Antonia Pacheco hat es geschafft, trotz Pandemie gemeinsam mit vielen anderen jungen Chilenen über den DCB (Deutsch-Chilenischer Bund) nach Deutschland zu kommen. In Rotenburg hat sie bei Laura Nowacki aus Jg. 11 eine Gastfamilie gefunden, die sich freut, Antonia für fünf Wochen aufzunehmen und neue kulturelle Erfahrungen zu machen.
Die junge Chilenin kommt aus einer mittelgroßen Stadt südlich von Santiago de Chile mit dem wohlklingenden Namen „Los Ángeles“, ist 17 Jahre alt und besucht in ihrer Stadt die deutsche Schule. Nun ist sie zum ersten Mal in Deutschland und verbringt ihre Weihnachtsferien bei uns. Aus dem hochsommerlichen Chile ins kalte Rotenburg. Das ist ein Sprung und auch ein kleiner Kulturschock, wenn man bislang die deutsche Sprache und Kultur nur aus der Schule kennt.
Am Ratsgymnasium besucht Antonia den Unterricht gemeinsam mit ihrer Gastschwester Laura und hält in den Spanisch-Lerngruppen Vorträge über Chile. So profitieren auch die Ratsgymnasiasten von Antonias Aufenthalt bei uns. Wir freuen uns, dass wieder ein kleiner Hauch der großen weiten Welt durch die Flure der Schule weht und hoffen auf viele weitere Gastschüler in diesem Jahr.
Antonia wünschen wir noch eine schöne Zeit in Deutschland und viel Glück und alles Gute für ihre Zukunft. Und à propos Zukunft: Laura plant schon ihren Gegenbesuch in Chile in unseren Sommerferien!
Text und Fotos: Frauke Brieger
Genau am
Wir haben zur Zeit einen Gastschüler aus Alaska in unserer Klasse, der 10Pf.
In unser Englischstunde am Montag, dem 7. Juni, hat Axton eine Präsentation über seine Heimat Alaska gehalten – natürlich auf Englisch. Diese wird er auch noch in manchen anderen Klassen vorstellen.



Als sich der Aufenthalt in Mexiko dem Ende zuneigt, fragen die ersten Schüler, ob wir nicht verlängern können. Auf meine Frage ob um eine Woche ist die einhellige Antwort „Um ein Jahr“! Diese Schülerreaktion lässt eindeutig darauf schließen, dass die nunmehr dritte Austauschbegegnung des Ratsgymnasiums mit Schülern unserer Partnerschule
Neben der Teilnahme am Unterricht und verschiedenen Beobachtungsaufgaben zu interkulturellen Aspekten, kam auch das Ausflugsprogramm nicht zu kurz. Nach der traditionellen Stadtrundfahrt durch die Millionenstadt und dem Besuch der beeindruckenden Pyramidenanlage von Teotihuacán ging es mit fast 50 Schülern und fünf Lehrern in die Silberstadt Taxco in der Sierra Madre. Durch die inhaltliche Vorbereitung des Austausches im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft am Ratsgymnasium konnten unsere Schüler Führungen und Erklärungen besser verstehen und geschichtlich einordnen, obwohl der eine oder andere die Mayas immer noch mit den Azteken verwechselt …
Um euch gleich zum Weiterlesen zu motivieren, möchte ich zu Beginn sagen, dass dieser Austausch absolut lohnenswert war!
Ebenso herzlich wurden wir am ersten Schultag mit einer landestypischen Zeremonie willkommen geheißen. Die festen Programmpunkte, die sowohl mit als auch ohne die Mexikaner stattfanden, ermöglichten uns einen intensiven Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes! Egal in welcher Konstellation: der Gruppenzusammenhalt und die Stimmung waren immer großartig.
Es ist der guten Vorbereitung, Begleitung und natürlich der Sicherheitsvorkehrungen vor Ort geschuldet, dass wir uns jederzeit sicher fühlten und uns oft frei bewegen konnten. Somit wurden auch unsere Ängste und Bedenken uns in einem der „gefährlichsten Länder der Welt“ aufzuhalten ausgeräumt und teilweise als „Vorurteile“ erkannt. Der Aufwand (extra Schulstunden, Projektarbeit zuhause…) sollte einen auf gar keinen Fall davon abhalten, diese einmalige Chance zu ergreifen – ich selber würde es jederzeit wieder machen!