Gesellschaftswissenschaften

Aufgabenfeld B

Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer versuchen in ihrer Gesamtheit ein differenziertes Bild des Menschen und seines Selbstverständnisses zu zeichnen. So thematisieren sie die Grundlagen der gegenwärtigen und historischen Existenz von Mensch, Gesellschaft, Wirtschaft sowie Wissenschaft und Kultur. Damit leisten sie Beiträge zur Ausbildung einer kritischen kulturellen, religiösen, historischen und politischen Identität der Lernenden.

Auf diese Weise soll jedoch nicht nur eine Handlungsanleitung für die Gegenwart in unserer Gesellschaft geliefert werden, sondern ein kritischer und produktiver Umgang der Schülerinnen und Schüler mit ihrer gewachsenen Umgebung stattfinden, der zur Ausbildung ihrer Persönlichkeit beitragen soll. So tragen die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer zur Ausbildung eigener Identität und zur Verständigung mit anderen Weltanschauungen bei; Toleranz ist ihnen ein leitender Wert.

Bei der Verwirklichung dieser Ziele soll daher neben dem Erwerb von Fachwissen die Ausbildung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler durch die Diskussion der Inhalte gefördert werden. Dazu gehört die Vermittlung von Methodenkompetenzen, die eine selbstständige Erarbeitung und kritische Bewertung der Unterrichtsgegenstände ermöglichen. Die Erarbeitung der Kompetenzen erfolgt an ausgewählten inhaltlichen Schwerpunkten der mannigfaltigen möglichen Themen. Diese exemplarische Schwerpunktsetzung soll die selbstständige Übertragung der Methoden auf andere, nicht behandelte Themen ermöglichen, so dass die Schüler zum lebenslangen Weiterlernen angeregt werden.

Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer haben ihre besondere Bedeutung durch ihre Anbindung an die Lebenswelt, auf deren verantwortliche Gestaltung sie auch hinführen. Daher gehören zu ihren Aufgaben viele handlungsorientierte Aktivitäten, etwa Exkursionen in die nähere und weitere Umgebung oder Berufspraktika, die das Leben in unserer Gesellschaft konkret werden lassen und produktiv auf den Unterricht zurückwirken.

Ab Jahrgang 5

Erdkunde

„Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet als Geographie.“
(Immanuel Kant)

Geschichte

Von Ötzi bis zur Wiedervereinigung 1990: Wir blicken zurück und lernen kritisches Nachdenken über das Vergangene - und damit über uns selbst.

Werte und Normen

Was denkst Du? - Was machst Du? - Wer bist Du? Was bestimmt unsere Lebenseinstellung, unser Denken und unser Handeln?

Religion

"Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind."
(Albert Einstein)

Ab Jahrgang 8

Politik-Wirtschaft

Einmischen. Mitentscheiden. Demokratie erleben! Politik ist die "Staatskunst". Sie regelt das geordnete Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger. Wirtschaft ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung von Bedürfnissen dienen

Ab Jahrgang 11

Philosophie

Die Kunst des Denkens - oder: "Ich weiß, dass ich nichts weiß!"
(Platon)

André Artinger (OStR)

André Artinger (OStR)

koordiniert das gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld.