#ZeitFürLeben – Schüleraktion zur Stammzellenspende

In Kooperation mit der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) veranstaltet die Projektgruppe „Das Leben feiern” unter Leitung von Dana Stäblein-Fischer am Montag, den 17. Juni 2019 von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr in der Schulstraße des Ratsgymnasiums eine Typisierungsaktion, bei der sich Interessierte von 17 bis 50 Jahren mithilfe einer Mundspeichelprobe im zentralen Knochenmarkregister Deutschland (ZKRD) registrieren lassen können. Theresa Barsch, die Schulbeauftragte der Stammzellenspenderdatei, kommt persönlich und bringt eine Wanderausstellung mit, die über Zweck, Geschichte und Hintergründe der Stammzellenspende als Ansatz zur Krebstherapie informiert.

Die Speichelprobe wird genetisch analysiert und mit der Datenbank abgeglichen. Mit etwas Glück findet sich eine dabei Übereinstimmung und Spenderin oder Spender kann in Form einer Stammzellspende einem an Leukämie erkrankten Menschen das Leben retten.

“Ein Fest für Hunde” beim Schuljubiläum

Zwei kurzweilige, lehrreiche und intensive Tage auf dem Hundeplatz verflogen viel zu schnell.

Im Zuge des 70-jährigen Schuljubiläums des Ratsgymnasiums Rotenburg fanden die Projekttage zum Thema „Feste feiern“ statt. In verschiedenen klassen- und jahrgangsübergreifenden Projekten beschäftigten sich die SchülerInnen u.a. mit HipHop-Rap, Festschriften und mit internationalen Festen. Es wurden aber auch Projekte wie Töpfern, Pilgern, Fotografieren und ein buntes Sportfest, angeboten.

Zu diesem Anlass überlegten sich die Lehrerinnen Ilka Senftleben und Maike Clüver das Projekt „Feste feiern mit Hunden“. Die beiden Kolleginnen und Hundefreunde sind seit Jahren Mitglieder im Verein „Hundesport und Erziehung e.V.“.  In Zusammenarbeit mit der professionellen Hundetrainerin Alexandra Ackermann fanden die Projekttage auf dem Gelände des Hundesportvereins statt. Alexandra Ackermann als Vorstandsmitglied des Vereins und Inhaberin ihrer Hundeschule „Lucky Teams“ entwarf für die beiden Trainingstage einen bunten Mix aus Theorie und praktische Übungen für SchülerInnen und Hunde.

Am Mittwoch, dem ersten Projekttag, trafen sich 24 SchülerInnen mit zwölf Hunden auf dem großzügigen Gelände des Hundesportvereins ein und lernten sich sowie den Platz erst einmal kennen. Nach einem kleinen Spaziergang folgte die Theorieeinheit „Ein Hund zieht ein“. Themen wie u.a. „Überlegungen vor der Anschaffung“, „Welcher Hund passt zu mir?“ oder „Die wichtigsten Grundsignale“ wurden behandelt. Daran angeschlossen folgte die praktische Übung zu rassespezifischen Merkmalen und die Überprüfung der Grundkommandos des eigenen Hundes. Im zweiten Teil ging es dann um das Lernverhalten des Hundes, woraufhin die SchülerInnen einen Trick-Trainingsplan für ihren Hund erstellten. Anschließend sah man über den ganzen Platz verteilt Hund-Schülerteams, die Tricks wie Rolle, Pfote geben, Sprung durch die Arme bzw. Reifen und Acht um die Beine einübten. Mit ausgelasteten und glücklichen Hunden endete der erste Tag.

Am Donnerstag ging es dann um ein angemessenes Verhalten mit Hunden in der Öffentlichkeit und die Kommunikation von Hunden. Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Themenbereichen war, dass es mehr als fraglich ist, Hunde mit auf Volksfeste, Weihnachtsmärkte und andere Events mitzunehmen. Zumindest sollte man dann die Stresssignale erkennen und den Hund aus der Situation befreien.

Ein „Fest für Hunde“ ist eine der Rasse, dem Alter, der Gesundheit und dem Charakter des Hundes angepasste und angemessene Auslastung. Diesbezüglich konnten die Hund-Schülerteams Auslastungsvarianten wie Agility, Longe oder Dummytraining ausprobieren.

Der eigentliche Abschluss der Projekttage bildete dann das Schulfest am Samstag, bei dem das Projekt präsentiert wurde.

(Text: Clüver/Senftleben)

Impressionen vom Trainingsplatz

„Neue Wege“ – Ein Resümee der Projekttage 2016

Eine ausführliche Auswertung der vergangenen Tage steht am Ratsgymnasium noch aus, zu frisch sind die vielen Eindrücke, die im Rahmen eines Schulfestes vorgestellten Ergebnisse zeugen aber von arbeits- und ereignisreichen Stunden. Der Probelauf der Projekttage, nach langer Zeit in einem neuen Versuch angelegt, ist gelungen. Drei Tage lang haben die Schülerinnen und Schüler in ihren Projektgruppen gearbeitet und eine beeindruckende Sammlung an künstlerischen und musikalischen Werken, an sportlichen Leistungen, Forschungsergebnissen, Experimenten und Informationsmaterialien geschaffen, die am Freitagnachmittag in der Schule präsentiert wurde.

„Die Resonanz der Schüler und Eltern, aber auch die der Kollegen ist positiv“, so Bianca Wostbrock, die für die Organisation und Durchführung der Projekttage maßgeblich verantwortlich war. Zwar gäbe es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf, sowohl der grundsätzliche Ablauf als auch die Motivation der Beteiligten hätten gestimmt. Kinderkrankheiten eben.

Die engagierte Schulelternschaft indes präsentierte, angeregt vom Schulelternrat und organisatorisch begleitet von der Elternratsvorsitzenden Sabine Krause, den hungrigen Besuchern des Abschlussfestes bei bestem Sommerwetter ein Freiluftbuffet, dass zuerst vor Begeisterung offene Münder und dann volle Mägen zur Folge hatte. Auch aus diesem Grund lag eine überaus gelöste und heitere Atmosphäre über der Veranstaltung. So konnte denn auch Schulleiterin Iris Rehder in ihrer Eröffnungsrede ein positives Fazit ziehen, ehe sie entspannt im Gespräch mit Müttern und Vätern die geleistete Arbeit bestaunte.

Insbesondere aber den Lehrerinnen und Lehrern des Ratsgymnasiums, die in den Wochen zuvor mit viel Verve und Herzblut ihre Projekte geplant hatten, war die Erleichterung über die gelungene Premiere anzumerken. In sage und schreibe 44 Projekten hatten sie der Schülerschaft die Möglichkeit geboten, bestehenden Neigungen und Interessen nachzugehen oder neue Vorlieben zu entdecken und zu entwickeln. Kreatives Schreiben, Fotostorys nach Gedichten, Russisch, Zirkus, eine „Acoustic Guitar Band“, verschiedene Projekte rund um und in der Natur, Computerspielprogrammierung, naturwissenschaftliche und mathematische Experimente und sogar ein fotografisches Gewaltpräventionsprojekt in Kooperation mit dem Weißen Ring e.V. sowie der Rotenburger Polizei – all dies und noch viel mehr wurde geboten und sehr gut angenommen.

Die als Teil der Projekttage angelegte Dokumentations- und Auswertungsgruppe hat in einer kurzen Umfrage bereits ein Feedback zur Veranstaltung eingeholt und kann feststellen, dass eine Wiederholung absolut gewünscht ist. Zudem wünscht sich ein großer Teil der Schülerschaft eine Verlängerung der Projekttage von drei Tagen auf eine ganze Schulwoche, ein erfreulicher Wunsch, der in den kommenden Wochen diskutiert werden muss wird.