Erfahrungsbericht: Annica von der Eldern war in Logan (Ohio/USA)

Die Ratsgymnasiastin Annica von der Eldern ist nach einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in den USA wieder an die heimatlicher Schule zurückgekehrt. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen:

„Im November 2024 habe ich mich dazu entschieden ein Auslandssemester zu machen. Ich habe mir viele verschiedene Organisationen angeschaut und mich im schließlich für eine entschieden, die sich auch als positiv herausgestellt hat. Zeitnah musste ich einen mündlichen und einen schriftlichen English Test machen. Im Februar 2025 war ich mit meiner Bewerbung und allen Dokumenten fertig und habe gewartet, bis ich eine Gastfamilie zugeteilt bekomme. Der letze Schritt war mein Visum zu beantragen, wofür ich im April nach Berlin zum Konsulat gefahren bin. Am 03. Juli habe ich meine Gastfamilie bekommen.

Manhattan – die New Yorker Skyline

Schließlich habe ich vom 04.08.2025 bis zum 04.01.2026 mein Auslandssemester in den USA verbracht. Bevor ich zu meiner Gastfamilie geflogen bin, habe ich an einem Softlanding Camp in New York teilgenommen. Dies dient dazu, sich an die Zeit und die Sprache zu gewöhnen, sich mit anderen Austauschschülern anzufreunden und zusätzlich noch einen aufregenden Ort zu erkunden.

Nach drei Tagen Sightseeing ging es für mich dann weiter in die Kleinstadt Logan, Ohio. Ohio ist eher ein ländlicher Staat. In meiner Nähe gab es viele große Höhlen und zahlreiche Wanderwege.

„Hallway Pass required…“

Ich hatte dann eine Woche Zeit meine Familie und die neue Umgebung kennenzulernen, bis bei mir dann die Schule begonnen hat. Der erste Schultag war natürlich sehr aufregend, aber auch ein wenig anstrengend. Ich konnte die meisten meiner Fächer auswählen, und weil ich nur ein Semester weg war, hatte ich kaum Vorschriften welche Fächer ich belegen musste. Meine Lieblingsfächer waren Kriminalanalyse, Psychologie und Theater. Ansonsten hatte ich noch English, Mathe, Journalismus und Politik. Der Unterricht an sich ist deutlich leichter als in Deutschland, dafür ist das Schulsystem strenger. Wenn man den Klassenraum verlassen möchte, um z.B. auf Toilette zu gehen, muss man erst einen „Hallway Pass“ erstellen, der auch kontrolliert, wie oft man geht und nach Auffälligkeiten einen sperren lassen kann.

Ein uramerikanisches Kulturgut – die Cheerleader

Meine Highschool war ziemlich groß (über 1.000 Schüler) und ich hatte am Anfang Probleme meine Räume zu finden. Aber dadurch, dass wir so viele Schüler hatten gab es viele Sportteams, denen man beitreten konnte. Von dem klassischen Football oder Cheerleading Team, hatten wir auch bis Golf und Bowling alles dabei.

Schon am dritten Tag habe ich durch die Lunch Stunde Freunde gefunden, die bis zum Ende hin auch meine besten Freunde waren. Gleichzeitig hatte ich auch ein Probetraining für das Cheerleading Team und wurde auch angenommen. Dadurch war ich immer sehr beschäftigt, da ich sehr oft Training hatte, oder eben bei Football Spielen am Feldrand stand.

Ansonsten habe ich in meiner Freizeit viel mit meinen Freunden gemacht. Dort kann man mit 16 Jahren schon Führerschein machen, dadurch konnten meine Freunde uns überall einfach hinfahren.

Meine Gastfamilie bestand aus meinem Gastvater, meine Gastmutter und meinen beiden Gastgeschwistern (3 und 6 Jahre alt). Ich bin sehr gut mit ihnen klargekommen und habe viel Zeit mit ihnen verbracht. Ich habe oft nach der Schule mit meinen Geschwistern gespielt und würde sie immer als meine richtigen Schwestern betiteln. Meine Gasteltern haben sich sehr viel Mühe gegeben mein halbes Jahr so schön wie möglich zu gestalten und haben Wochenendausflüge in andere Staaten geplant. Ich habe immer noch täglich Kontakt zu ihnen.

Mein persönliches Highlight war der Homecoming Ball. Vom gemeinsamen Kleiderkauf mit meiner Gastmutter bis zum Fotoshooting mit meinen Freunden habe ich dabei viele unvergessliche Erinnerungen gesammelt.

Das Auslandssemester hat mich persönlich sehr weitergebracht. Ich war in vielen Situationen auf mich selbst gestellt und habe zum einen gelernt, Probleme eigenständig zu lösen, aber auch aus meiner Komfortzone herauszukommen. Dadurch habe ich viel Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit entwickelt. Rückblickend ist mir klar geworden, dass ich mehr kann, als ich mir vorher zugetraut hätte.“

Workshop-Angebote der Bremer Kinder-Uni 2026

Wir freuen uns, im Rahmen der Begabtenförderung in der Woche vor den Osterferien wieder mit einer Gruppe besonders begabter und interessierter Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen zwei Vorlesungen zu besuchen. Die Einladungen für dieses schulische Zusatzangebot werden in den kommenden 14 Tagen verteilt.

Neben den Vorlesungen und Entdeckertouren für Schulen gibt es auch Angebote für individuell Interessierte in den Osterferien (24.-26.03.2026). Dabei handelt es sich nicht um ein Ferienprogramm mit durchgängiger Betreuung und nicht um eine schulische Veranstaltung, sondern um jeweils 2-stündige Workshops, in denen Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren unter professioneller Anleitung selbst experimentieren und forschen können. Die Workshops sind kostenlos; es ist jedoch eine Online-Anmeldung durch die Eltern erforderlich.

Neugierig geworden? Weitere Informationen findest du auf der Homepage der Bremer Kinder-Uni 2026.

Die Klasse 9F gestaltet den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27.01. findet jährlich der internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (auch „Holocaust-Gedenktag“) statt, der auch in Rotenburg durch eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der Stadt Rotenburg mit den Rotenburger Werken begangen wird.

In diesem Jahr war auch das Ratsgymnasium mit der Klasse 9F daran beteiligt. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse haben in eigener Recherche zu der Geschichte der Rotenburger Werke in der Zeit des Nationalsozialismus und zu Opfern der Morde an Kranken und Behinderten Beiträge ausgearbeitet und im Rahmen der Gedenkveranstaltung in der Kirche Zum Guten Hirten präsentiert. Erstmals fand diese Veranstaltung vormittags statt, um auch junge Menschen gezielt einzuladen. Die Idee wurde ein großer Erfolg: Die Kirche war voll besetzt, als die Schülerinnen und Schüler sprachen. Dabei machten sie deutlich, wie wichtig das Erinnern und Gedenken an die damaligen Entwicklungen und Verbrechen auch heute noch sind.

(Text Tom Ollendorf)

Aktion am Orange Day für die Beendigung der Gewalt gegen Mädchen und Frauen

392 registrierte (!) Fälle häuslicher Gewalt wurden allein im Landkreis Rotenburg gezählt – der Internationale Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, der jedes Jahr am 25.11. begangen wird, erfordert leider auch hier alle Aufmerksamkeit und mehr Anstrengungen. So sieht das auch die 8. Klasse am Ratsgymnasium, die im Rahmen des Politikunterrichts eine Exkursion zum Rathaus unternommen hat, um die skandalöse Zahl 392 mit grell orangefarbenem Kreidespray vor das Rathaus auf das Marktpflaster zu sprühen – wie um 12 Uhr viele ähnliche Aktionen vor öffentlichen Gebäuden im Landkreis auf diesen unerträglichen Missstand hinzuweisen versuchen. Rotenburgs Gleichstellungsbeauftragte, Frau Rissiek, war bei dieser Aktion anwesend und von dem Engagement der Schüler_innen begeistert!

(Text und Fotos : Corinna Barkholdt)

Friedensdienst auf dem Golm (Usedom)

Im Oktober 2025 stand für den 10. Jahrgang die Kursfahrt nach Garz auf Usedom zur Kriegsgräberstätte „Auf dem Golm“ an. Am Montagmorgen um 7:30 Uhr versammelten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Vorfreude an der Bushaltestelle in der Gerberstraße. Kurz vor acht kam dann der Reisebus und zunächst wurden alle Koffer eingeladen. Wenig später startete die etwa sechs Stunden lange Fahrt. Es wurde viel geschlafen, gelacht und geredet.

Nach der Ankunft gegen 14:15 Uhr wurden die Zimmer verteilt. Danach hatten alle Freizeit. Manche richteten sich gemütlich ein, andere zog es direkt ans Wasser. Leider spielte das Wetter an einigen Tagen nicht mit. Es regnete viel, sodass wir nach einem Spaziergang am Strand ziemlich nass zurückkehrten. Nach dem Abendessen trafen sich viele, wie fast jeden Abend im Gemeinschaftsraum. Dort wurde begeistert Tischtennis, Airhockey und Tischkicker gespielt.

Am Dienstag stand ein kurzer Polnischkurs auf dem Programm, bei dem wir uns auf die spätere Stadtrallye in Swinemünde vorbereiteten. Nach der Stadtralley gingen wir alle zusammen an den Strand. Von dort aus erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann noch eigenständig Swinemünde.

Am Mittwoch mussten wir früh aufstehen. Es ging ins Historisch-Technische Museum nach Peenemünde. Während einer spannenden einstündigen Führung erfuhren wir viel über den Raketenbau im Nationalsozialismus und weitere geschichtliche Hintergründe. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Heringsdorf. Dort besichtigten wir zunächst die Kaiserbäder und erkundeten anschließend in kleinen Gruppen die Promenade mit ihren vielen Souvenirständen. Einige kauften dort auch Mitbringsel für Familie und Freunde. Nach einem langen Tag wartete der Bus in Ahlbeck auf uns, um uns zurück zur Jugendbegegnungsstätte zu bringen. Am Abend fand im Gemeinschaftsraum ein Tischtennisturnier mit Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften statt. Viele kamen zum Zuschauen oder Mitspielen. Es war ziemlich spannend und lustig.

Am Donnerstag stand die Einführung über den Golm an. Anschließend besuchten wir die Kriegsgräberstätte, die nur etwa sieben Minuten Fußweg entfernt lag. In Kleingruppen bearbeiteten wir Aufgaben und erkundeten die Stätte eigenständig. Dabei arbeiteten wir auch mit Zeitzeugenberichten und einer Ausstellung vor Ort. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause folgte das Vertiefungsmodul „Jugend im Sozialismus“, in dem wir viele neue Informationen erhielten. Am letzten Abend hieß es dann: Koffer packen!

Am Freitagmorgen wurden sie schon früh in den Bus geladen. Danach war aufräumen, frühstücken und abfahren angesagt. Pünktlich um 9 Uhr traten wir die Heimreise an. Eine spannende und schöne Fahrt ging zu Ende und es hieß Abschied nehmen. Am Nachmittag kamen wir wieder in Rotenburg an, wo uns die Eltern der Schülerinnen und Schüler schon erwarteten.

Klasse 5d stellt eigenen Apfelsaft her

Am 22. September 2025 fand im Rahmen des Biologieunterrichts der Klasse 5d ein Unterrichtsgang zur Streuobstwiese in der Gerberstraße statt.

30 Schülerinnen und Schüler ernteten mehr als 250 Kilogramm reife Äpfel und luden sie auf den Anhänger. Am Nachmittag traf sich die Klasse unter der Leitung von Klassenlehrer Bruno Gärtner auf dem Hartmannshof bei der NABU-Mosterei. Dort wurde der Anhänger von den Schülerinnen und Schülern entladen und die Apfelsaftpresse beladen.

Hautnah konnte die Klasse erleben, wie in der NABU-Mosterei aus den selbst geernteten Äpfeln insgesamt 174 Liter frisch gepresster Apfelsaft hergestellt wurde. Natürlich durfte auch während des Prozesses probiert werden. Die Schülerinnen und Schüler waren überzeugt. Das Projekt „Apfelsaft“ war ein voller Erfolg für die Klassengemeinschaft und förderte das Verständnis der Lernenden für die Herkunft von Lebensmitteln.

(Text und Fotos: Bruno Gärtner)

Englisch-Fahrt nach Hastings

Ein strammes Programm hatten die 50 Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums zu absolvieren, die sich am letzten Sonntagmorgen im August um 6:00 Uhr morgens von Rotenburg aus nach Hastings auf den Weg machten. Stolze 13 Stunden im Bus und auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover lagen vor ihnen, dazu die erste Begegnung mit dem britischen Linksverkehr – „Das fühlt sich voll komisch an!“

Der Innenraum der Canterbury Cathedral.

Nach der abendlichen Ankunft war es erst einmal an der Zeit, die Gastfamilien kennenzulernen, ehe es am ersten vollen Tag vor Ort dann morgens zu Fuß auf einem geführten Stadtrundgang durch das malerische Küstenstädtchen ging. Am Montagnachmittag führte dann der Weg per Bus ins mittelalterliche Canterbury, wo die beeindruckende Kathedrale nicht nur die kunstaffinen unter der Schüler- und Lehrerschaft ins Staunen versetzte. Auch erste Begegnungen mit dem wechselhaften englischen Wetter gab es hier. Aber „so’n büschn Regen“ macht ja einer norddeutschen Reisegruppe eher wenig aus, nicht einmal dann, wenn man keine Regenjacke eingepackt hat.

Der Elizabeth Tower der Houses of Parliament – die darin läutende Glocke „Big Ben“ ist allerdings unsichtbar…

Ein echtes Highlight wartete am Dienstag auf die Gruppe: Die Fahrt nach London stand auf dem Programm. Nach der Ankunft an der O2-Arena in Greenwich ging es mit dem Themseklipper vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der London Bridge, dem Tower und der Tower Bridge oder dem London Eye den Fluss hinauf bis nach Westminster, von wo der Stadtrundgang startete. Wieder laufen… von den Houses of Parliament und der Westminster Abbey zum Buckingham Palace, weiter zum Trafalgar Square und zum berühmten Covent Garden ging es durch die Straßen der britischen Hauptstadt, diesmal indes bei beinahe konstant gutem Wetter. Am Nachmittag wartete dann Shakespeare’s Globe Theatre auf die Schülerinnen und Schüler, wo nach einem szenischen Exkurs mit Schauspielerinnen und Schauspielern des gegenwärtigen Ensembles eine Führung durch das rekonstruierte Theater Einblicke in die Zeit des „Barden“ gab. Spannend waren insbesondere in diesem Jahr die parallel zur Führung laufenden Bühnenbauarbeiten zu „A Midsummer Night’s Dream“. Nach dem Workshop ging es dann – ebenfalls aufregend für alle Beteiligten – mit der Londoner Tube zurück zum O2-Arena, wo dann alle erschöpft und randvoll mit neuen Eindrücken in die Bussessel sanken, um sich vom Umsichtigen Fahrer Franz zurück ins beschauliche Hastings bringen zu lassen.

Blick auf die Stadt über die Reste des Hasting Castle von 1066 hinweg.

Am Mittwoch führten die Wege zunächst in die beeindruckende Festungsanlage des Arundel Castle – hier wurden abermals die empfohlenen Regenjacken auf Herz, Nieren und Dichtigkeit getestet und, soweit vorhanden, für gut befunden. Einigen Teilnehmern ist bei der Besichtigung der privaten Bibliothek sogar der Hausherr, der Earl of Arundel and Duke of Norfolk, begegnet, ganz leger in Freizeitjacke und gut gelaunt. Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe dann im etwas südlich gelegenen Seebad Brighton, wo es endlich bei Freizeit und gutem Wetter ausführlich Gelegenheit gab, an Strand und auf dem Pier zu flanieren oder aber durch die schönen Gassen der Altstadt zu streifen und Souvenirs zu jagen.

Hoch auf dem gelben Wagen im Tea Museum…

Gleich drei Programmpunkte galt es am letzten Tag, dem Donnerstag zu bewältigen: Oben auf dem West Hill thronen die Überreste des 1066 erbauten Hastings Castle über der Stadt, die bei strahlendem Sonnenschein reichlich Gelegenheit für Panoramaaufnahmen der Stadt boten. Der anschließende Besuch des Smugglers‘ Adventure in den Höhlen des Berges war dann ein eher dunkles und kühles Vergnügen. Überraschend, skurill und lehrreich war der den Tag abschließende Erlebnisvortrag im British Tea Museum, der durch eine einzigartige interaktive Show samt Tanzeinlagen alle Teilnehmenden gut gelaunt Abschied von Hastings nehmen ließ. Nach einer ruhigen Nachtfahrt traf der Bus pünktlich zur ersten Stunde wieder am Ratsgymnasium ein – in den Unterricht wollte und konnte aber doch niemand, nicht einmal die die Fahrt begleitenden Lehrkräfte des Fachbereichs Englisch Verena Höggemeier, Jochen Baecker, Hendrik Beek und Niels ten Brink. Freundlicherweise hatte sich auch die Referendarin Sarah Steigel bereit erklärt, diese zu unterstützen.

Text: Niels ten Brink – Fotos: Simon Spicher, Jochen Baecker und Niels ten Brink

Poetry Slam mit „forum on tour“ – 25. März 2025

Am 25.3. findet in der Auferstehungskirche unter dem Titel „Erlebt, erzählt, verändert“ ein Poetry Slam mit persönlichen Geschichten und gemeinsamem Austausch über Vorurteile, Vielfalt und das Recht, gehört zu werden statt. Organisiert wird der Abend durch die Inititative „Forum on tour“ der Hanns-Lilje-Stiftung und der Heinrich-Dammann-Stiftung, unterstützt durch Cluster Projekte und die Landeskirche Hannover,  um gemeinsam einen Beitrag zur Förderung von Vielfalt und Verständigung zu leisten.

Gestaltet von der Auferstehungsgemeinde Rotenburg und durch Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums Rotenburg widmet sich „Erlebt, erzählt, verändert“ dem Themenkomplex Antirassismus und lädt dazu ein, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse in den Fokus zu rücken. Mitwirkende wie das Poetry-Slam-Team des Ratsgymnasiums unter der Leitung von Matti Linke, der Rotenburger Bürgermeister Torsten Oestmann sowie weitere engagierte Teilnehmende versprechen einen inspirierenden, auch musikalisch untermalten Abend.

Die AG „Schule gegen Rassismus“ und der 12. Jahrgang des Ratsgymnasiums werden gegen Spenden gemeinsam mit Snacks und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Der Eintritt ist kostenfrei!

ERLEBT, ERZÄHLT, VERÄNDERT

25. März 2025 – 18:00 Uhr

Auferstehungskirche
Berliner Ring 19
27356 Rotenburg

Die 8b besucht Bürgermeister Torsten Oestmann

Die Klasse 8b besuchte mit ihrem Lehrer André Artinger im Rahmen des Politikunterrichtes am 11.12. um 9:00 Uhr den  Rotenburger Bürgermeister Torsten Oestmann. Für viele Schülerinnen und Schüler war es überhaupt der erste Besuch im Rathaus.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Politik in der Gemeinde“ konnte der Ratssaal im Rotenburger Rathaus angeschaut und  vor Ort Eindrücke gesammelt werden, wo die Politik in der Gemeinde gemacht wird. Auch die Sitzordnung der unterschiedlichen Parteien im Ratssaal war ein Thema.

Der Bürgermeister nahm sich viel Zeit für die Besucherinnen und Besucher und stellte sich allen Fragen zu den unterschiedlichsten Themen: von der Arbeitsbelastung eines Bürgermeisters bis hin zu Fragen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um in Zukunft gegen Starkregen-Ereignisse gewappnet zu sein. Torsten Oestmann zeigte sich sehr erfreut über das rege Interesse und auch die Schülerinnen und Schüler waren im Anschluss sehr zufrieden und erstaunt, wie professionell all ihre Fragen beantwortet wurden.

Am Ende des Besuchs stand die Erkenntnis, dass der Beruf des Bürgermeisters in Rotenburg Wümme ein sehr vielfältiger und spannender sein kann, aber auch eine sehr große Verantwortung mit sich bringt. Zumindest ein Schüler konnte sich vorstellen, diesen Beruf in Zukunft vielleicht auch mal selbst zu ergreifen.

(Text und Foto André Artinger)

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