Osterbriefe der Kultusministerin

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Lesen Sie hier den Brief der Frau Ministerin Julia Willie Hamburg zum Beginn der Osterferien im Schuljahr 2025/2026. Die Mitteilungen für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II finden Sie rechts zum Download, ebenso den Elternbrief in einfacher Sprache.

Erfahrungsbericht: Ratsgymnasiastin Lotta Henning ist ein Jahr in Brasilien

Nun bin ich schon sechs Monate in Brasilien und ich kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht. In dieser Zeit habe ich unglaublich viel erlebt, neue Freundschaften geschlossen, eine neue Sprache gelernt und eine ganz andere Kultur kennengelernt. Schon jetzt weiß ich, dass dieses Jahr mich für immer prägen wird.

Ich lebe in der Stadt Tatuí, die für brasilianische Verhältnisse eher klein ist. Trotzdem hat sie rund 200.000 Einwohner. Ich fühle mich hier sehr wohl, denn die Stadt ist überschaubar und ich kann mich sicher bewegen. Mittlerweile ist sie für mich ein zweites Zuhause geworden.

Meine Gastfamilien spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Ich durfte bereits in zwei Familien leben und wurde jedes Mal unglaublich herzlich aufgenommen. Besonders schön ist es, Gastschwestern in meinem Alter zu haben. Wir verstehen uns super und verbringen viel Zeit miteinander. Ob gemeinsames Kochen, Sport in unserer Gated Community oder Treffen mit Freunden, langweilig wird es hier nie. Besonders stolz war ich, als ich für meine Familie Käsespätzle gekocht habe. Sie waren ein voller Erfolg.

Auch die brasilianische Kultur habe ich intensiv kennengelernt. Weihnachten wird hier ganz anders gefeiert als in Deutschland, mit Churrasco, also brasilianischem Grillen, und erst um Mitternacht werden Weihnachtswünsche ausgesprochen. Feuerwerk gibt es an Weihnachten, aber nicht an Silvester. Für mich war das sehr ungewohnt. Trotzdem war es eine wunderschöne Erfahrung, diese Traditionen miterleben zu dürfen.

Die Schule hier beginnt schon um 7 Uhr morgens und endet mittags. Am Anfang war es nicht leicht, dem schnellen Portugiesisch zu folgen, aber mit jedem Tag wurde es besser. Heute merke ich, wie sehr ich sprachlich gewachsen bin. Meine Mitschülerinnen und Mitschüler haben mich von Anfang an unterstützt und ich fühle mich mittlerweile richtig angekommen.

Ein absolutes Highlight meines bisherigen Austauschs war der sogenannte Dreamtrip entlang der Nordostküste Brasiliens. Einen ganzen Monat war ich mit rund 50 anderen Austauschschülern unterwegs und es war die beste Reise meines Lebens. Unsere Reise startete in Jericoacoara, wo wir mit Buggys durch riesige Sanddünen gefahren sind und atemberaubende Sonnenuntergänge erlebt haben. Danach ging es nach Fortaleza, wo wir mit Pferden am Strand entlang geritten sind, und weiter nach Natal, wo ich meine erste Surfstunde hatte. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen.

In Recife haben wir unser eigenes kleines Karneval gefeiert und ich durfte zum ersten Mal tauchen. Die Unterwasserwelt war einfach unglaublich. Anschließend ging es nach Salvador, wo wir einen traumhaften Bootsausflug gemacht haben, und weiter nach Itacaré, wo wir wunderschöne Strände gesehen und noch einmal surfen durften.

In Porto Seguro habe ich einen unvergesslichen Sonnenaufgang am Strand erlebt und durfte sogar Teil einer Capoeira Show sein. Zum Abschluss ging es nach Rio de Janeiro, meine absolute Lieblingsstadt. Dort standen der Cristo Redentor, der Pão de Açúcar, die Copacabana, das Maracanã Stadion und sogar eine Samba Stunde auf dem Programm. Diese Stadt hat mich wirklich beeindruckt.

Neben all diesen Reisen sind es aber vor allem die kleinen Momente im Alltag, die dieses Jahr so besonders machen. Gespräche auf Portugiesisch, gemeinsames Lachen mit Freunden aus aller Welt, neue Lieblingsorte und neue Traditionen.
Natürlich gibt es auch Momente von Heimweh. Aber genau daran wächst man. Ich habe in diesen sechs Monaten nicht nur ein neues Land kennengelernt, sondern auch unglaublich viel über mich selbst gelernt. Ich bin selbstständiger, offener und mutiger geworden.
Wenn ihr darüber nachdenkt, selbst ein Austauschjahr zu machen, kann ich euch nur sagen, traut euch. Es ist eine einmalige Chance, die Welt aus einer ganz neuen Perspektive zu sehen, Freundschaften fürs Leben zu schließen und über sich selbst hinauszuwachsen.
Ich freue mich auf meine letzten Monate hier und werde jede einzelne Minute genießen.

Mit vielen lieben Grüßen aus Brasilien

Lotta Henning

Erfahrungsbericht: Annica von der Eldern war in Logan (Ohio/USA)

Die Ratsgymnasiastin Annica von der Eldern ist nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in den USA wieder an die heimatlicher Schule zurückgekehrt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen:

„Im November 2024 habe ich mich dazu entschieden ein Auslandssemester zu machen. Ich habe mir viele verschiedene Organisationen angeschaut und mich im schließlich für eine entschieden, die sich auch als positiv herausgestellt hat. Zeitnah musste ich einen mündlichen und einen schriftlichen English Test machen. Im Februar 2025 war ich mit meiner Bewerbung und allen Dokumenten fertig und habe gewartet, bis ich eine Gastfamilie zugeteilt bekomme. Der letze Schritt war mein Visum zu beantragen, wofür ich im April nach Berlin zum Konsulat gefahren bin. Am 03. Juli habe ich meine Gastfamilie bekommen.

Manhattan – die New Yorker Skyline

Schließlich habe ich vom 04.08.2025 bis zum 04.01.2026 mein Auslandssemester in den USA verbracht. Bevor ich zu meiner Gastfamilie geflogen bin, habe ich an einem Softlanding Camp in New York teilgenommen. Dies dient dazu, sich an die Zeit und die Sprache zu gewöhnen, sich mit anderen Austauschschülern anzufreunden und zusätzlich noch einen aufregenden Ort zu erkunden.

Nach drei Tagen Sightseeing ging es für mich dann weiter in die Kleinstadt Logan, Ohio. Ohio ist eher ein ländlicher Staat. In meiner Nähe gab es viele große Höhlen und zahlreiche Wanderwege.

„Hallway Pass required…“

Ich hatte dann eine Woche Zeit meine Familie und die neue Umgebung kennenzulernen, bis bei mir dann die Schule begonnen hat. Der erste Schultag war natürlich sehr aufregend, aber auch ein wenig anstrengend. Ich konnte die meisten meiner Fächer auswählen, und weil ich nur ein Semester weg war, hatte ich kaum Vorschriften welche Fächer ich belegen musste. Meine Lieblingsfächer waren Kriminalanalyse, Psychologie und Theater. Ansonsten hatte ich noch English, Mathe, Journalismus und Politik. Der Unterricht an sich ist deutlich leichter als in Deutschland, dafür ist das Schulsystem strenger. Wenn man den Klassenraum verlassen möchte, um z.B. auf Toilette zu gehen, muss man erst einen „Hallway Pass“ erstellen, der auch kontrolliert, wie oft man geht und nach Auffälligkeiten einen sperren lassen kann.

Ein uramerikanisches Kulturgut – die Cheerleader

Meine Highschool war ziemlich groß (über 1.000 Schüler) und ich hatte am Anfang Probleme meine Räume zu finden. Aber dadurch, dass wir so viele Schüler hatten gab es viele Sportteams, denen man beitreten konnte. Von dem klassischen Football oder Cheerleading Team, hatten wir auch bis Golf und Bowling alles dabei.

Schon am dritten Tag habe ich durch die Lunch Stunde Freunde gefunden, die bis zum Ende hin auch meine besten Freunde waren. Gleichzeitig hatte ich auch ein Probetraining für das Cheerleading Team und wurde auch angenommen. Dadurch war ich immer sehr beschäftigt, da ich sehr oft Training hatte, oder eben bei Football Spielen am Feldrand stand.

Ansonsten habe ich in meiner Freizeit viel mit meinen Freunden gemacht. Dort kann man mit 16 Jahren schon Führerschein machen, dadurch konnten meine Freunde uns überall einfach hinfahren.

Meine Gastfamilie bestand aus meinem Gastvater, meine Gastmutter und meinen beiden Gastgeschwistern (3 und 6 Jahre alt). Ich bin sehr gut mit ihnen klargekommen und habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich habe oft nach der Schule mit meinen Geschwistern gespielt und würde sie immer als meine richtigen Schwestern betiteln. Meine Gasteltern haben sich sehr viel Mühe gegeben mein halbes Jahr so schön wie möglich zu gestalten und haben Wochenendausflüge in andere Staaten geplant. Ich habe immer noch täglich Kontakt zu ihnen.

Mein persönliches Highlight war der Homecoming Ball. Vom gemeinsamen Kleiderkauf mit meiner Gastmutter bis zum Fotoshooting mit meinen Freunden habe ich dabei viele unvergessliche Erinnerungen gesammelt.

Das Auslandssemester hat mich persönlich sehr weitergebracht. Ich war in vielen Situationen auf mich selbst gestellt und habe zum einen gelernt, Probleme eigenständig zu lösen, aber auch aus meiner Komfortzone herauszukommen. Dadurch habe ich viel Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit entwickelt. Rückblickend ist mir klar geworden, dass ich mehr kann, als ich mir vorher zugetraut hätte.“

Mitteilungen der Kultusministerin zum Beginn des 2. Halbjahres

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

Lesen Sie hier die Mitteilungen der Frau Ministerin Julia Willie Hamburg zum Beginn des 2. Halbjahres im Schuljahr 2025/2026. Die Mitteilungen für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II finden Sie rechts zum Download.

Auch am 12. Januar 2026 kein Präsenzunterricht am RGR

Auch am Montag, den 12. Januar 2026 findet Witterungsbedingt im Landkreis Rotenburg an allen allgemeinbildenden Schulen kein Unterricht in Präsenz statt.

Unsere Schülerinnen und Schüler sind an diesem Tag verpflichtet, sich um 8:00 Uhr morgens auf IServ über die Planung des Distanzunterrichts zu informieren. Die Lehrkräfte legen nach regulärem Stundenplan fest, ob sie geeignete Aufgaben zur individuellen Bearbeitung stellen – diese werden selbstverständlich im Präsenzunterricht der Folgetage aufgegriffen – oder ob sie ab Jahrgang 7 die iPads dazu nutzen, in einer Videokonferenz zum regulären Unterrichtszeitpunkt ihren Unterricht (ggf. in verkürzter Form) digital über Iserv zu erteilen.

Nähere Informationen zu Unterrichtsausfällen stellt die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ) bereit.

Kein Präsenzunterricht am 9. Januar 2026

Aufgrund der aktuellen Witterungslage findet am Freitag, den 9. Januar 2026 kein Präsenzunterricht am Ratsgymnasium statt. Unsere Schülerinnen und Schüler sind an diesem Tag verpflichtet, sich um 8:00 Uhr morgens auf IServ über die Planung des Distanzunterrichts zu informieren.

Die Lehrkräfte legen nach regulärem Stundenplan fest, ob sie geeignete Aufgaben zur individuellen Bearbeitung stellen – diese werden selbstverständlich im Präsenzunterricht der Folgetage aufgegriffen – oder ob sie ab Jahrgang 7 die iPads dazu nutzen, in einer Videokonferenz zum regulären Unterrichtszeitpunkt ihren Unterricht (ggf. in verkürzter Form) digital über Iserv zu erteilen.

Friedensdienst auf dem Golm (Usedom)

Im Oktober 2025 stand für den 10. Jahrgang die Kursfahrt nach Garz auf Usedom zur Kriegsgräberstätte „Auf dem Golm“ an. Am Montagmorgen um 7:30 Uhr versammelten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Vorfreude an der Bushaltestelle in der Gerberstraße. Kurz vor acht kam dann der Reisebus und zunächst wurden alle Koffer eingeladen. Wenig später startete die etwa sechs Stunden lange Fahrt. Es wurde viel geschlafen, gelacht und geredet.

Nach der Ankunft gegen 14:15 Uhr wurden die Zimmer verteilt. Danach hatten alle Freizeit. Manche richteten sich gemütlich ein, andere zog es direkt ans Wasser. Leider spielte das Wetter an einigen Tagen nicht mit. Es regnete viel, sodass wir nach einem Spaziergang am Strand ziemlich nass zurückkehrten. Nach dem Abendessen trafen sich viele, wie fast jeden Abend im Gemeinschaftsraum. Dort wurde begeistert Tischtennis, Airhockey und Tischkicker gespielt.

Am Dienstag stand ein kurzer Polnischkurs auf dem Programm, bei dem wir uns auf die spätere Stadtrallye in Swinemünde vorbereiteten. Nach der Stadtralley gingen wir alle zusammen an den Strand. Von dort aus erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann noch eigenständig Swinemünde.

Am Mittwoch mussten wir früh aufstehen. Es ging ins Historisch-Technische Museum nach Peenemünde. Während einer spannenden einstündigen Führung erfuhren wir viel über den Raketenbau im Nationalsozialismus und weitere geschichtliche Hintergründe. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Heringsdorf. Dort besichtigten wir zunächst die Kaiserbäder und erkundeten anschließend in kleinen Gruppen die Promenade mit ihren vielen Souvenirständen. Einige kauften dort auch Mitbringsel für Familie und Freunde. Nach einem langen Tag wartete der Bus in Ahlbeck auf uns, um uns zurück zur Jugendbegegnungsstätte zu bringen. Am Abend fand im Gemeinschaftsraum ein Tischtennisturnier mit Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften statt. Viele kamen zum Zuschauen oder Mitspielen. Es war ziemlich spannend und lustig.

Am Donnerstag stand die Einführung über den Golm an. Anschließend besuchten wir die Kriegsgräberstätte, die nur etwa sieben Minuten Fußweg entfernt lag. In Kleingruppen bearbeiteten wir Aufgaben und erkundeten die Stätte eigenständig. Dabei arbeiteten wir auch mit Zeitzeugenberichten und einer Ausstellung vor Ort. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause folgte das Vertiefungsmodul „Jugend im Sozialismus“, in dem wir viele neue Informationen erhielten. Am letzten Abend hieß es dann: Koffer packen!

Am Freitagmorgen wurden sie schon früh in den Bus geladen. Danach war aufräumen, frühstücken und abfahren angesagt. Pünktlich um 9 Uhr traten wir die Heimreise an. Eine spannende und schöne Fahrt ging zu Ende und es hieß Abschied nehmen. Am Nachmittag kamen wir wieder in Rotenburg an, wo uns die Eltern der Schülerinnen und Schüler schon erwarteten.

Englisch-Fahrt nach Hastings

Ein strammes Programm hatten die 50 Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums zu absolvieren, die sich am letzten Sonntagmorgen im August um 6:00 Uhr morgens von Rotenburg aus nach Hastings auf den Weg machten. Stolze 13 Stunden im Bus und auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover lagen vor ihnen, dazu die erste Begegnung mit dem britischen Linksverkehr – „Das fühlt sich voll komisch an!“

Der Innenraum der Canterbury Cathedral.

Nach der abendlichen Ankunft war es erst einmal an der Zeit, die Gastfamilien kennenzulernen, ehe es am ersten vollen Tag vor Ort dann morgens zu Fuß auf einem geführten Stadtrundgang durch das malerische Küstenstädtchen ging. Am Montagnachmittag führte dann der Weg per Bus ins mittelalterliche Canterbury, wo die beeindruckende Kathedrale nicht nur die kunstaffinen unter der Schüler- und Lehrerschaft ins Staunen versetzte. Auch erste Begegnungen mit dem wechselhaften englischen Wetter gab es hier. Aber „so’n büschn Regen“ macht ja einer norddeutschen Reisegruppe eher wenig aus, nicht einmal dann, wenn man keine Regenjacke eingepackt hat.

Der Elizabeth Tower der Houses of Parliament – die darin läutende Glocke „Big Ben“ ist allerdings unsichtbar…

Ein echtes Highlight wartete am Dienstag auf die Gruppe: Die Fahrt nach London stand auf dem Programm. Nach der Ankunft an der O2-Arena in Greenwich ging es mit dem Themseklipper vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der London Bridge, dem Tower und der Tower Bridge oder dem London Eye den Fluss hinauf bis nach Westminster, von wo der Stadtrundgang startete. Wieder laufen… von den Houses of Parliament und der Westminster Abbey zum Buckingham Palace, weiter zum Trafalgar Square und zum berühmten Covent Garden ging es durch die Straßen der britischen Hauptstadt, diesmal indes bei beinahe konstant gutem Wetter. Am Nachmittag wartete dann Shakespeare’s Globe Theatre auf die Schülerinnen und Schüler, wo nach einem szenischen Exkurs mit Schauspielerinnen und Schauspielern des gegenwärtigen Ensembles eine Führung durch das rekonstruierte Theater Einblicke in die Zeit des „Barden“ gab. Spannend waren insbesondere in diesem Jahr die parallel zur Führung laufenden Bühnenbauarbeiten zu „A Midsummer Night’s Dream“. Nach dem Workshop ging es dann – ebenfalls aufregend für alle Beteiligten – mit der Londoner Tube zurück zum O2-Arena, wo dann alle erschöpft und randvoll mit neuen Eindrücken in die Bussessel sanken, um sich vom Umsichtigen Fahrer Franz zurück ins beschauliche Hastings bringen zu lassen.

Blick auf die Stadt über die Reste des Hasting Castle von 1066 hinweg.

Am Mittwoch führten die Wege zunächst in die beeindruckende Festungsanlage des Arundel Castle – hier wurden abermals die empfohlenen Regenjacken auf Herz, Nieren und Dichtigkeit getestet und, soweit vorhanden, für gut befunden. Einigen Teilnehmern ist bei der Besichtigung der privaten Bibliothek sogar der Hausherr, der Earl of Arundel and Duke of Norfolk, begegnet, ganz leger in Freizeitjacke und gut gelaunt. Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe dann im etwas südlich gelegenen Seebad Brighton, wo es endlich bei Freizeit und gutem Wetter ausführlich Gelegenheit gab, an Strand und auf dem Pier zu flanieren oder aber durch die schönen Gassen der Altstadt zu streifen und Souvenirs zu jagen.

Hoch auf dem gelben Wagen im Tea Museum…

Gleich drei Programmpunkte galt es am letzten Tag, dem Donnerstag zu bewältigen: Oben auf dem West Hill thronen die Überreste des 1066 erbauten Hastings Castle über der Stadt, die bei strahlendem Sonnenschein reichlich Gelegenheit für Panoramaaufnahmen der Stadt boten. Der anschließende Besuch des Smugglers‘ Adventure in den Höhlen des Berges war dann ein eher dunkles und kühles Vergnügen. Überraschend, skurill und lehrreich war der den Tag abschließende Erlebnisvortrag im British Tea Museum, der durch eine einzigartige interaktive Show samt Tanzeinlagen alle Teilnehmenden gut gelaunt Abschied von Hastings nehmen ließ. Nach einer ruhigen Nachtfahrt traf der Bus pünktlich zur ersten Stunde wieder am Ratsgymnasium ein – in den Unterricht wollte und konnte aber doch niemand, nicht einmal die die Fahrt begleitenden Lehrkräfte des Fachbereichs Englisch Verena Höggemeier, Jochen Baecker, Hendrik Beek und Niels ten Brink. Freundlicherweise hatte sich auch die Referendarin Sarah Steigel bereit erklärt, diese zu unterstützen.

Text: Niels ten Brink – Fotos: Simon Spicher, Jochen Baecker und Niels ten Brink

Hitzefrei nach der 4. Stunde

Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte,

da sich die Schule in den letzten Tagen schon sehr stark aufgeheizt hat, morgen ein weiterer heißer Tag bevorsteht und wir räumlich derzeit so eingeschränkt sind, dass wir kaum kühlere Ausweichräume haben, hat die Schulleitung heute beschlossen, dass das Ratsgymnasium am Freitag, den 15.8.2025 nach der 4. Stunde für alle Schülerinnen und Schüler Hitzefrei geben wird.

Bis Montag soll sich die Wetterlage soweit abgekühlt haben, dass wir wieder regulär mit dem Unterricht in einer kühleren Schule starten können.

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