Poetry Slam mit „forum on tour“ – 25. März 2025

Am 25.3. findet in der Auferstehungskirche unter dem Titel „Erlebt, erzählt, verändert“ ein Poetry Slam mit persönlichen Geschichten und gemeinsamem Austausch über Vorurteile, Vielfalt und das Recht, gehört zu werden statt. Organisiert wird der Abend durch die Inititative „Forum on tour“ der Hanns-Lilje-Stiftung und der Heinrich-Dammann-Stiftung, unterstützt durch Cluster Projekte und die Landeskirche Hannover,  um gemeinsam einen Beitrag zur Förderung von Vielfalt und Verständigung zu leisten.

Gestaltet von der Auferstehungsgemeinde Rotenburg und durch Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums Rotenburg widmet sich „Erlebt, erzählt, verändert“ dem Themenkomplex Antirassismus und lädt dazu ein, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse in den Fokus zu rücken. Mitwirkende wie das Poetry-Slam-Team des Ratsgymnasiums unter der Leitung von Matti Linke, der Rotenburger Bürgermeister Torsten Oestmann sowie weitere engagierte Teilnehmende versprechen einen inspirierenden, auch musikalisch untermalten Abend.

Die AG „Schule gegen Rassismus“ und der 12. Jahrgang des Ratsgymnasiums werden gegen Spenden gemeinsam mit Snacks und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Der Eintritt ist kostenfrei!

ERLEBT, ERZÄHLT, VERÄNDERT

25. März 2025 – 18:00 Uhr

Auferstehungskirche
Berliner Ring 19
27356 Rotenburg

„Heimat“ – Lesenacht am Ratsgymnasium

Es war sicher nicht die am besten besuchte Lesenacht der vergangenen Jahre, aber in vielerlei Hinsicht sicherlich eine der spannendsten, war doch das bereits im letzten Jahr festgelegte Thema „Heimat“ im Angesicht der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse der letzten Wochen ungeahnt aufgeladen.

Die von den Lesenden gewählten Annährungen und Auseinandersetzungen trugen dem durchaus Rechnung, waren persönlich und individuell, reflektierend und diskursiv und teils auch humorvoll und einfach unterhaltsam. Lesungen, Kurzvortrage, Performances, Gruppen- und Einzelauftritte, Poetry Slams – die Darbietungsformen waren dabei ebenso mannigfaltig wie die Zugänge zu diesem schwer fassbaren Begriff, „Heimat“. Besonders spannend waren die zahlreichen lyrischen Auseinandersetzungen durch Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs, die nach dem Zufallsprinzip selbstverfasste Heimatgedichte vortrugen und dabei zu interessanten Einblicken in die eigene Weltsicht gewährten. „Heimat – eine Frage der Perspektive“, so das Fazit eines der Nachwuchspoeten. Aber auch Mitglieder der jüngeren Jahrgänge trugen eigene Texte zum Thema vor, teils selbstverfasst, teils von zeitgenössischen oder vergangenen Autoren ersonnen.

In teilweise liebevoll hergerichteten Räumen, zum Beispiel in der von Sigrid Baden-Schirmer und Doris Nickau bereits herbstlich-gemütlich ausstaffierten Bibliothek (Bild: Sigrid Baden Schirmer liest aus Ulla Hahns „Aufbruch“), lasen Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen des Ratsgymnasiums.

Zum Abschluss gelang dann noch ein ungewöhnliches Experiment: Musikalisch angeleitet und am Klavier begleitet von Deutschlehrerin Kerstin Lubkowitz versuchten sich die Anwesenden an der heute aus der Zeit gefallenen Ode an seine Heimat, dem „Rotenburg-Lied“ von Kantor Helmke.

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