„Die Schule in den Zeiten der Corona“ – frei nach Gabriel García Márquez

Im Laufe des Morgens ausgerechnet am Freitag, den 13. März 2020, wurde klar, was Kollegien und Schulleitungen ebenso wie Eltern und Schülerschaft in ganz Niedersachsen, ganz Deutschland schon geahnt und befürchtet hatten: Die Landesregierung in Hannover verkündete wegen der sich rasant verbreitenden Coronainfektionen die Schließung aller Schulen.

Von vereinzelten Jubelnden abgesehen beherrschte vor allem betroffene Stille, Sorge und ein gewisses Maß an Erschrockenheit die Korridore, Klassenräume und Arbeitsbereiche des Ratsgymnasiums – ehe dann hektische Betriebsamkeit das Regiment übernahm: Klassenlehrkräfte eilten zu ihren Klassen, um sich zu verabschieden, Fachkolleginnen und -kollegen standen an den Kopierern, um zumindest die Oberstufenkurse noch mit Aufgaben zu versorgen. Schließlich wusste niemand zu sagen, ob das ausgegebene Enddatum der Schließungen, der 18. April, wirklich die Wiederaufnahme des Schulbetriebes bringen wird.

Ebenso wie andere Schulen wurde auch das Ratsgymnasium Rotenburg von der Wucht und Geschwindigkeit der sich entwickelnden Ereignisse überrascht, wenngleich die Schule nicht gänzlich unvorbereitet war, vor allem in der notwendigen technischen Ausstattung, aber auch in notwendigen Softwarelösungen und deren Anwendung.

2017: Lars Klingbeil besucht „erlebe IT“ am Ratsgymnasium – eines der zahlreichen Angebote der Schule in diesem Bereich

Der in dieser konkreten Situation sicherlich größte Vorteil der Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Rotenburg ist das schulinterne Iserv-System. Durch diese Online-Plattform, die an der Schule bereits seit 2013 genutzt wird, ist es dem Kollegium möglich, zu den eigenen Schülerinnen und Schülern unkompliziert Kontakt zu halten. Neben seiner Funktion als Kommunikationsmittel ermöglicht IServ auch den sicheren Datenaustausch und bietet ein Modul zur einfachen Aufgabenverteilung an Lerngruppen. Dateien, Arbeitsblätter, Hörtexte und vieles mehr kann zur Verfügung gestellt, von den Schülerinnen und Schülern abgerufen, bearbeitet und wieder hinterlegt werden, so dass die Fachlehrkräfte die Bearbeitungen korrigieren und zurücksenden können.

In der praktischen Umsetzung heißt das, dass die Schülerinnen und Schüler am Wochenanfang Aufgaben gestellt bekommen, die bis zum folgenden Freitag bearbeitet werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht den Lernenden eine individuelle Einteilung der Lernzeit, ein Ansatz, der angesichts der auch zu Hause vielleicht etwas unübersichtlichen und unterschiedlichen Bedingungen sicherlich sinnvoll ist. So können Aufgaben entweder konzentriert auf einen oder verteilt auf mehrere Tage bearbeitet werden.

Ein sich hieraus für die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ergebendes Problem haben diese jedoch bereits identifiziert: Die Bündelung der digitalen Abgaben am Freitag macht es ihnen beinahe unmöglich, der eingehenden Menge an bearbeiteten Aufgaben gerecht zu werden. Denn zu allgemeine, nur eingeschränkt individuelle Rückmeldungen an die Schülerinnen und Schüler erscheinen gerade bei komplexen Aufgaben eher wenig sinnvoll. „Dies ist eben keine Rückmeldung und Lehrmöglichkeit, wie sie sonst in der Schule existiert,“ so Mathematiklehrer Lars Wollschläger über die ausschließlich schriftliche Kommunikation. Was fehle sei die im Unterricht so problemlos zu realisierende, gemeinsame, konstruktiv-kritische Besprechung von Arbeitsergebnissen.

So sehen derzeit wohl viele Lehrerarbeitsplätze aus – isoliert und fernab der Schülerschaft.

Dass diese aber von zentraler Bedeutung wäre, ergibt sich aus den insbesondere in den Sprachen, geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fächern gestellten, oftmals komplexen Aufgabentypen: textgestütztes Schreiben, Analysen, Interpretationen. Für diese müssen oftmals Musterlösungen mit klärenden Anmerkungen und Erläuterungen bereitgestellt werden, die die Schülerinnen und Schüler selbst abgleichen – ergänzt dann noch um die individuelle Rückmeldung. Die Kolleginnen und Kollegen aus Naturwissenschaften und Mathematik sehen ihre Möglichkeiten da etwas pragmatischer, können Rechenwege und Lösungen doch einfacher als Musterlösung angeboten werden, insbesondere dann, wenn zur Übung vorwiegend Anwendungsaufgaben gestellt werden.

Regina Koch, Lehrerin für die Fächer Kunst und Deutsch am Ratsgymnasium, hat für sich und ihre Lerngruppen einen etwas anderen Weg für die Sicherung der Arbeitsergebnisse gefunden. Sie sammelt die gelungensten Ideen, Ansätze und Gedanken und verwandelt diese unter Verwendung der Formulierungen der Lernenden in eine kollektive Ideallösung. Ein spannender, die geleistete Arbeit wertschätzender, aber enorm ressourcenintensiver Prozess. Und eben dieser Faktor Zeit erweist sich überraschenderweise insgesamt als problematisch – zunächst einmal von außen betrachtet kaum vorstellbar, sind die Lehrerinnen und Lehrer doch zwangsweise befreit von der täglichen Unterrichtsverpflichtung mit Anwesenheit in Schule und Klassenraum. Der Umgang mit den Ergebnissen ist es aber eben, der so viel Zeit erfordert.

Jochen Baecker erstellt zur Besprechung von Aufgaben Erklärvideos

Da braucht es, so wie bei Deutschlehrer Jochen Baecker, kreative Lösungen, die die Kraft des gesprochenen Wortes nutzen und dabei bei den Schülerinnen und Schülern hoffentlich so etwas wie das Gefühl eines physisch präsenten Pädagogen aufkommen lässt: „Einen Aufsatz, den meine 7. Klasse in Deutsch schreiben musste, habe ich über ein youtube-Video besprochen. Da die Aufgabe insgesamt wirklich gut gelöst wurde, brauchte ich in dem Film eigentlich fast nur zu loben. Zwei Dinge, die bei mehreren Schülern ein Problem waren, habe ich dann auch besprochen.“

Sein Gedanke dabei ist aber auch der, dass es für die Schülerinnen und Schüler positiv wirkt, die Lehrkraft hinter den Arbeitsblättern zu sehen und zu hören und sich nicht in einem anonymisierten Hin und Her von Aufgaben und Bearbeitungen zu verlieren. Die menschliche Komponente, die Zwischenmenschlichkeit, die für Schule und Lernen so zentral ist, fehlt eben doch – und das bereits nach einer Woche.

Die direkte Interaktion ist aber nicht nur für die Schülerinnen und Schüler am Ratsgymnasium Rotenburg von grundlegender Bedeutung. Lars Wollschläger hierzu: „Ich kann feststellen, dass mich diese sozial distanzierte Zeit wieder in meiner Berufswahl bestätigt. Der direkte Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern, aber natürlich auch der Austausch mit den Kollegen und Kolleginnen fehlt. Natürlich lassen sich die Umstände für ein oder zwei Wochen aushalten, wäre dies aber der Alltag eines Lehrers, so hätte ich einen anderen Beruf gewählt.“

Ulrike Lützen, Lehrerin am Ratsgymnasium Rotenburg und selbst Mutter dreier Kinder, wünscht sich aufgrund der Beobachtungen auf beiden Seiten deswegen dringend eine Möglichkeit zur Videokonferenz, um allgemeine Fragen zu klären, Aufgaben zu besprechen oder einfach nur das Gefühl zu vermitteln, die eigenen Lehrerinnen und Lehrer sind noch da, man kann dann „[…] einfach miteinander sprechen.“

Schülerinnen und Schüler wie Celina Gaab oder Anton Lüdemann bemerken genau dies, wenngleich ihnen der Sinn der Schutzmaßnahmen völlig klar ist: „Was mir auffällt ist, dass man sehr wenig soziale Kontakte hat, was natürlich auch gewünscht ist, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren,“ schreibt Anton aus dem 11. Jahrgang. Celina, eine Klassenkameradin, verweist auf die nicht unerheblichen Schwierigkeiten dabei, zu Hause für mehr als ein schulpflichtiges Kind die notwendigen Zeiten am Rechner zu organisieren. „Da ist es schwierig, den Tag so zu timen, dass alle ihre Aufgaben am Computer vernünftig bis zum vorausgesetzten Termin erledigen können.“

Als weitere Schwierigkeit ergibt sich, dass der Server der Schule morgens zur Hauptzugriffszeit um 10:00 Uhr meistens überfordert ist. „Aber nach ‘ner Zeit geht’s dann auch wieder,“ bemerkt Lea Schwacke aus dem 8. Jahrgang ganz pragmatisch. Grundsätzlich empfinden die meisten Schülerinnen und Schüler die Arbeit mit IServ und die Zeit zu Hause als positiv – noch.

Arbeit am iPad gab es am RGR auch schon vor der Coronakrise – hier bei der „Langen Nacht der Mathematik“ im Jahr 2019.

Aber es gibt auch warnende Stimmen zu den Folgen des isoliertem Onlineunterrichts: „Ohne den Tag zu strukturieren, ist es gerade schwer!“ Hendrik Beek, Kollege am Ratsgymnasium und selbst Vater zweier schulpflichtiger Kinder, macht Erfahrungen auf beiden Seiten. Er berichtet, dass die Aufgaben oft mit Klassenkameraden zusammen via Videoanruf bearbeitet würden – für viele Schülerinnen und Schüler ohne Unterstützung der Eltern sicher schwierig.

Gerade die jüngere Schülerschaft hat Probleme im Umgang mit der Technik, scheitert daran, Dateien zu öffnen, Lösungen hochzuladen oder abzuschicken. Dies führt oftmals zu großer Verunsicherung – viermal habe eine Fünftklässlerin per Mail nachgefragt, ob denn Ihre Lösung auch wirklich angekommen sei, so Lehrer Harald Asmuth. Hier offenbart sich ein sehr reales Problem – die Generation der sogenannten „digital natives“ ist gar nicht immer so zu Hause im Netz und in der Technik, wie allgemein unterstellt wird.

Auch wenn die Schulen in der Vergangenheit im Lehrplan schon reagiert haben, so kann noch lange nicht alles aufgefangen werden, dazu fehlen oftmals Zeit und Technik. Aber sicher ist, dass der Wille auch weiterhin zu lernen bei einem überwältigenden Teil der Schülerinnen und Schüler stark ist. Hier spielt auch die Sorge um die eigene unmittelbare oder fernere schulische Zukunft eine Rolle. „Wir müssen das ja sonst irgendwann alles nacharbeiten,“ merkt Leonie Wendt, Klasse 8, an. Überhaupt blitzen in den Aussagen der Schülerinnen und Schüler neben der auch durchaus noch vorhandenen Freude über die Möglichkeit zum Ausschlafen immer wieder Sorge oder sogar echte Angst auf.

Corinna Barkholdt, Lehrerin für Politik und Deutsch, sieht dann auch, obgleich auch sie eine hohe Arbeitsbereitschaft und hohes inhaltliches Interesse bei ihren Schülerinnen und Schülern erkennt, die Aufgabe des Kollegiums vor allem darin, jenseits fachlicher oder inhaltlicher Nachfragen mit den gegebenen Rückmeldungen Präsenz zu signalisieren und Orientierung zu bieten. “Ich sehe diese Situation nicht als digitales Experiment zur fachlichen Optimierung, sondern vorrangig als pädagogischen Ernstfall,“ so die Lehrerin. Es seien emotionale Intelligenz und pädagogische Sensibilität und Kreativität gefordert.

Fest steht, dass in der Nachlese der Schulschließungen die vielerorts begonnene und auch durchaus intensiv betriebene Auseinandersetzung mit der Zukunft der Digitalisierung am Ratsgymnasium Rotenburg, in Niedersachsen und den anderen Schulen in Deutschland fortgesetzt werden muss. Erfahrungen haben wir alle gesammelt – nun müssen alle Akteure daraus lernen.

Ironie am Rande der Geschichte: Eine aufwändig geplante, auf zwei Tage angesetzte Klausurtagung mit zahlreichen externen Referenten musste am Ratsgymnasium wegen des Coronavirus abgesagt werden. Thema…? „Zukunft und Möglichkeiten der Digitalisierung am Ratsgymnasium“.

Wieso ist’s denn da im Beet so bunt?

Jule Marucha und Anna Baden, beide Schülerinnen der Klasse 7M am Ratsgymnasium Rotenburg, haben eine recht ungewöhnliche Beschäftigung. In den Pausen sieht man sie häufig über die Beete auf den neu gestalteten Schulhöfen gebeugt und in den dort den Mutterboden bedeckenden Kieselsteinen wühlen, den einen oder anderen Stein aufheben und wieder weglegen – um schließlich jede einen einzustecken. Steindiebstahl? Aber nein, weit gefehlt!

Seit ziemlich genau vier Wochen nehmen Jule und Anna an jedem Schultag einen Kiesel mit nach Hause, bemalen ihn mit Nagellack und legen ihn am nächsten Morgen möglichst unbemerkt wieder ins Beet. Beinahe 50 Einzelstücke sind so bereits entstanden, alle möglichen Ideen haben die beiden gestalterisch verwirklicht: Schnecken, Pinguine, Melonenstücke, Blumen und witzige Monster sind entstanden und geben den Beeten eine ganz besondere Note.

Zunächst schenkten nur wenige Schülerinnen und Schüler den Steinen Aufmerksamkeit, nach einigen Tagen aber machten sich die kleinen, bunten Steine in der langsam, aber stetig wachsenden Masse dann doch bemerkbar. Blieben zunächst nur die Pausenaufsichten verdutzt stehen, um zu schauen und zu staunen, so bemerken immer mehr der die Pausen genießenden Schülerinnen und Schüler die bunten Kleinode, schauen sie an und freuen sich über diese liebevolle Geste.

„Eigentlich hatten wir nur Langeweile,“ so sagen es Anna und Jule. Schön, was man daraus alles machen kann.

Cafeteria-Film fertiggestellt

…und wieder hat sie zugeschlagen, unsere Film-AG: Knapp anderthalb Jahre haben unsere beiden Schülersprecher Jannik Ballhaus und Tim Hartjen an einem Info-Film über die (inzwischen nicht mehr ganz) neue Cafeteria gearbeitet. Auch wenn sich alle inzwischen so sehr daran gewöhnt haben, dass sie da ist – es gab auch Zeiten ohne warme Mittagsverpflegung. Im Film kommen verschiedene an Planung und Umsetzung der Cafetria Beteiligte ebenso zu Wort wie regelmäßige Nutzer. Außerdem gibt es einige Blicke hinter die Kulissen

Zum Film geht’s über diesen Link oder übers Bild. Viel Vergnügen!

Frühe Weinhachten: Lions Club Rotenburg spendet Tischkicker

Da kann die Schule eigentlich nur „Danke!“ sagen: Die Mitglieder des Lions Club Rotenburg haben sich überaus großzugig dem Ratsgymnasium gegenüber gezeigt und unserer Schülerschaft ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zukommen lassen – einen Kickertisch. Dieser wurde auch gleich von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b (Bild) in Besitz genommen, ehe in den kommenden Pausen alle anderen auch in den Genuss des Tisches kommen konnten. Schulleiterin Iris Rehder konnte dann gleich als Zuschauerin erleben, mit welchem Elan der kleine weiße Ball den generischen Figuren um die Beine geschossen wurde.

Mit nunmehr drei Kickertischen in der Pausenhalle gibt es für jüngere und ältere Spielwillige nun ausreichend Stationen, um alle mal zum Zug kommen zu lassen. Vielleicht sind da sogar Pausenturniere drin… ? Sogar gegen die Lehrer…?

Ratsgymnasium und BBS bei Brandschutz auf aktuellstem Stand

Der Landkreis hat die Sanierungsmaßnahmen zum Brandschutz am Ratsgymnasium und den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg (Wümme) abgeschlossen. Rund 4,15 Mio. € wurden investiert, um den Brandschutz zu modernisieren. Die Sanierung dauerte rund dreieinhalb Jahre und wurde parallel zum laufenden Schulbetrieb ausgeführt.

Am Ratsgymnasium und den Berufsbildenden Schulen in Rotenburg (Wümme), wurde in den letzten Jahren immer wieder an- und umgebaut, um die Räumlichkeiten an die Bedürfnisse des Unterrichts und der Schülerzahl anzupassen. Der Landkreis als Träger der beiden Schulen hat hier viel investiert. In 2015 wurde eine Überprüfung und Anpassung des bisherigen Brandschutzkonzeptes für beide Schulen in Auftrag gegeben. Im Rahmen dessen, wurden bestehende Mängel behoben und eine Brandschutzsanierung in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Beteiligt waren dabei, neben dem Amt für Gebäudemanagement, ein Ingenieur- und ein Architekturbüro. Diese Sanierung ist jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Die besondere Herausforderung bestand darin, die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes umzusetzen. Während der gesamten Bauzeit von dreieinhalb Jahren war eine intensive Koordinierung von Planern, Handwerkern und Lehrerschaft notwendig. Lärmintensive Arbeiten wurden so weit wie möglich in die Nachmittags- und Ferienzeiten gelegt, so dass die Beeinträchtigungen für den Schulbetrieb weitestgehend minimiert werden konnten.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden Türen mit Brandschutz- und Rauchschutzqualität eingebaut oder ertüchtigt sowie Brandschutzfenster in Brandüberschlagsbereichen eingesetzt. Außerdem wurden im Ratsgymnasium circa 1000 m² Flurdecken ausgebaut, um den Einbau von Brandmeldeanlagen mit annähernd 400 Brandmeldern sowie neuen Hausalarmierungsanlagen zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde ein Notfallinformationssystem in jedem der insgesamt fast 200 Klassenräume installiert, mit dem eine direkte Kommunikation zwischen dem Sekretariat der Schule und dem Lehrer/der Lehrerin im Klassenraum erfolgen kann. Weiterhin konnten in beiden Schulen Deckendurchdringungen von Kabeln und Rohrleitungen nach dem Ausbau der Flurdecken brandschutztechnisch geschottet werden. Schließlich wurde die komplette Beleuchtung einschließlich der Verkabelung in den Fluren und Treppenhäusern ersetzt, bevor die neuen feuerhemmenden Flurdecken eingebaut werden konnten.

Durch die neue tageslicht- und präsenzabhängige LED-Beleuchtung in den Fluren, wird nun Energie eingespart und gleichzeitig sind die Flure hell und freundlich ausgeleuchtet. Zuletzt konnten die alte Alarmierungsanlagen und die abgängigen Flur- und Sicherheitsbeleuchtungen zurückgebaut werden, nachdem die neuen sicherheitsrelevanten Anlagen in Betrieb genommen worden waren. Dies ist auch der Grund, warum alle Flurdecken erst zum Ende der Baumaßnahme wieder geschlossen wurden.

Nestschaukel eingeweiht – Pausenhof verbessert!

Für die sich auf dem Weg in die erste große Pause befindenden Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums gab es heute auf dem Schulhof eine besondere Überraschung: Pünktlich zum Stundenende durchschnitten die Schülervertreter Wiebke Hermsteiner und Jannic Puschmann gemeinsam das Flatterband, dass noch an der Benutzung der frisch fertiggestellten Nestschaukel hinderte.

Die Anschaffung des Spielgerätes war einer der Herzenswünsche insbesondere der jüngeren Schülerinnen und Schüler, wie eine Befragung im vorletzten Jahr ergeben hatte. Bereits die damaligen Schülersprecherinnen Nadja Tannous und Susanna Ali hatten sich für das Projekt stark gemacht, um den Pausenhof des Ratsgymnasiums noch schülerfreundlicher zu gestalten. Diesem Projekt misst der Landkreis Rotenburg ohnehin einen hohen Stellenwert bei, so dass es nach Bewilligung der Mittel zu einer zügigen Ausführung kam.

Unter den Augen von Christina Kreijkes vom Amt für Gebäudemanagement beim Landkreis und begleitet von Schulleiterin Iris Rehder und ihrem Stellvertreter Jonas Kruse wurde die Schaukel dann auch sofort in Betrieb genommen und ein erster Schaukelhöhenrekord aufgestellt. Noch zum Ende der Pause warteten zahlreiche Testschaukler auf ihre Probefahrt

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