Ergebnisse der Projekttage 2024: „Keine Fiesta ohne Piñata!“

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage anlässlich des 75. Schuljubiläums haben rund 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 im Rahmen ihrer Projekte im Fachbereich Spanisch in die spanische bzw. die mexikanische Kultur hineingeschnuppert. Neben dem Einüben erster Kennenlerndialoge haben sie singend, tanzend und schmeckend – also mit allen Sinnen – Eindrücke der verschiedenen Traditionen und Gebräuche gesammelt.

Die eifrigen Schülerinnen und Schüler belohnten sich zum Abschluss der Projektarbeit selbst mit Tapas, die sie zuhause zubereitetet hatten: eine wahres Festmahl und eine wunderbare Stärkung, um noch den ganzen Abschlusstag bis zum nachmittäglichen Schulfest durchzuhalten! Für das Schulfest hatten die Schüler*innen zur Feier des Tages piñatas gebastelt: Das Bekleben der Ballons mit Zeitungspapier und das anschließende Verzieren mit Krepppapier machte zwar einige Arbeit und erwies sich als durchaus mühevoll, machte aber eben auch Spaß. Wie unverhältnismäßig schnell hingegen wurden die mit Süßigkeiten gefüllten bunten Figuren dann beim Schulfest am Freitagnachmittag wieder zerlegt: Begleitet von begeisterten Anfeuerungsrufen aus dem Publikum wurden sie – durchaus nicht nur von unseren kleinen Gästen – zerschlagen und geplündert.

Text: Eva Findenegg – Fotos: Jara Prietzsch und Regina Koch

ACHTUNG: Unzutreffende Gerüchte zum Gebäudezustand

Bedauerlicherweise kursieren in den Sozialen Medien und unter Schülerschaft und Eltern unzutreffende und sachlich falsche Gerüchte und Vermutungen zum baulichen Zustand des Hauptgebäudes an der Gerberstraße. Aus diesem Grund möchte der für das Gebäude zuständige stellvertretende Schulleiter Jonas Kruse den Sachverhalt aufklären und so zur allgemeinen Beruhigung beitragen:

„Es ist zutreffend, dass sich im Eingangsbereich der Schulstraße einige der Fliesen vom Boden gelöst haben. Dies ist ein Vorgang, den wir leider seit ca. 20 Jahren immer wieder sehen können. Beim Bau der Schulstraße in den 80er Jahren wurden wahrscheinlich nicht genügend Dehnungsfugen in die Fläche eingeplant. Wenn sich die Fläche bei großen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausdehnt oder zusammenzieht, können sich die Fliesen lösen, weil sie u.a. zu stark aufeinander stoßen. Aus diesem Grund ist in den nächsten beiden Sommerferien seit langer Zeit ein kompletter Austausch des Untergrundes und der Fliesen geplant.“

Die Schäden sind also oberflächlich und lediglich kosmetischer Natur, die Bausubstanz des Gebäudes ist davon in keiner Weise betroffen. Der Landkreis als Schulträger ist informiert, die betroffenen Stellen werden in den nächsten Tagen verfüllt und dann saniert.

Ergebnisse der Projekttage 2024: „Stressbewältigung im Alltag“

Stressbewältigung im Alltag

Stress ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Deswegen haben sich eine Vielzahl der Schüler des Ratsgymnasiums für dieses Projekt entschieden, in der Hoffnung, verschiedene Bewältigungsstrategien zu erlernen. Vor allem durch die versprochenen Yogaeinheiten konnte das Projekt das Interesse vieler Schüler wecken. Besonders die Schüler der Oberstufe erhofften sich einen Ausgleich zu der anstehenden Klausurenphase beziehungsweise zum Abi-Stress.

„Was verbindet ihr eigentlich mit Stress?“

SuS des Ratsgymnasiums bei Yoga-Übungen
Die Projektteilnehmenden bei Yoga-Übungen

Dies ist die erste Frage, die wir uns stellen mussten, um in das Thema einzusteigen – und wie zu erwarten, ist der dominierende Stressor der Schüler die Schule. Diese verursacht durchgängigen Leistungsdruck aufgrund von Klausuren und Hausaufgaben und erzeugt so durch die vollen Stundenpläne einen akuten Zeitmangel. Dies bewirkt, dass die Schule als Zwang wahrgenommen wird und sich häufig negativ auf die mentale Gesundheit auswirkt.

Durch die starke Auslastung des Alltags durch die Schule, erscheinen oft auch Banalitäten als Stressoren. Dies sind zum Beispiel Pflichten bezüglich des Haushalts, der Hobbies sowie Auseinandersetzungen mit Familie und Freunden.  

Was ist Stress überhaupt?

Stress bezeichnet im Allgemeinen einen Zustand der Alarmbereitschaft des Organismus, der sich auf eine erhöhte Leistungsbereitschaft einstellt. Dies hat körperliche sowie psychische Reaktionen zur Folge. Hierbei muss man zwischen zwei Arten differenzieren: Kurzzeitstress und Langzeitstress.

Beim Kurzzeitstress erscheint die Wirkung schlagartig, jedoch klingen die Wirkungen rasch wieder ab und der Körper kann sich erholen. Diese Form des Stresses kann in Gefahrensituationen Leben retten, da man schneller und kraftvoller reagieren kann.

Langzeitstress hingegen wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus, da sich der Körper im Gegensatz zum Kurzzeitstress nicht erholen kann, sondern sich in einer Art chronischen Alarmbereitschaft befindet.

Welche Lösungen gibt es?

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, ist es maßgebend verschiedene Lösungsansätze zu finden. Dies haben wir in unserer Projektwoche getan, um Körper, Geist und Seele zu entlasten und um unsere Gesundheit zu sichern. Vital für die körperliche Gesundheit sind zwei große Faktoren: Bewegung und eine gesunde ausgewogene Ernährung.

Bewegung kann einerseits durch unterschiedlichste Sportarten, wie Tanz, Schwimmen und Fussball oder Gym-Training erreicht werden. Andererseits können auch ausgiebige Spaziergänge eine ausreichende Bewegung sichern.

Um all die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen, ist eine Energiezufuhr durch Ernährung existentiell.

Um die mentale und geistige Gesundheit zu stärken, gibt es zahlreiche Methoden. So haben auch wir in unserem Projekt verschiedene Ideen entwickelt, um Stress entgegenzuwirken: 

Abschließend lässt sich sagen, dass Stressbewältigung im Alltag für uns alle eine zentrale Rolle spielt, nicht nur für Schüler. Die in unserem Projekt erlernten Techniken und Strategien bieten wertvolle Ansätze, die jeder von uns in seinen Alltag integrieren kann. Ob durch regelmäßige Bewegung, bewusste Ernährung oder mentale Übungen wie Achtsamkeit und Yoga – es gibt viele Wege, den Stress zu reduzieren und sich selbst etwas Gutes zu tun.

(Text, Bilder und Material: Projektgruppe „Stressbewältigung im Alltag)

Erster Schultag und Beginn des Schuljahres 2024/2025

Klassen- und Kurslisten Jahrgänge 7 und 11

Die Klassen- bzw. Kurslisten hängen ab dem 01.08.2024 um 10:00 Uhr in der Pausenhalle aus.

Nachprüfungen: 06.08.2024

Am Dienstag, den 06.08.2024 – also dieses Mal nach Wiederbeginn des Unterrichts! – finden die für einzelne Schülerinnen und Schüler angesetzten Nachprüfungen statt. 

Zeiten der Nachprüfungen:

  • Die schriftlichen Nachprüfungen beginnen um 7:50 Uhr.
  • Die Vorbereitungszeit mündlichen Prüfungen beginnt um 14:30 Uhr, die Prüfungen selbst um 15:00 Uhr.

Die Prüflinge müssen pünktlich vor Beginn der Vorbereitungszeit in der Schule sein!

Wiederbeginn des Unterrichts für die Jahrgänge 6 bis 13: 05.08.2024

1. Stunde (7:50 Uhr) - Klassenleitungsstunde / Tutorengruppen
  • Begrüßung
  • Organisatorisches, Belehrungen, Erlasse
  • Kontrolle der Zeugnisse
2. Stunde bis Unterrichtsschluss
  • Nach der Begrüßung findet der Unterricht am 05.08. nach Stundenplan statt!
  • Allgemeiner Unterrichtsschluss für alle Jahrgänge nach der 4. Stunde

Ab Dienstag, den 06.08. findet der Unterricht für die Jahrgänge 6 bis 13 regulär nach Plan statt!

1. bis 4. Schultag für den 5. Jahrgang

Montag, der 05.08.2024

9:00 Uhr

Klassen 5a, 5b und 5c

  • Musikalischer Empfang in der Aula
  • Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen 
  • Aufrufen der neuen Klassen mit Klassenfoto
  • Im Anschluss:  Kennenlernspiele, Organisatorisches im neuen Klassenverband mit dem Klassenleitungsteam

10:30 Uhr

Klassen 5d, 5m1 und 5m2

  • Musikalischer Empfang Empfang in der Aula
  • Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen
  • Aufrufen der neuen Klassen mit Klassenfoto
  • Im Anschluss:  Kennenlernspiele, Organisatorisches im neuen Klassenverband mit dem Klassenleitungsteam

Nach den jeweiligen Klassenfotos lädt der Freundeskreisdie Eltern und Erziehungsberechtigten unseres neuen 5. Jahrgangs zum Kennenlernen ins Schul-Café ein.

Dienstag, der 06.08.2024

1. bis 4. Stunde

  • 1. bis 4. Stunde (7:50-11:20 Uhr) Unterricht beim Klassenleitungsteam
  • danach Unterricht nach Plan

Mittwoch und Donnerstag, 07. und 08.08.2024

1. und 2. Stunde

  • Unterricht bei einem Mitglied des Klassenleitungsteams
  • danach Unterricht nach Plan

Schöne Sommerferien!

Es war ein kurzes und deshalb herausforderndes Schuljahr für uns alle – doch nun ist’s geschafft! Wir wünschen Euch allen ganz tolle und erholsame Sommerferien und sehen uns am 5.8.2024 zum Beginn des neuen Schuljahrs wieder. 

Schulleitung, Kollegium und Mitarbeiter*innen des Ratsgymnasiums

Friederike Maaß in Argentinien: „Eine Reise voller Entdeckungen und Erlebnisse“

Ein Auslandsjahr ist eine Chance, die Welt durch neue Augen zu sehen und sich in einer völlig neuen Umgebung herauszufordern. Als ich mich entschied, ein Jahr in Argentinien zu verbringen, wusste ich, dass ich mich auf eine unvergessliche Reise vorbereitete, die mein Leben für immer verändern würde. Argentinien, ein Land voller Leidenschaft, Kultur und Naturwunder, war mein Ziel. Von dem Moment an, als ich in Buenos Aires landete, spürte ich die Aufregung. Auf der langen Fahrt in meine neue Heimat Crespo wurde die Aufregung dann noch größer.

Die ersten Wochen waren eine Achterbahn der Emotionen. Alles war neu und aufregend, aber auch überwältigend. Die Sprache, das Essen, die Traditionen – alles schien anders zu sein. Doch mit jedem Tag wuchs mein Vertrauen, meine Fähigkeit, mich anzupassen und mich in dieser neuen Welt zurechtzufinden.

Eine der bemerkenswertesten Erfahrungen während meines Auslandsjahres war die Begegnung mit den Menschen Argentiniens. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen haben mich tief berührt. Ich traf auf Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen, die bereit waren, ihre Geschichten zu teilen und mich in ihrer Kultur willkommen zu heißen. Das Leben in einer Gastfamilie war ebenfalls eine unvergessliche Erfahrung. Ich tauchte in den Alltag einer argentinischen Familie ein, lernte ihre Bräuche, ihre Küche und ihre Lebensweise kennen. Durch ihre Großzügigkeit fühlte ich mich wie ein Teil ihrer Familie, und ich bin dankbar für die Erinnerungen, die wir gemeinsam geschaffen haben.

Natürlich gab es auch Herausforderungen auf meinem Weg. Das Heimweh, die Sprachbarriere und die kulturellen Unterschiede waren manchmal schwer zu überwinden. Doch jede Hürde, die ich nahm, machte mich stärker und selbstbewusster.

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