Instrumental- und Profilklassen

Singen gehört seit jeher zum Menschsein, ist Ausdruck unserer Seele und verbindet uns mit anderen, löst Glücksgefühle aus und befreit von Last. Die menschliche Stimme übermittelt Informationen in Form von Sprache und anderen Lauten und ist lebenslang unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Darauf legt die mit dem Schuljahr 2016/2017 eingeführte Chorklasse am Ratsgymnasium ihr Augenmerk.

Statt zwei Stunden haben die Schüler und Schülerinnen vier Stunden Musikunterricht in der Woche, singen gemeinsam im Klassenverband und bekommen in einer Wochenstunde professionelle Stimmbildung bei einer Gesangspädagogin, neuerdings auch gerne Vocal Coach genannt. Dafür wird momentan ein monatlicher Unkostenbeitrag von 10,- EUR erhoben (Stand: Mai 2019).

Ähnlich wie bei den Instrumentalklassen erwachsen aus der Teilnahme an der Chorklasse bis zum 7. Jahrgang zahlreiche nachhaltige Vorteile für Schülerinnen und Schüler: Der richtige Umgang mit der eigenen Stimme, Persönlichkeitsbildung, eine starke Klassengemeinschaft durch gemeinsames Musizieren und Darbieten, Teamfähigkeit sowie die Stärkung wichtiger Eigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Sorgfalt und Verantwortungsgefühl sind gute Gründe, die für eine Anmeldung sprechen.

Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung der Chorklasse eine starke Ergänzung zum bereits umfangreichen Musikangebot am Ratsgymnasium.

“Persönlichkeitsbildung durch Musikerziehung – Interessen und Begabungen fördern.”

Was ist eine Instrumentalklasse?

Die Instrumentalklasse ist eine Unterrichtsform, in der jede Schülerin und jeder Schüler ein Instrument ab der 5. Klasse systematisch neu erlernt und dabei von Anfang an in einem gemeinsamen Klangkörper spielt. Diese Form des Musizierens in einer Orchestergruppe ersetzt teilweise den „normalen“ Musikunterricht. Das Projekt wird zunehmend weltweit umgesetzt und ist auch in Deutschland so erfolgreich, dass sich innerhalb weniger Jahre eine große Zahl von Instrumentalklassen gebildet hat.

Dabei kann es sich für die Bläserklassen um Orchesterblasinstrumente (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba) oder Schlagzeug handeln, für die Streicherklassen stehen die Orchesterstreichinstrumente Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass zur Wahl.

Die Idee der Instrumentalklassen basiert auf einem ausgereiften und langjährig bewährten Konzept für den Musikunterricht in den allgemein bildenden Schulen. Am Ratsgymnasium gibt es seit 2004 abwechselnd Bläser- und Streicherklassen und sowohl Schüler und Schülerinnen als auch alle unterrichtenden Lehrer dieser Klassen geben überaus positive Rückmeldungen, die weit über das rein Musikalische hinausgehen. Über eine verstärkte musikalische Erziehung, die das aktive gemeinsame Musizieren in den Mittelpunkt stellt, werden gezielt einzelne Komponenten der Persönlichkeitsbildung angesprochen. Ein Weg, bei dem alle Beteiligten viel gewinnen können.

Was sind die Ziele der Instrumentalklassen?

Die Instrumentalklasse versteht sich als handlungsorientierte Unterrichtsform des Fachs Musik, die einen kognitiven und emotionalen Lernzuwachs „spielend“ entwickelt. Das Erlernen eines Musikinstrumentes vermittelt allen Schülerinnen und Schülern musikalische und damit auch persönliche Erfolgserlebnisse. Daneben fördert diese spielerische Lernmethode auch das Sozialverhalten der Kinder, so dass es zu einer Stärkung der Klassengemeinschaft kommt. Teamfähigkeit wird als wichtige Schlüsselqualifikation erworben: Einander zuhören, Rücksicht nehmen und sich gegenseitig unterstützen sind bleibende und prägende Erfahrungen. Die daraus resultierende positive Lernatmosphäre ermöglicht die Entwicklung weiterer Qualifikationen wie Konzentration, Ausdauer, Sorgfalt und Verantwortung.

Wie verwirklicht das Ratsgymnasium das Projekt Bläser- / Streicherklasse?

Das Ratsgymnasium bietet dieses musikalische Zusatzangebot für seine Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahrganges an. Der Start erfolgt jeweils direkt nach den Sommerferien.

In der gymnasialen Stundentafel sind für alle Fünftklässler 2 Wochenstunden Musik vorgesehen. Schülerinnen und Schüler der Instrumentalklasse erhalten 4 Wochenstunden Musik, also zwei Wochenstunden mehr als die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler. In allen anderen Fächern gibt es keine Unterschiede. Der Musiklehrer dieser Lerngruppe, der speziell für das Projekt ausgebildet worden ist, wird von externen Instrumentallehrern der Kreismusikschule unterstützt, die für die individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

In der Bläserklasse unterrichten sie die verschiedenen Instrumentenfamilien wie Holzbläser, Blechbläser und Schlagzeug in Kleingruppen.

In der Streicherklasse gibt es Kleingruppenunterricht für die einzelnen Streichinstrumente.

Die Instrumentalklassen basieren also auf einer Kooperation zwischen der Kreismusikschule Rotenburg und dem Ratsgymnasium.

Von den vier Wochenstunden sind drei Musikstunden vormittags im Stundenplan integriert. Hier werden die Unterrichtsinhalte im Klassenmusikverband vermittelt und darüber hinaus Musikstücke gemeinsam eingeübt.

Der Instrumentalunterricht findet in der Regel im Anschluss an den „normalen“ Unterricht in einer 7. Stunde statt. Der Instrumentalunterricht dient der Vermittlung differenzierter Spieltechniken und gewährleistet eine gezielte instrumentale Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

Die Instrumentalklasse bleibt vom 5. bis zum 7. Schuljahr zusammen und spielt in der Regel auf den von der Schule angeschafften Instrumenten. Nach drei Jahren werden diese wieder an die Schule zurückgegeben, um den neuen fünften Klassen ebenfalls das gemeinsame Musizieren in diesem Projekt zu ermöglichen.

Ab Klasse 8 können die Schülerinnen und Schüler dann mit eigenen Instrumenten in den Musik-AGs des Ratsgymnasiums (Big Band, Orchester) weitermusizieren. Sie können auch das Musikprofil wählen, das dann wieder allen Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs offen steht. Hier wird weiterhin verstärkt Musikunterricht betrieben, aber mit eigenen Instrumenten und nicht fokussiert auf Blas- oder Streichinstrumente.

Denkbar ist aber auch eine Teilnahme an Musikgruppen der Kreismusikschule oder in den örtlichen Posaunenchören.

Wer kann die Instrumentalklasse besuchen?

Die Bläser- bzw. Streicherklasse kann von allen Schülerinnen und Schülern angewählt werden, die das Spielen eines der vorgesehenen Instrumente neu erlernen möchten und Freude am aktiven Musizieren haben. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Wir gehen davon aus, dass viele Schülerinnen und Schüler in diesem Rahmen erstmals Instrumentalunterricht erhalten werden. Das Projekt eignet sich aber beispielsweise auch für Kinder, die bereits ein anderes als die angebotenen Instrumente spielen und nun noch ein Instrument erlernen möchten, mit dem sie in einer Gruppe musizieren können. Die Klassenfrequenz orientiert sich an den Richtlinien und wird somit ca. 30 Schülerinnen und Schüler ausweisen.

Wie erfolgen die Instrumentenzuweisung und der Beginn des gemeinsamen Musizierens?

Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst sämtliche Instrumente des Blas- oder Streichorchesters kennen, probieren alle aus und entscheiden sich danach mit Hilfe der Instrumentalpädagogen für „ihr“ zukünftiges Instrument. Um eine möglichst hohe Leistungshomogenität zu gewährleisten, sollten auf dem gewählten Instrument keine Vorkenntnisse vorhanden sein. Dieses erste Ausprobieren sowie Rhythmusübungen kennzeichnen die Anfangslernphase. Auf dieser Grundlage bauen sich Übungen auf, die zunächst einstimmig beginnen, um dann über eine leichte Zweistimmigkeit in den kompletten Orchestersatz einzumünden.

Was kostet die Eltern diese spezielle Einführung in die Welt der Musik?

Für die Instrumentalklassen stellt das Ratsgymnasium Rotenburg pro Jahrgang einen kompletten Satz Instrumente zur Verfügung.

Zu den Kosten für die Instrumentenmiete kommen laufende Kosten für die Versicherung und Wartung der Instrumente. Da die Lehrkräfte der Kreismusikschule bezahlt werden müssen, entstehen außerdem laufende Personalausgaben. Um dieses besondere Angebot auch längerfristig finanzieren zu können, sind wir auf Gebühreneinnahmen angewiesen. Von den Eltern wird deshalb ein auf drei Jahre festgelegter monatlicher Betrag (z. Zt. 32,- €) zur Deckung der Gesamtkosten für Instrumentalunterricht und Instrumentenausleihe erhoben.

Wovon profitieren Ihre Kinder in der Instrumentalklasse?

  • von einer besonderen Klassengemeinschaft
  • von einem abwechslungsreichen Musikunterricht
  • von qualifiziertem Instrumentalunterricht
  • von kostengünstigen Mietkonditionen für Instrumente
  • von unvergesslichen Erlebnissen bei Musikfreizeiten und Konzerten

Informationen in Kürze

  • Eine Instrumentalklasse ist ein besonderes Angebot für musikinteressierte Schülerinnen und Schüler.
  • Diese Klasse unterscheidet sich von anderen in der Stundentafel nur im Fach Musik.
  • Statt 2 Wochenstunden werden 4 Wochenstunden Musik in Kooperation mit der Kreismusikschule unterrichtet.
  • Gemeinsam Musik zu machen und dabei das Spielen eines Instrumentes zu erlernen sind die Leitmotive des Projektes.
  • Durch das gemeinsame Musizieren im Klassenverband und den begleitenden Instrumentalunterricht werden die Schülerinnen und Schüler optimal gefördert.
  • Das Projekt hat positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung, Klassengemeinschaft und Lernatmosphäre.
  • Mitmachen kann jeder, der Freude am Musizieren hat. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
  • Die Instrumente müssen nicht gekauft werden. Das Ratsgymnasium stellt sie gegen eine Leihgebühr zur Verfügung.
  • Die Gesamtgebühr (Instrumentalunterricht und Instrumentenausleihe) für diese spezielle musikalische Erziehung beträgt monatlich 32,- €.
  • Die Instrumentalklasse wird für drei Jahre in den Klassen 5 -7 angeboten.
  • Nach der 7. Klasse können die Schüler auf eigenen Instrumenten in den Musik AGs des Ratsgymnasiums, im Musikprofil oder in Musikgruppen der Kreismusikschule weitermusizieren.

Was ist das Musikprofil?

Das Ratsgymnasium bietet seinen Schülerinnen und Schülern als besonderes Bildungsangebot für die Jahrgangsstufen 8-10 eine Schwerpunktsetzung im Fach Musik an:

Im Musikprofil  erhalten interessierte Schüler/innen  die Möglichkeit, sich drei Jahre ihrer Schulzeit intensiv mit Musik zu beschäftigen, ohne dass dies zu einer frühen Spezialisierung führen soll. Vorrangiges Ziel ist neben der Förderung musischer Begabungen die ganzheitliche Bildung der Schüler/innen und nicht die Ausbildung zukünftiger Berufsmusiker.

Im Unterricht des Musikprofils wird besonderer Wert auf das praktische musikalische Tun (Singen, Musizieren, Tanzen) gelegt, wodurch nicht nur die musikpraktischen Fähigkeiten weiterentwickelt werden. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen  belegen, dass eine verstärkte musische Erziehung auch die kognitiven und sozialen Kompetenzen nachweislich positiv beeinflusst.

Die Inhalte des Musikprofils sind stark projektorientiert. Von der Vorbereitung konzertanter Auftritte über die eigene Bearbeitung von Bühnenwerken mit Musik bis zu selbst komponierten Musicals reicht das Spektrum der Projekte, an denen – häufig fachübergreifend mit dem Kunst- und Deutschunterricht – teilweise bis zu einem Jahr gearbeitet wird, bevor sie zur Aufführung kommen.

Welche Voraussetzungen gelten für das Musikprofil und welche Anforderungen stellt es an die Schülerinnen und Schüler?

Häufig haben die Interessenten am Musikprofil in den Jahrgängen 5-7 eine Bläser-, Streicher- oder Chorklasse besucht und damit bereits Erfahrungen mit verstärktem Musikunterricht gesammelt. Das Profil kann aber auch von Schülerinnen und Schülern angewählt werden, die vorher noch keinen musikalischen Schwerpunkt belegt haben. Sie sollten in den Jahrgangsstufen 6-7 den regulären zweistündigen Musikunterricht mit einer Musik-AG der Schule (Chor, Orchester, Jazzband) ergänzen.

Von den Schülerinnen und Schülern, die sich für die Musikprofilklasse entscheiden, wird er­wartet, dass sie schon ein Musikinstrument spielen oder bereit sind, eines neu zu erlernen. Von Vorteil ist, wenn bereits in­strumentale Erfahrungen vorhanden sind. Verpflichtend für jeden, der das Musikprofil besucht, ist, dass er sich auf seinem Instrument außerschulisch weiter bildet. Leihinstrumente können in begrenztem Umfang von der Schule zur Verfügung gestellt werden.

Da das Ratsgymnasium keinen instrumentalen Einzelunterricht anbieten kann, muss dieser Unterricht entweder durch private Instrumental- bzw. Gesangslehrkräfte oder an einer Musikschule erteilt werden. Hier entstehen monatliche Kosten, die aber bei der Wahl von Gruppenunterricht überschaubar bleiben. Aufgrund der engen Kooperation des Ratsgymnasiums mit der Kreismusikschule Rotenburg besteht die Möglichkeit einer persönlichen Beratung durch die Musiklehrer der Schule. Bedenkt man, dass das Musizieren auf dem eigenen Instrument ein Leben lang den Zugang zu beglückenden ästhetischen Erlebnissen eröffnen kann  und damit die Lebensqualität entscheidend verbessert, wird deutlich , dass es sich bei den Kosten für  Instrumentalunterricht um  eine sehr nachhaltige Investition in die Bildung der Kinder handelt!

Die Schülerinnen und Schüler, die sich für das Musikprofil am Ratsgymnasium entscheiden, sollten also motiviert sein, drei Jahre ihrer Schulzeit mit einem deutlichen Schwerpunkt in Musik zu erleben. Sie sollten aber auch in der Lage sein, neben ihren sonstigen Schulverpflichtungen die zusätzliche Zeit aufzubringen, die das tägliche Üben eines Musikinstruments erfordert. Weil praktisches Musizieren die eigenen Fähigkeiten weiterentwickelt und besonders im Ensemble Spaß macht, ist darüber hinaus die engagierte Teilnahme an einer Musik-Arbeitsgemeinschaft (Chor, Orchester, Jazz Band) des Ratsgymnasiums erwünscht.

Wie ist das Musikprofil  am Ratsgymnasium organisiert?

In den Musikprofilklassen der Jahrgänge 8-10 werden jeweils vier Wochenstunden Musikunterricht erteilt, wobei ein wesentlicher Teil dem projektorientierten Lernen und damit der Kompetenz Musik gestalten gewidmet ist. Da sich die fachspezifischen Kompetenzen hinsichtlich musiktheoretischer und musikgeschichtlicher Inhalte nicht von denen der Parallelklassen unterscheiden, stehen die zusätzlichen Stunden für Instrumental- und Vokalpraxis und besondere Projekte zur Verfügung.

Das gemeinsame Musizieren geschieht im Klassenchor und Klassenorchester und ermöglicht so einen tiefer gehenden Zugang zur Musik, auch im Hinblick auf theoretische Inhalte. Kompositionsübungen in Einzel- und Gruppenarbeit verschaffen den Schülern ein vertieftes Wissen und führen zu einer besonderen persönlichen Identifikation mit den Unterrichtsinhalten.

Die Gesamtzahl der Wochenstunden im Musikprofil ist gegenüber den Parallelklassen ohne Profil um zwei Stunden erhöht. Um die Mehrbelastung in Grenzen zu halten, werden die zwei weiteren Stunden im Fach Musik durch geringfügige Kürzungen in  anderen Fächern ausgeglichen.

Das Musikprofil endet nach der 10 Klasse. Die Wahl des Profils hat keine Auswirkungen auf die späteren Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe und auf die Abiturprüfung. Unabhängig vom Profil in den Klassen 8 bis 10 stehen den Schülern für die Kursstufe alle Fächer zur Wahl als Schwerpunktfächer offen. Durch den Besuch des Musikprofils haben sie sich jedoch besonders gute Voraussetzungen für das Neigungsfach Musik geschaffen und können Musik weiterhin erfolgreich bis zum Abitur fortführen. Die Abiturprüfung im Fach Musik kann auf Antrag der Schüler/innen auch fachpraktische Anteile enthalten.

Worin liegen die besonderen Vorteile des Musikprofils?

Der verstärkte Musikunterricht leistet einen besonderen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Musikalische Interessen und Begabungen werden gefördert. Das gemeinsame Gestalten von Musik vermittelt in besonderer Weise Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Sozialkompetenz und bewirkt ein nachhaltiges Lernen.

Erfolgreiches gemeinsames Musizieren gelingt nur, wenn alle Schülerinnen und Schüler ihren Part beherrschen. Es wird immer wieder deutlich, dass Freude und Erfolg aus einer guten Zusammenarbeit erwachsen. Die Arbeit im Musikprofil ist deshalb eine besondere, intensive Form des sozialen Lernens, die sich außerordentlich positiv auf die Gemeinschaft  auswirkt und  innerhalb kürzester Zeit zu einem „Wir-Gefühl“ im Klassenverband führt.

Neben Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Disziplin werden durch das Erlernen eines Musikinstrumentes und die Mitarbeit im Klassenensemble weitere wichtige Eigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Kreativität und Emotionalität gefördert.  Eigene Kompositions- und Improvisationsversuche wecken die Phantasie und schulen die individuelle Ausdrucksfähigkeit. Wer beim Einstudieren eines Musikstückes lernt, sich in Geduld und Ausdauer zu üben, wird vor schwierigen Fragen nicht so schnell aufgeben.  Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Förderung musischer Fähigkeiten sich auch auf das Lernverhalten in anderen Fächern positiv auswirkt. Musikprofilklassen gelten als leistungsstark und werden auch von den anderen, fachfremden Kollegen gern unterrichtet.

Nicht zuletzt bereichern die gemeinsamen Aufführungen  das Schulleben und werden für die Mitwirkenden zu unvergesslichen Erlebnissen.