum, das zuerst Kunstsammlungen der Könige ausstellte. Bis heute ist die Kunstsammlung auf über 380.000 Kunstwerke gewachsen. Der Louvre ist, bezogen auf seine Fläche, das größte und meistbesuchte Museum der Welt. Im Louvre sind 33.000 Kunstwerke wie Skulpturen und Gemälde ausgestellt. Wir haben eine einstündige, auf französisch geführte Besichtigung genossen, in denen uns die wichtigsten Werke wie z.B. die Mona Lisa von Leonardo da Vinci mit einem Wert von 900 Millionen Euro nähergebracht wurden. Das Gemälde La liberté guidant le peuple von Eugène Delacroix zeigt den Aufstand der Pariser Bevölkerung während der Julirevolution 1830 und ihr Streben nach Freiheit. Im Vordergrund ist eine Anführerin zu sehen, die die Stärke und Widerstandskraft des Volkes verkörpert. Dieses thematisch bis heute aktuelle Gemälde ging in die Geschichte ein.

Nach dem Besuch des Louvre hatten wir den Nachmittag in Kleingruppen zur freien Verfügung. Wir haben uns dazu entschlossen, die Pariser Prachtstraße Champs-Élysées bis zum Triumphbogen hinunterzulaufen, vorbei an Geschäften teurer Luxusmarken. Den Triumphbogen haben wir ausgiebig fotografiert. Hier konnten wir auch Souvenirs kaufen und köstliche Crêpes essen. Gegen Abend haben wir uns dann aufgemacht, um zurück in unsere Jugendherberge im Marais zu laufen und mit der Gruppe zu Abend zu essen. Nach dem Abendessen haben wir im Gemeinschaftsraum des MIJE Gesellschaftsspiele gespielt und zusammen Zeit verbracht, so dass wir unseren Abend in gemütlicher  Runde haben ausklingen lassen.  (Casey, Nordin, Jan, Kalle)

Samstag, 30.11.24

Die erste Aktivität des Tages war der, französisch „die“, Tour Montparnasse. Wir besuchten den höchsten Wolkenkratzer von Paris um 9 Uhr und konnten um 9.45 Uhr von der Dachterrasse des Turms über ganz Paris schauen. Die Aussicht war überwältigend. Bei gutem Wetter lag uns ganz Paris zu Füßen! Trotz des Sonnenscheins und blauem Himmel konnte man die Luftverschmutzung über Paris gut erkennen, denn sie lag wie ein dunkler Ring über dem Zentrum. In 210 Metern haben wir viele Fotos einzeln und als Gruppe gemacht. Um ca. 10.30 Uhr war der Besuch dort wieder vorbei. Es sind lustige Bilder entstanden und die Gruppenmitglieder waren zwar müde, aber begeistert.

Gegen 11.30 Uhr besuchten wir die Salle Ovale der Bibliothèque Nationale de France, ein, wie der Name bereits verrät, ovalförmiger Lesesaal mit kunstvollem Glasdach und Reihen von Bücherregalen, die sich bis zur Decke erstrecken. Alle hier vorhandenen Bücher und Werke sind Präsenzbestände und können nicht ausgeliehen werden. Das erklärt, warum der Lesesaal voll besetzt mit arbeitenden Studierenden war. In der Mitte des Saales ist Platz zum Lesen, Lernen und Arbeiten. Wir hatten Zeit, uns umzusehen und die zahlreichen Bücher zu bewundern. Es war eine besondere Erfahrung, die bekannteste Bibliothek in Frankreich besichtigen zu können.

Um 13 Uhr machten wir für zweieinhalb Stunden Rast am Boulevard Haussmann. Er ist über 2 km lang und u.a. bekannt für das prächtige Kaufhaus Galeries Lafayette. Dort gibt es zahlreiche Geschäfte von teuren Marken wie Prada oder Louis Vuitton. Der bereits weihnachtlich geschmückte Boulevard sorgte trotz der vielen Menschen für eine angenehme Stimmung.

Am späten Nachmittag kamen wir an der Sacré-Cœur im Stadtviertel Montmartre an. Diese Kirche wird auch als heiliges Herz des Viertels bezeichnet. Nach einer kurzen Wartezeit und einer weiteren Taschenkontrolle konnten wir die Kirche von innen besichtigen. Genauso wie von außen war sie sehr beeindruckend. Eine sehr prunkvolle Decke erwartete uns und überall standen Kerzen, die man anzünden konnte. Es herrschte eine schöne, ruhige Atmosphäre. In einem Rundgang konnten wir uns verschiedene Statuen und religiöse Kunst anschauen. In der Mitte der Kirche gab es viele Bankreihen, auf denen wir dann, am Ende, verweilten.

Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge gingen wir um 20 Uhr gemeinsam zum Abendessen in eine Crêperie. Jeder konnte sich eine Galette, eine Art herzhafte Crêpe, sowie eine Crêpe oder Eis zum Dessert und ein Getränk bestellen. Die Galettes waren mit verschiedenen Zutaten wie z.B. Schinken oder Käse gefüllt und gaben einen Eindruck von der französischen Küche. Das Restaurant war sehr gemütlich eingerichtet und so bot unser Besuch dort einen schönen Abschluss der Reise. (Milla, Carolin, Emma, Emmy, Dennis)

 

Einladung zum Weihnachtskonzert

Wenn in Rotenburg der Stadtstreek glitzert und die Weihnachtsbeleuchtung das Grau des Novembers vertreibt, dann wird wie jedes Jahr in den Musikräumen am Ratsgymnasium gesungen, gespielt und mit großem Einsatz geübt. Wir, die Fachschaft Musik des Ratsgymnasiums, wollen wieder mit den Rotenburgern Weihnachten 🎅🏼 feiern: beim diesjährigen Weihnachtskonzert in der Stadtkirche am 12. Dezember 2024 um 18 Uhr. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren in allen Musikergruppen. Beide Chorklassen aus den Jahrgängen 5 und 6 der Schule singen, genauso wie der Oberstufenchor, die Streicherklasse 6m, JazzBand und Orchester spielen für das Publikum: merry and bright! ⭐️ Junge Solisten an Klavier, Geige und Cello sorgen für glitzernde Spitzen. Wir verraten noch nichts, aber versprechen ganz viel: Weihnachtlich 🎄 Besinnliches, Beswingtes und bestimmt auch ⭐️ Beseeltes! Teilt das Video und macht für uns auf das Weihnachtskonzert aufmerksam, damit die Stadtkirche schön voll wird und uns allen warm um’s ❤️.

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