„HIT“ – Ratsgymnasium besucht die Hochschulinformationstage in Hannover

Bei schönstem Wetter reiste der gesamte 12. Jahrgang des Ratsgymnasiums Rotenburg im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung der Schule zur Leibniz-Universität in die Landeshauptstadt Hannover. In mehreren Bussen waren die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Jahrgangskoordinatorin Dana Stäblein-Fischer und dem für die Berufs- und Studienorientierung der Schule zuständigen Koordinator André Artinger angereist.

Trotz Lotsen haben es nicht alle rechtzeitig zum Abschlussfoto geschafft…

Vor Ort konnten sich alle einen Überblick über die Vielfalt der Studienmöglichkeiten in der Stadt an der Leine verschaffen. Das umfangreiche Informationsangebot war über den gesamten Campus der Universität verteilt. Die Veranstaltungen und kurzen Vorlesungen waren darauf ausgelegt, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die unterschiedlichen Fachbereiche zu verschaffen.

Die vor Ort als Lotsen eingesetzten Studierenden waren durchweg hilfsbereit und gaben gerne Unterstützung dabei, auf dem weitläufigen Gelände die Orientierung zu behalten und rechtzeitig bei den ausgesuchten Veranstaltungen einzutreffen. Zwar waren einige Schülerinnen und Schüler enttäuscht, dass sie nicht alle Veranstaltungen besuchen konnten – der Umfang des universitären Angebotes ließ leider die Zeit knapp werden – der Großteil war jedoch positiv beeindruckt von der Größe der Hochschule und der Vielzahl der angebotenen Studiengänge.

So kamen die Besucher vom Ratsgymnasium dann übereinstimmend mit Lehrer André Artinger zu dem Schluss: „Eine lohnende Fahrt.“

Schülerbericht: Polenaustausch 2018/19

Ein Jahr nachdem uns unsere polnischen Austauschschüler des Lyzeums aus Wegorzewo besucht hatten, konnten am 25. Mai 2019 schließlich auch wir unsere Reise nach Polen starten.

Mit dem Zug fuhren wir um 05:29 Uhr am Rotenburger Bahnhof los. In der 15 stündigen Reise fuhren wir über Hamburg und Berlin bis hin nach Poznań und Olsztyn Zachodni und schließlich nach Gizycko. Dort wurden wir schon von einigen Lehrern und Schülern erwartet und herzlich in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es dann weiter zum Lyzeum in Wegorzewo, wo nun auch die restlichen Schüler ihre Partner nach einem Jahr wieder in die Arme schließen konnten.

Schulleiterin Iris Rehder übergibt ein Plakat anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Austausches

Schnell löste sich die große Gruppe auf und wir lernten die Familien unserer Austauschschüler kennen. Nach einem kurzen Kennenlernen und dem Nachlassen der Aufregung freuten sich schließlich alle auf eine Dusche und ein gemütliches Bett. Den nächsten Tag verbrachten wir in den Familien. Es wurde gesegelt, im Kletterpark geklettert, Spaziergänge unternommen, oder einfach entspannt.

Der nächste Tag war ein Montag und es ging für uns alle in die Schule. Dort lernten wir uns noch etwas besser kennen und nahmen am polnischen Unterricht in den Fächern Englisch und Physik teil. Danach ging es mit dem Bus nach Lötzen, wo wir uns die Feste Boyen anschauten und auf einem Turm die Aussicht genießen konnten. Nach etwas Freizeit gingen wir alle gemeinsam bowlen.

Der nächste Tag startete mit einem ganz besonderen Projekt. In Kleingruppen bekamen wir die Aufgabe, ein Modell der Wolfsschanze anzufertigen. Aus Styropor, Papier, Farbe und vielem mehr entstanden kreative und sehr gut gelungene Modelle, die wir teilweise bei unserer darauffolgenden Besichtigung der historischen Wolfsschanze in natura wiederfanden.

Nach der Wolfsschanze gab es ein gemeinsames Essen, wo es die traditionellen Pierogi gab. Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Kirche Heilige Linde und hörten ein viertelstündiges Orgelkonzert.

Am Mittwoch konnten wir unsere Geschicklichkeit beim Basteln von traditionellen Blumen unter Beweis stellen, die wir danach für zu Hause behalten durften. Nach einer Präsentation über Wegorzewo gab es ein Mittagessen in der Schulmensa. Daraufhin hatten wir Zeit mit allen zusammen Spiele zu spielen. Die polnischen Austauschschüler brachten zum Beispiel Monopoly, UNO und vieles mehr mit. Am Abend veranstalteten wir noch eine kleine Feier.

Gemeinsam im Unterricht

Der nächste Tag begann mit einer Busfahrt zu einer Brücke, an der wir nicht nur die Gegend bestaunen konnten, sondern auch die große Brücke selber. Anschließend fuhren wir zu einem Gradierwerk und einem weiteren Aussichtspunkt, an dem wir entspannen und das schöne Wetter genießen konnten.

Am nächsten Tag mussten wir uns von den Gasteltern und Geschwistern verabschieden, denn auf uns wartete eine sechsstündige Busfahrt nach Warschau. Nachdem die Busfahrt gut überstanden war folgten ein Museumsbesuch und eine Stadtrundführung. Die Nacht verbrachten wir in einer Jugendherberge, die wir aber am Vormittag des nächsten Tages wegen der Heimreise wieder verlassen mussten. Am Bahnhof mussten wir uns dann von unseren Austauschschülern verabschieden, die für uns spätestens nach der vergangenen Woche nicht mehr nur Austauschschüler, sondern viel mehr Freunde waren. Der Abschied verlief nicht ohne Tränen und es überraschte uns immer mehr, wie viel wir in einer Woche erlebt hatten, die uns doch so kurz vorkam.

Doch nach unserer langen Rückreise freuten wir uns, wieder unsere Familien in die Arme zuschließen und ihnen von den ganzen Erlebnissen der vergangenen Woche erzählen zu können.

“Ein Fest für Hunde” beim Schuljubiläum

Zwei kurzweilige, lehrreiche und intensive Tage auf dem Hundeplatz verflogen viel zu schnell.

Im Zuge des 70-jährigen Schuljubiläums des Ratsgymnasiums Rotenburg fanden die Projekttage zum Thema „Feste feiern“ statt. In verschiedenen klassen- und jahrgangsübergreifenden Projekten beschäftigten sich die SchülerInnen u.a. mit HipHop-Rap, Festschriften und mit internationalen Festen. Es wurden aber auch Projekte wie Töpfern, Pilgern, Fotografieren und ein buntes Sportfest, angeboten.

Zu diesem Anlass überlegten sich die Lehrerinnen Ilka Senftleben und Maike Clüver das Projekt „Feste feiern mit Hunden“. Die beiden Kolleginnen und Hundefreunde sind seit Jahren Mitglieder im Verein „Hundesport und Erziehung e.V.“.  In Zusammenarbeit mit der professionellen Hundetrainerin Alexandra Ackermann fanden die Projekttage auf dem Gelände des Hundesportvereins statt. Alexandra Ackermann als Vorstandsmitglied des Vereins und Inhaberin ihrer Hundeschule „Lucky Teams“ entwarf für die beiden Trainingstage einen bunten Mix aus Theorie und praktische Übungen für SchülerInnen und Hunde.

Am Mittwoch, dem ersten Projekttag, trafen sich 24 SchülerInnen mit zwölf Hunden auf dem großzügigen Gelände des Hundesportvereins ein und lernten sich sowie den Platz erst einmal kennen. Nach einem kleinen Spaziergang folgte die Theorieeinheit „Ein Hund zieht ein“. Themen wie u.a. „Überlegungen vor der Anschaffung“, „Welcher Hund passt zu mir?“ oder „Die wichtigsten Grundsignale“ wurden behandelt. Daran angeschlossen folgte die praktische Übung zu rassespezifischen Merkmalen und die Überprüfung der Grundkommandos des eigenen Hundes. Im zweiten Teil ging es dann um das Lernverhalten des Hundes, woraufhin die SchülerInnen einen Trick-Trainingsplan für ihren Hund erstellten. Anschließend sah man über den ganzen Platz verteilt Hund-Schülerteams, die Tricks wie Rolle, Pfote geben, Sprung durch die Arme bzw. Reifen und Acht um die Beine einübten. Mit ausgelasteten und glücklichen Hunden endete der erste Tag.

Am Donnerstag ging es dann um ein angemessenes Verhalten mit Hunden in der Öffentlichkeit und die Kommunikation von Hunden. Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Themenbereichen war, dass es mehr als fraglich ist, Hunde mit auf Volksfeste, Weihnachtsmärkte und andere Events mitzunehmen. Zumindest sollte man dann die Stresssignale erkennen und den Hund aus der Situation befreien.

Ein „Fest für Hunde“ ist eine der Rasse, dem Alter, der Gesundheit und dem Charakter des Hundes angepasste und angemessene Auslastung. Diesbezüglich konnten die Hund-Schülerteams Auslastungsvarianten wie Agility, Longe oder Dummytraining ausprobieren.

Der eigentliche Abschluss der Projekttage bildete dann das Schulfest am Samstag, bei dem das Projekt präsentiert wurde.

(Text: Clüver/Senftleben)

Impressionen vom Trainingsplatz

Gelungene Kooperation mit der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke

Während der Projekttage am Ratsgymnasium Rotenburg suchte eine Gruppe von Fünft- und Sechstklässlern das Atelier in der Lindenstraße auf. Intensiv wurde in verschiedenen Techniken mit Stiften, Pinsel und Spachtel auf Stoffen gezeichnet, gemalt und experimentiert.

Eine Girlandenreihe von über 100 Fahnen schmückte dann zum 70. Jubiläum des Ratsgymnasiums zur Freude aller Besucher die Schulstraße.

Norman Sandler und Martin Vosswinkel von der Bildnerischen Werkstatt begleiteten und unterstützten intensiv das serielle Arbeiten. Das Ratsgymnasium dankt Ihnen für die fortgesetzt tolle Kooperation. Schülerinnen und Schüler sowie Kollegium freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

(Text: Neugebauer/NtB)

Ratsgymnasium in Wolfenbüttel

Schüler der Einführungsphase arbeiten in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

Ratsgymnasium in WolfenbüttelDie Schülerinnen und Schüler der Klasse 11F bilden in dieser Woche die erste von vier Gruppen, die im Mai für jeweils drei Tage zu Gast bei unserem Kooperationspartner, der Herzog-August-Bibliothek (HAB) Wolfenbüttel, verweilen. Die HAB ist Teil der Deutschen Nationalbibliothek und legt ihren Schwerpunkt auf die Sammlung von Drucken des 17. Jahrhunderts. Begleitet werden sie von ihrem Deutschlehrer Jonas Kruse und Anneliese Schaarschmidt.

Ratsgymnasium in WolfenbüttelIn einem in enger Zusammenarbeit mit dem Bibliotheksteam in Wolfenbüttel vorbereiteten Schülerseminar vertieften die Schüler zum Thema Aufklärung, zu Gotthold Ephraim Lessing und seinem Trauerspiel „Emilia Galotti“ zu selbst gewählten Schwerpunkten ihre Fähigkeiten in der wissenschaftlichen Arbeit in Bibliotheken. So arbeitete eine Gruppe beispielsweise zu den Unterschieden in der Erziehung von Mädchen und Jungen in Lessings Zeit. Für unser Verständnis Erstaunliches konnten sie dabei in der zeitgenössischen Schrift „Die Kunst ein gutes Mädchen, eine gute Gattin, Mutter und Hausfrau zu werden“ (Bild) von Johann Ludwig Ewald lesen.

Der Unterricht an diesem besonderen Lernort stellt eine erste wichtige Orientierung für die kommende Facharbeit im Seminarfach sowie für das Studium dar. So werden beispielsweise am praktischen Beispiel die weltweite Literaturdatenbankrecherche oder Zeitschriftenausleihe erklärt und ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler waren dabei überrascht, wie viel Wissen und Literatur der vergangenen Jahrhunderte lediglich gedruckt und nicht online verfügbar ist.

Austausch Ungarn 2019

JETZT BEWERBEN: Ungarnaustausch 2019

Das Ratsgymnasium hat im vergangenen Jahr erfolgreich unseren Ungarnaustausch mit dem Nationalitätengymnasium in Budapest wiederbelebt – und zwar so erfolgreich, dass es gleich in diesem Jahr weitergehen soll. Angekündigt sind 25 Schülerinnen und Schüler einer aktuellen 9. Klasse mit 2 Kolleginnen. Erfahrungsgemäß sprechen unsere ungarischen Freunde gut Deutsch, in den Gastfamilien wird die Kommunikation weitgehend auf Englisch erfolgen. Daher richtet sich dieser Austausch insbesondere auch an die Lateinlernenden.

Ab sofort liegen daher für interessierte Schülerinnen und Schüler Bewerbungsbögen im Sekretariat aus, die bis zum 17. Mai 2019 vollständig ausgefüllt im Sekretariat wieder einzureichen sind. Bewerben können sich die Jahrgänge 10 und 9 – wobei uns bewusst ist, dass sich für manche Klassen die Termine mit der Lommelfahrt überschneiden und die Teilnahme daher unmöglich machen. Das lässt sich leider bei einem so reichhaltigen Fahrtenangebot wie dem des Ratsgymnasiums nicht immer vermeiden.

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten auf ca. 350.- Euro für die Flugreise nach Budapest und den Transfer zum Flughafen mit der Bahn. Die Kosten für das Programm werden jeweils von den Gastgebern im Gastland für den Gast und das eigene Kind übernommen. Daher bemessen sich die Ausgaben für das Programm in Deutschland nach den ausgewählten Zielen, die noch nicht feststehen. Entsprechende Ausgaben für die erste Austauschphase in Rotenburg sind daher mit einzuplanen.

Wir als Europaschule in Niedersachsen freuen uns, Euch mit einem weiteren unserer Partnerländer in Kontakt zu bringen. Eine Teilnahme an diesem Austausch wird ein unvergessliches, bereicherndes Erlebnis werden. Wir hoffen daher auf breites Interesse.

Zukunftstag 2019 am Ratsgymnasium

Bücher, Software, Flugzeuge – Ratsgymnasiasten erkunden die Berufswelt

Auffällig leer und ruhig war es am vergangenen Donnerstag im Ratsgymnasium Rotenburg – irgend etwas fehlte. Es war nicht nur der 12. Jahrgang, der in der Aula mit der ersten schriftlichen Abiturprüfung beschäftigt war und deshalb nur sporadisch durch die Schule lief. In den Pausen waren darüber hinaus nur sehr wenige spielende Kinder in der Pausenhalle oder im Außenbereich zu finden. Der Grund dafür war der im Rahmen eines Aktionsprogramms seit 2001 bundesweit stattfindende Zukunftstag.

Erstmals haben die gesamten Jahrgänge 5. und 6. Jahrgangs am Ratsgymnasium in diesem Jahr verpflichtend daran teilgenommen, aber auch in den anderen Jahrgangsstufen wollten etliche Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nutzen, in die unterschiedlichsten Berufe hineinzuschnuppern. Dafür wurden teilweise sogar Wege bis nach Hamburg zu Airbus auf sich genommen. Mit großen Erwartungen und voller Vorfreude konnten sie die echte Berufswelt für einen Tag erkunden. Einige wählten dafür ihren Traumberuf, andere nahmen die Chance wahr, in für Schülerinnen und Schüler eher untypische Berufe Einblick zu nehmen.

So fanden sich zahlreiche  Zukunftstägler in unmittelbarer Nähe der Schule, bei Bürobedarf Hamelberg oder bei pds It-Systeme in der Gerberstraße. Der Schule am nächsten waren allerdings zwei besonders Buchinteressierte, die bei unserer Bibliothekskraft Doris Nickau eine Vorstellung von der Arbeit in einer der größten Schülerbibliotheken Niedersachsens gewinnen konnten.

Das Ratsgymnasium bedankt sich bei verschiedenen lokalen Unternehmen, Firmen und Institutionen, die sich die Zeit genommen haben, diesen Tag für die Zukunft der jungen Schülerinnen und Schüler erfolgreich mitzugestalten. Aber auch den Eltern, die Ihre Kinder bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen großartig unterstützt haben gebührt Dank.

Ratsgymnasiasten bei den Rotenburger Werken

„Das andere ist nix geworden“ – Ratsschüler zu Besuch in der Ausstellung der Bildnerischen Werkstatt

Ratsgymnasiasten bei den Rotenburger WerkenSchülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 sowie 9 und 10 besuchten staunend und begeistert im Rahmen des Kunstunterrichts und der AG Malerei das Atelier in der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke. Hier galt es, verschiedenste künstlerische Positionen und Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien, dort durch die Hand von Bewohnern der Rotenburger Werke in den letzten 12 Monaten entstanden, zu entdecken und zu erforschen.
In den sich ergebenden, überaus aufschlussreichen Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Werkstatt wurden Hintergründe zu Konzeption und handwerklicher Ausführung der Bilder und Objekte erläutert. Auch wurde auftauchenden Fragen nach Wert und Wertigkeit von Kunst nachgegangen, manchmal auch ganz konkret am ausgestellten Werk. So ergab sich für die Schülerinnen und Schüler eine bereichernde Fachexkursion mit überraschenden Einblicken in das langjährige Schaffen der Künstlerinnen und Künstler, die in den Rotenburger Werken leben.
Für die kommenden Wochen wird nun auch nachgedacht über eine gestalterische Kooperation im Rahmen der im Juni stattfindenden Projekttage unter dem Motto “Feste feiern”, mit denen das Ratsgymnasium sein 70-jähriges Bestehen feiert.
Management Information Game 2019 Ratsgymnasium Rotenburg

Ratsgymnasium mit 11 Teilnehmern beim “Management Information Game”

Traditionell und doch für die Schülerinnen und Schüler immer wieder etwas ganz besonderes: Bereits zum zwölften Mal wurde das Wirtschaftsplanspiel Management Information Game (MIG) vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) durchgeführt. In dieser Woche waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Sparkasse Osterholz-Rotenburg zu Gast. Möglich gemacht wurde die Veranstaltung aber nicht zuletzt auch durch eine Vielzahl von Unterstützern aus der Rotenburger Wirtschaft und durch weitere lokal ansässige Organisationen.

Beim diesjährigen Durchlauf nahmen elf Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums teil, aber auch die Berufsbildenden Schulen waren vertreten. Aufgeteilt in drei Gruppen schlüpften die angehenden Führungskräfte jeweils in die Rolle einer Unternehmensleitung und erlebten im Planspiel hautnah und detailliert die Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen in verschiedenen herausfordernden Situationen, mit denen sie konfrontiert wurden. Am letzten Abend mussten die Gruppen die gemeinsam erarbeiteten Produkte einem kritischen Publikum bestehend aus Vertretern der Rotenburger Wirtschaft vorstellen. Aufgabe war es in diesem Jahr, einen smarten digitalen Spiegel, der Tipps und Beratung zur Garderobe für unterschiedliche Anlässe bietet, einem großen Versandhändler schmackhaft zu machen.

Am Ende konnten alle Besucher die dargebotenen Präsentationen bewerten und insgesamt 10 Punkte auf die drei Unternehmen verteilen. Auch wenn am Ende nur ein Unternehmen das Rennen für sich entscheiden konnte, so dürfen sich doch alle Teilnehmer des Planspiels als Gewinner sehen – schließlich wurden gemeinsam unersetzliche Erfahrungen gesammelt und Kontakte zur heimischen Wirtschaft geknüpft.

Das Ratsgymnasium bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Möglichkeiten, die unseren Schülerinnen und Schülern von heimischen Unternehmen und Verbänden geboten wurden.

Ratsgymnasium zu Besuch bei Juwel Aquarium

Das Ratsgymnasium auf Erkundungstour bei Juwel Aquarium

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9PL des Ratsgymnasiums Rotenburg konnten im Rahmen einer Unterrichtseinheit im Politikunterricht zum Thema „Wirtschaftsunternehmen – Ziele, Strukturen, innere Konflikte“ das Rotenburger Unternehmen „Juwel Aquarium“ besichtigen. Einen real existierenden Betrieb nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis kennen zu lernen, war eines der Ziele dieser Unternehmensbesichtigung.

Ratsgymnasium zu Besuch bei Juwel AquariumDie Klasse wurde herzlich empfangen von einem der Gesellschafter des Unternehmens, Lars Larsen, und seinem Team. Zu Beginn des Besuchs wurde den Besuchern die Produktpalette von “Juwel Aquarium” vorgestellt. Anschließend erklärten Mitarbeiter den Aufbau und die innere Struktur des Unternehmens, ehe die Schülerinnen und Schüler in zwei kleineren Gruppen durch den gesamten Betrieb, angefangen von der Warenannahme über die Produktion (Bild links) bis hin zur Warenausgabe, geführt wurden.

Die Ratsgymnasiasten erhielten so einen umfangreichen Einblick in die einzelnen Schritte von der Materialbereitstellung bis zum fertigen Endprodukt. Besonders spannend war es zu sehen, wie ein Aquarium mithilfe von moderner Robotertechnik entsteht und welche verschiedenen Qualitätsprüfungen das scheinbar fertige Produkt dann doch noch durchlaufen muss, ehe es wirklich an den Kunden weitergegeben wird.

Am Ende der Betriebserkundung konnten die interessieten Schülerinnen und Schüler Lars Larsen noch eine Vielzahl Ihrer Fragen stellen, die auch gerne ausführlich beantwortet wurden. Auf dem Rückweg machten die positiven Schüleraussagen deutlich, wie beeindruckend die Betriebsbesichtigung für die Neuntklässler war. So war auch die Überraschung groß, so einen „hidden giant“ und ein Unternehmen von Weltrang direkt vor der eigenen Haustür zu haben.