Erster Schultag und Beginn des Schuljahres 2026/2027

Klassen- und Kurslisten Jahrgänge 7, 9 und 11

Die Klassen- bzw. Kurslisten hängen ab dem 10.08.2026 um 10:00 Uhr in der Pausenhalle aus.

Nachprüfungen: 12.08.2026 (Achtung: letzter Ferientag!)

Am Mittwoch, den 12.08.2026 finden die für einzelne Schülerinnen und Schüler angesetzten Nachprüfungen statt. 

Zeiten der Nachprüfungen:

  • Die schriftlichen Nachprüfungen beginnen um 09:00 Uhr.
  • Die Vorbereitungszeit mündlichen Prüfungen beginnt um 12:40 Uhr, die Prüfungen selbst um 13:00 Uhr.

Die Prüflinge müssen pünktlich vor Beginn der Vorbereitungszeit in der Schule sein!

Wiederbeginn des Unterrichts für die Jahrgänge 6 bis 13: 13.08.2026

1. Stunde (7:50 Uhr) - Klassenleitungsstunde / Tutorengruppen
  • Begrüßung
  • Organisatorisches, Hausordnung, Belehrungen, Erlasse, Materialgeld
  • Achtung: Kontrolle der Zeugnisse
2. Stunde bis Unterrichtsschluss
  • Nach der Begrüßung findet der Unterricht nach Stundenplan statt!
  • Allgemeiner Unterrichtsschluss für alle Jahrgänge nach der 6. Stunde

Ab Freitag, den 14.08.2026 findet der Unterricht für die Jahrgänge 6 bis 13 regulär nach Plan statt!

1. bis 4. Schultag für den 5. Jahrgang

Donnerstag, 13.08.2026

9:45 – 12:20 Uhr

Klassen 5a, 5b und 5c

8:30 Uhr: freiwilliger gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche

  • Musikalischer Empfang in der Aula
  • Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen 
  • Vorstellung der Schulleitung und der zuständigen Koordinatorin, der Paten und der Klassenleitungsteams
  • Aufrufen der neuen Klassen mit Klassenfoto
  • Im Anschluss:  Kennenlernspiele, Organisatorisches im neuen Klassenverband mit dem Klassenleitungsteam

11:00 – 13:15 Uhr

Klassen 5d, 5M1 und 5M2

9:45 Uhr: freiwilliger gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche

  • Musikalischer Empfang in der Aula
  • Begrüßung der Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen 
  • Vorstellung der Schulleitung und der zuständigen Koordinatorin, der Paten und der Klassenleitungsteams
  • Aufrufen der neuen Klassen mit Klassenfoto
  • Im Anschluss:  Kennenlernspiele, Organisatorisches im neuen Klassenverband mit dem Klassenleitungsteam

Nach den jeweiligen Klassenfotos lädt der Freundeskreis die Eltern und Erziehungsberechtigten unseres neuen 5. Jahrgangs zum Kennenlernen ins Schul-Café ein.

Freitag, 14.08.2026

1. bis 4. Stunde

  • 1. bis 4. Stunde (7:50-11:20 Uhr) Unterricht beim Klassenleitungsteam
  • danach Unterricht nach Plan

Montag und Dienstag, 17. und 18.08.2026

1. und 2. Stunde

  • Unterricht bei einem Mitglied des Klassenleitungsteams
  • danach Unterricht nach Plan

Aus schulorganisatorischen Gründen finden in den ersten Wochen kein Ganztagsangebot statt. Wir informieren die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig über den Start der Ganztagsangebote.

Falls nötig kann dennoch eine Betreuung bis 15:30 Uhr gewährleistet werden. Bitte kontaktieren Sie uns:

Autorin Betty Boras liest aus ihrem Roman „Das schönste aller Leben“

Am Montag, dem 15.06.2026, fand in unserer frisch sanierten Bibliothek ein echtes Kultur-Highlight statt: Die Autorin Betty Boras las vor den Schülerinnen und Schülern der Deutsch-Leistungskurse von Ina Mondry und Fridolin Eggers sowie vor zahlreichen Gästen aus der Schulgemeinschaft und der Stadt aus ihrem Debütroman „Das schönste aller Leben“. Darin verarbeitet sie nicht nur ihre eigene Herkunftsgeschichte aus dem rumänischen Banat, sondern stellt zugleich unsere Schönheitsideale auf den Prüfstand – Ideale, die uns und andere allzu oft in ein enges Korsett zwängen, aus dem wir uns nur schwer befreien können.

Der Autorin gelang es, mit den Textstellen und den sehr persönlichen Redebeiträgen das Publikum an diesem Abend nachhaltig zu beeindrucken. Die Lesung fand in Kooperation mit Dr. Cornelia Mansfeld von der C. J. Müller‘s Buchhandlung statt, die vor Ort den Bücherverkauf übernahm. Ermöglicht wurde diese Lesung erst durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Freundeskreises des Ratsgymnasiums, für die wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchten. Dank gilt auch der tatkräftigen Unterstützung durch die Backstage-AG von Jörn Gohde, die die Lesung erst ins rechte Licht rückte sowie natürlich dem Bibliotheksteam von Sigrid Baden-Schirmer und Dr. Doris Nickau, ohne deren herzliche Gastfreundschaft dieser Abend gar nicht möglich gewesen wäre.

Die 11L erklärt: Wie funktionieren eigentlich Kommunalwahlen?

Aus Anlass der Kommunalwahlen im September 2026 in Rotenburg (Wümme) erklärt die Klasse 11L des Ratsgymnasiums sehr anschaulich für Erstwähler*innen, wie die Wahl eigentlich funktioniert. Denn: Auch 16-jährige dürfen ihre Stimme abgeben und damit aktiv und demokratisch ihre eigenen Wünsche äußern. So kann man schon früh Teil der politischen Willensbildung werden. Hier teilt auch der amtierende Bürgermeister Torsten Oestmann einige wichtige Ansichten zur Bedeutung der Kommunalwahlen gerade für das sehr unmittelbaren Lebensumfeld.

Neben spannenden Hintergründen zum allgemeinen und persönlichen Ablauf vor der Wahl, am Wahltag selbst und nach der Wahl kommt der langjährige Wahlhelfer Niels Kruse zu Wort und berichtet von seinen Erfahrungen.

Absolut lohnenswert!

Autorinnenlesung am RGR: Betty Boras – „Das schönste aller Leben“

„Das schönste aller Leben.“ Wer wünscht es sich nicht – für sich (und seine Kinder)?

Am 15. Juni lädt die Bibliothek des Ratsgymnasiums zu einer besonderen Lesung ein: Die Autorin Betty Boras stellt ihren Debütroman vor, der kürzlich bei Hanser-Blau erschienen ist. Gemeinsam mit ihrer Protagonistin zwängt sie uns virtuell in das Korsett weiblicher Schönheitsideale und nimmt uns zugleich mit auf eine Zeitreise durch zwei Frauengenerationen in Deutschland und Rumänien.

Wann: Montag, 15. Juni um 18:00 Uhr

Wo: Bibliothek des Ratsgymnasiums

Eintritt: Schülerinnen/Schüler: 5 EUR | Erwachsene: 10 EUR

Vorverkauf: Karten sind ab sofort in der Bibliothek bei Doris Nickau oder in der C. J. Müller‘schen Buchhandlung erhältlich.

Osterbriefe der Kultusministerin

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Lesen Sie hier den Brief der Frau Ministerin Julia Willie Hamburg zum Beginn der Osterferien im Schuljahr 2025/2026. Die Mitteilungen für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II finden Sie rechts zum Download, ebenso den Elternbrief in einfacher Sprache.

Erfahrungsbericht: Ratsgymnasiastin Lotta Henning ist ein Jahr in Brasilien

Nun bin ich schon sechs Monate in Brasilien und ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht. In dieser Zeit habe ich unglaublich viel erlebt, neue Freundschaften geschlossen, eine neue Sprache gelernt und eine ganz andere Kultur kennengelernt. Schon jetzt weiß ich, dass dieses Jahr mich für immer prägen wird.

Ich lebe in der Stadt Tatuí, die für brasilianische Verhältnisse eher klein ist. Trotzdem hat sie rund 200.000 Einwohner. Ich fühle mich hier sehr wohl, denn die Stadt ist überschaubar und ich kann mich sicher bewegen. Mittlerweile ist sie für mich ein zweites Zuhause geworden.

Meine Gastfamilien spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Ich durfte bereits in zwei Familien leben und wurde jedes Mal unglaublich herzlich aufgenommen. Besonders schön ist es, Gastschwestern in meinem Alter zu haben. Wir verstehen uns super und verbringen viel Zeit miteinander. Ob gemeinsames Kochen, Sport in unserer Gated Community oder Treffen mit Freunden, langweilig wird es hier nie. Besonders stolz war ich, als ich für meine Familie Käsespätzle gekocht habe. Sie waren ein voller Erfolg.

Auch die brasilianische Kultur habe ich intensiv kennengelernt. Weihnachten wird hier ganz anders gefeiert als in Deutschland, mit Churrasco, also brasilianischem Grillen, und erst um Mitternacht werden Weihnachtswünsche ausgesprochen. Feuerwerk gibt es an Weihnachten, aber nicht an Silvester. Für mich war das sehr ungewohnt. Trotzdem war es eine wunderschöne Erfahrung, diese Traditionen miterleben zu dürfen.

Die Schule hier beginnt schon um 7 Uhr morgens und endet mittags. Am Anfang war es nicht leicht, dem schnellen Portugiesisch zu folgen, aber mit jedem Tag wurde es besser. Heute merke ich, wie sehr ich sprachlich gewachsen bin. Meine Mitschülerinnen und Mitschüler haben mich von Anfang an unterstützt und ich fühle mich mittlerweile richtig angekommen.

Ein absolutes Highlight meines bisherigen Austauschs war der sogenannte Dreamtrip entlang der Nordostküste Brasiliens. Einen ganzen Monat war ich mit rund 50 anderen Austauschschülern unterwegs und es war die beste Reise meines Lebens. Unsere Reise startete in Jericoacoara, wo wir mit Buggys durch riesige Sanddünen gefahren sind und atemberaubende Sonnenuntergänge erlebt haben. Danach ging es nach Fortaleza, wo wir mit Pferden am Strand entlang geritten sind, und weiter nach Natal, wo ich meine erste Surfstunde hatte. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen.

In Recife haben wir unser eigenes kleines Karneval gefeiert und ich durfte zum ersten Mal tauchen. Die Unterwasserwelt war einfach unglaublich. Anschließend ging es nach Salvador, wo wir einen traumhaften Bootsausflug gemacht haben, und weiter nach Itacaré, wo wir wunderschöne Strände gesehen und noch einmal surfen durften.

In Porto Seguro habe ich einen unvergesslichen Sonnenaufgang am Strand erlebt und durfte sogar Teil einer Capoeira Show sein. Zum Abschluss ging es nach Rio de Janeiro, meine absolute Lieblingsstadt. Dort standen der Cristo Redentor, der Pão de Açúcar, die Copacabana, das Maracanã Stadion und sogar eine Samba Stunde auf dem Programm. Diese Stadt hat mich wirklich beeindruckt.

Neben all diesen Reisen sind es aber vor allem die kleinen Momente im Alltag, die dieses Jahr so besonders machen. Gespräche auf Portugiesisch, gemeinsames Lachen mit Freunden aus aller Welt, neue Lieblingsorte und neue Traditionen.
Natürlich gibt es auch Momente von Heimweh. Aber genau daran wächst man. Ich habe in diesen sechs Monaten nicht nur ein neues Land kennengelernt, sondern auch unglaublich viel über mich selbst gelernt. Ich bin selbstständiger, offener und mutiger geworden.
Wenn ihr darüber nachdenkt, selbst ein Austauschjahr zu machen, kann ich euch nur sagen, traut euch. Es ist eine einmalige Chance, die Welt aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen, Freundschaften fürs Leben zu schließen und über sich selbst hinauszuwachsen.
Ich freue mich auf meine letzten Monate hier und werde jede einzelne Minute genießen.

Mit vielen lieben Grüßen aus Brasilien

Lotta Henning

Erfahrungsbericht: Annica von der Eldern war in Logan (Ohio/USA)

Die Ratsgymnasiastin Annica von der Eldern ist nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in den USA wieder an die heimatlicher Schule zurückgekehrt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen:

„Im November 2024 habe ich mich dazu entschieden ein Auslandssemester zu machen. Ich habe mir viele verschiedene Organisationen angeschaut und mich im schließlich für eine entschieden, die sich auch als positiv herausgestellt hat. Zeitnah musste ich einen mündlichen und einen schriftlichen English Test machen. Im Februar 2025 war ich mit meiner Bewerbung und allen Dokumenten fertig und habe gewartet, bis ich eine Gastfamilie zugeteilt bekomme. Der letze Schritt war mein Visum zu beantragen, wofür ich im April nach Berlin zum Konsulat gefahren bin. Am 03. Juli habe ich meine Gastfamilie bekommen.

Manhattan – die New Yorker Skyline

Schließlich habe ich vom 04.08.2025 bis zum 04.01.2026 mein Auslandssemester in den USA verbracht. Bevor ich zu meiner Gastfamilie geflogen bin, habe ich an einem Softlanding Camp in New York teilgenommen. Dies dient dazu, sich an die Zeit und die Sprache zu gewöhnen, sich mit anderen Austauschschülern anzufreunden und zusätzlich noch einen aufregenden Ort zu erkunden.

Nach drei Tagen Sightseeing ging es für mich dann weiter in die Kleinstadt Logan, Ohio. Ohio ist eher ein ländlicher Staat. In meiner Nähe gab es viele große Höhlen und zahlreiche Wanderwege.

„Hallway Pass required…“

Ich hatte dann eine Woche Zeit meine Familie und die neue Umgebung kennenzulernen, bis bei mir dann die Schule begonnen hat. Der erste Schultag war natürlich sehr aufregend, aber auch ein wenig anstrengend. Ich konnte die meisten meiner Fächer auswählen, und weil ich nur ein Semester weg war, hatte ich kaum Vorschriften welche Fächer ich belegen musste. Meine Lieblingsfächer waren Kriminalanalyse, Psychologie und Theater. Ansonsten hatte ich noch English, Mathe, Journalismus und Politik. Der Unterricht an sich ist deutlich leichter als in Deutschland, dafür ist das Schulsystem strenger. Wenn man den Klassenraum verlassen möchte, um z.B. auf Toilette zu gehen, muss man erst einen „Hallway Pass“ erstellen, der auch kontrolliert, wie oft man geht und nach Auffälligkeiten einen sperren lassen kann.

Ein uramerikanisches Kulturgut – die Cheerleader

Meine Highschool war ziemlich groß (über 1.000 Schüler) und ich hatte am Anfang Probleme meine Räume zu finden. Aber dadurch, dass wir so viele Schüler hatten gab es viele Sportteams, denen man beitreten konnte. Von dem klassischen Football oder Cheerleading Team, hatten wir auch bis Golf und Bowling alles dabei.

Schon am dritten Tag habe ich durch die Lunch Stunde Freunde gefunden, die bis zum Ende hin auch meine besten Freunde waren. Gleichzeitig hatte ich auch ein Probetraining für das Cheerleading Team und wurde auch angenommen. Dadurch war ich immer sehr beschäftigt, da ich sehr oft Training hatte, oder eben bei Football Spielen am Feldrand stand.

Ansonsten habe ich in meiner Freizeit viel mit meinen Freunden gemacht. Dort kann man mit 16 Jahren schon Führerschein machen, dadurch konnten meine Freunde uns überall einfach hinfahren.

Meine Gastfamilie bestand aus meinem Gastvater, meine Gastmutter und meinen beiden Gastgeschwistern (3 und 6 Jahre alt). Ich bin sehr gut mit ihnen klargekommen und habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich habe oft nach der Schule mit meinen Geschwistern gespielt und würde sie immer als meine richtigen Schwestern betiteln. Meine Gasteltern haben sich sehr viel Mühe gegeben mein halbes Jahr so schön wie möglich zu gestalten und haben Wochenendausflüge in andere Staaten geplant. Ich habe immer noch täglich Kontakt zu ihnen.

Mein persönliches Highlight war der Homecoming Ball. Vom gemeinsamen Kleiderkauf mit meiner Gastmutter bis zum Fotoshooting mit meinen Freunden habe ich dabei viele unvergessliche Erinnerungen gesammelt.

Das Auslandssemester hat mich persönlich sehr weitergebracht. Ich war in vielen Situationen auf mich selbst gestellt und habe zum einen gelernt, Probleme eigenständig zu lösen, aber auch aus meiner Komfortzone herauszukommen. Dadurch habe ich viel Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit entwickelt. Rückblickend ist mir klar geworden, dass ich mehr kann, als ich mir vorher zugetraut hätte.“

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