Beratungslehrer

Wer wir sind...

Ich unterrichte seit 1990 am Ratsgymnasium Mathematik und Physik, habe eine Zusatzausbildung zur Lerntherapeutin und bin seit 1995 Beratungslehrerin am Ratsgymnasium.
Ich finde diese Arbeit sehr wichtig, denn ich weiß, dass “Schule” nur dann ein guter Ort zum Lernen und Lehren für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ist, wenn alle Beteiligten sich wohlfühlen – und dazu möchte ich ein klein wenig beitragen!

Mein Weg führte mich 1994 an das Ratsgymnasium. Dort unterrichte ich die Fächer Chemie und evangelische Religion. Seit 2002 bin ich als Beratungslehrer tätig. Mir ist es wichtig, dass man Konflikte und Probleme nicht einfach hinnehmen muss. Häufig kann man gemeinsam Lösungen finden, die für alle Beteiligten zu Verbesserungen führen. Ich freue mich, wenn ich daran mitarbeiten kann.

Was wir tun:

Alle Lehrer und Lehrerinnen beraten ihre Schülerinnen und Schüler, aber …

  • ein Beratungslehrer steht allen Schülern, Eltern und Kollegen der Schule als Berater zur Verfügung.
  • ein Beratungslehrer hat mehr Zeit für die Beratungsaufgaben, da er spezielle Beratungszeiten anbieten kann.
  • der Beratungslehrer ist in der Regel nicht unmittelbar beteiligt und hat deshalb eine größere Distanz zum Problem.

Der Beratungslehrer hat eine zweijährige psychologische Zusatzausbildung, die mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung abgeschlossen wird.

Ausbildungsschwerpunkte:
  • Klientenzentrierte Gesprächsführung („aktives Zuhören“) mit dem Ziel, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben.
  • Diagnostische Methoden zur Verhaltensbeobachtung und Analyse von Lern- und Leistungsstörungen
  • Methoden zur Verhaltensänderung
  • Führen von Konfliktgesprächen

Unsere Aufgaben:

  • Beratung von Schülern und ihren Eltern bei Lern- und Leistungs­problemen, Versagensängsten und/oder Verhaltensauffälligkeiten.
  • Beratung bei Problemen von Schülern mit Klassenkameraden, Lehrkräften oder ihren Eltern
  • Beratung bei Problemen von Lehrkräften mit Kollegen, Eltern, einzelnen Schülern oder Klassen
  • Ansprechpartner für SchülerInnen, Eltern und Lehrer bei Suchtproblemen 
  • Organisation von Informationsveranstaltungen für Schüler, Eltern und Lehrer
  • Zusammenarbeit mit der Schulleitung in übergreifenden Fragestellungen und mit verschiedenen Institutionen und anderen Beratungseinrichtungen wie z. B. dem Schulpsychologen.
  • Klassenklimaprojekt zur Mobbingprävention

Beratung ist immer freiwillig und vertraulich!

Menschen mit Problemen kommen zu uns und wir hören ihnen zu, wenn sie uns von ihren Schwierigkeiten erzählen. Gemeinsam versuchen wir, das genaue Problem zu lokalisieren und die Ursachen zu finden. Wir helfen ihnen, eine Anzahl von Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und sie wählen eine für sie besonders passende davon aus.

In der Umsetzungsphase zeigt sich dann durch praktisches Ausprobieren, ob damit das Problem behoben werden kann oder ob andere Lösungen besser geeignet sind. Falls nötig, können wir ihnen auch andere Beratungseinrichtungen oder Institutionen nennen, an die sie sich wenden können.

In jeder Phase der Beratung bestimmt der Ratsuchende, was geschieht und wie und ob es weitergeht! Alle Schritte werden abgesprochen, niemand erfährt gegen den Willen des Ratsuchenden vom Problem oder dem Inhalt der Beratung. Wer eine Beratung möchte, kann in den Pausen im Lehrerzimmer nach uns fragen und wir vereinbaren dann einen Termin. Dies können entweder eine große Pause sein oder auch einzelne Schul- oder Freistunden. Im Notfall können einzelne Termine auch nachmittags oder abends vereinbart werden.

Eltern können uns auch telefonisch über das Sekretariat erreichen. Wir rufen zurück, wenn sie ihre Telefonnummer dort hinterlassen.